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Schwedische Behörden benennen Verdächtigen im Mordfall Palme

Stockholm | Im Fall des im Jahr 1986 ermordeten schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme haben die Behörden einen Verdächtigen benannt. Da dieser aber selbst bereits vor Jahren gestorben sei, könne man keine Anklage gegen ihn erheben, teilte die schwedische Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um einen Mann handeln, der bereits früher in den Ermittlungen aufgetaucht war.

Er war unter anderem mehrfach als Zeuge der Tat vernommen worden. Palme war von 1969 bis 1976 und von 1982 bis zu seinem Tod Ministerpräsident Schwedens. Der Sozialdemokrat war am Abend des 28. Februar 1986 auf dem Heimweg von einem Besuch in einem Kino aus nächster Nähe erschossen worden.

Die Tat blieb bisher unaufgeklärt und war Gegenstand von zahlreichen Spekulationen.

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