Politik Nachrichten Politik Welt

Verzögerungen bei neuem EU-Pkw-Abgastest WLPT

Berlin | Die EU-Mitgliedstaaten sind mit der Anpassung ihrer nationalen Rechtsvorschriften an das neue Pkw-Abgas-Prüfverfahren WLTP erheblich im Verzug. Das geht aus einem Brief des Bundeswirtschaftsministeriums an den Chef des Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), Klaus Müller, hervor, über den das "Handelsblatt" berichtet. "Bislang hat noch kein EU-Mitgliedstaat den WLTP-Zyklus im Rahmen der Pkw-Energieverbrauchskennzeichnung umgesetzt", heißt es demnach in dem Schreiben von Wirtschaftsstaatssekretär Andreas Feicht.

In Deutschland müsste die "Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung" angepasst werden. Ein ursprünglich für das erste Quartal angekündigter konkreter Verordnungsentwurf liegt zwar inzwischen vor, das weitere Verfahren verzögere sich aber "durch einen erheblichen Abstimmungsbedarf", wie Feicht in seinem Schreiben an Müller erklärt. In einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen werden laut Zeitung "erhebliche inhaltliche Prüfungen" für die Verzögerung genannt.

Der neue Prüfstandard WLPT ist seit 1. September 2018 verpflichtend für alle Pkw-Neuzulassungen in der Europäischen Union. Alle angebotenen Fahrzeuge müssen nach dem WLTP-Standard zertifiziert werden. Weil aber nationale Rechtsvorschriften noch nicht angepasst wurden, müssen Händler und Hersteller in ihren Kundeninformationen weiterhin die oft niedrigeren Werte der alten Prüfnorm NEFZ verwenden.

Das kann zu Irritationen bei Neuwagenkäufen führen, weil die Kfz-Steuerbescheide auf Basis der neuen WLTP-Norm erstellt werden und eine höhere Steuer ausweisen. Die EU-Kommission hatte eine einheitliche Umstellung der Informationen für Kunden und Verbraucher in der EU zum 1. Januar 2019 empfohlen. In Deutschland ist nun mit einer Umstellung frühestens im nächsten Jahr zu rechnen.

Auf der Webseite des Wirtschaftsministeriums heißt es, die neue Verordnung werde "voraussichtlich im Juli 2020 veröffentlicht".

Zurück zur Rubrik Politik Welt

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Welt

unterhaus_pixabay_04042019

London | Das britische Unterhaus hat nach zweiter Lesung dem Brexit-Deal zugestimmt, auf den sich die Europäische Union und Großbritannien am vergangenen Donnerstag geeinigt haben. 329 Abgeordnete stimmten am Dienstagabend für den Deal, 299 Parlamentarier stimmten dagegen. Britisches Unterhaus lehnt Johnsons Brexit-Zeitplan ab

hongkong_pixabay_20102019

Hongkong | Die Proteste in Hongkong halten weiter an. Diesen Sonntag gingen erneut zahlreiche Menschen auf die Straße. Medienberichten zufolge seien es über Zehntausend gewesen.

Bern | Bei der Schweizer Nationalratswahl haben die Grünen der zweiten Hochrechnungen zufolge deutlich zugelegt. Mit 13 Prozent der Stimmen gewinnen sie laut der Prognose 5,9 Prozentpunkte hinzu. Die konservative SVP bleibt mit 25,8 Prozent (-3,6 Prozentpunkte) stärkste Kraft im Nationalrat.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >