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Reporter ohne Grenzen fordert Freilassung von Journalisten in Kuba

Havanna | Nach den Massenprotesten in Kuba hat die Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen (RSF) die Regierung des Karibikstaates aufgefordert, alle inhaftierten Journalisten freizulassen.

"Die kubanischen Behörden müssen das Recht von Journalisten auf freie Berichterstattung über die Proteste respektieren", sagte RSF-Geschäftsführer Christian Mihr am Montag. "Nur so kann die kubanische Bevölkerung ungefiltert erfahren, was an vielen Orten des Landes vor sich geht, und ihr eigenes Recht auf freie Meinungsäußerung informiert wahrnehmen."

Alle festgenommenen Medienschaffenden müssten umgehend freigelassen werden, so Mihr. An den wohl größten Protesten gegen die Regierung in Kuba seit Jahrzehnten hatten sich Tausende Menschen beteiligt. Die Protestler stellten sich gegen die wirtschaftlichen Probleme und Unterdrückung durch die Regierung.

Alleine an den ersten beiden Tagen der Proteste waren laut Amnesty International rund 115 Personen festgenommen worden, darunter auch mehrere regierungskritische Journalisten.

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