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Trump attackiert Deutschland vor Nato-Gipfel

Brüssel | Vor dem offiziellen Beginn des Nato-Gipfels in Brüssel hat US-Präsident Donald Trump Deutschland scharf angegriffen.

Wegen der Abhängigkeit von Gaslieferungen sei Deutschland eine "Geisel Russlands", sagte Trump am Mittwoch bei einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Deutschland zahle "Milliarden" für Gas an Russland, lasse sich aber gleichzeitig von der Nato vor Russland beschützen.

Beim zweitägigen Bündnistreffen wollen die Nato-Staaten ein klares Bekenntnis zum in Deutschland umstrittenen Zwei-Prozent-Ziel für höhere Verteidigungsausgaben abgeben. Vor allem Trump hatte die Bundesrepublik in der Vergangenheit immer wieder wegen des seiner Meinung nach zu niedrigen Wehretats angegriffen. Zuletzt hatte er per Twitter vorgeschlagen, dass Bündnispartner den USA Verteidigungskosten "zurückerstatten" sollten.

Vertragliche Verpflichtungen zum Lastenausgleich gibt es in der Nato allerdings nicht.

SPD-Politiker Mützenich kritisiert Trump

Der SPD-Außenpolitiker Rolf Mützenich hat US-Präsident Donald Trump für seine Einlassungen vor Beginn des Nato-Gipfels scharf kritisiert. "Trump pöbelt sich von Gipfel zu Gipfel", sagte Mützenich der Berliner Zeitung (Donnerstagsausgabe). "Das ist ein Verhalten, das langfristig ohne Frage für die deutsch-amerikanischen Beziehungen alles andere als hilfreich ist."

Trump hatte Deutschland zuvor scharf attackiert. Wegen der Abhängigkeit von Gaslieferungen sei Deutschland ein "Gefangener Russlands", sagte Trump am Mittwochvormittag bei einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Deutschland zahle "Milliarden" für Gas an Russland, lasse sich aber gleichzeitig von der Nato vor Russland beschützen.

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Brüssel | Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben einer Verschiebung des Brexit-Termins zugestimmt. Beim EU-Gipfel in Brüssel einigten sich die EU und Großbritannien in der Nacht zu Freitag auf ein Zwei-Stufen-Modell. Sollte das britische Parlament das Austrittsabkommen in der nächsten Woche annehmen, würde der Brexit bis zum 22. Mai verschoben werden.

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