Köln | Der Projektentwickler RBL RheinBauLand AG will in Köln-Porz auf 10,7 Hektar zwei neue Wohnqaurtiere mit insgesamt 447 Wohneinheiten realisieren. Jetzt, so das Unternehmen, sei ein städtebaulicher Wettbewerb entschieden worden aus dem in Abstimmung mit der Stadt Köln ein Bebauungsplan entwickelt werden soll.

Im Oktober 2019 stellte die RBL den Antrag auf Einleitung eines Bebauungsplanverfahren für die neuen Wohnquartiere „Leidenhausener Gärten“ mit rund 208 Wohneinheiten in Porz-Eil und die „Schuberthöfe“ mit 239 Wohneinheiten in Porz-Urbach. 2020 fassten der Stadtentwicklungsausschuss und die Bezirksvertretung Porz im März die Aufstellungsbeschlüsse.

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Der folgende städtebauliche Wettbewerb moderiert durch die Stottrop Stadtplanung, Köln, auf Einladung der RBL RheinBauLand AG und der Stadt Köln ist nun abgeschlossen, so das Unternehmen. Gewonnen hat die Arbeitsgemeinschaft der Düsseldorfer Stadtplaner rheinflügel severin und die MünchenerLandschaftsarchitekten Studio Vulkan.

Die RBL RheinBauLand AG schreibt, dass der Rat der Stadt Köln bis Ende 2022 den Satzungsbeschluss fasst. Dann sollen die Erschließung und die Hochbauarbeiten folgen. Die RBL RheinBauLand AG will das kooperative Baulandmodell umsetzen und damit könnten rechnerisch 134 öffentlich geförderte Wohnungen entstehen. In den „Leidenhausener Gärten“ soll Einzel-, Doppel- und Reihenhaus- sowie Geschosswohnungsbau realisiert werden. Im Quartier „Schuberthöfe“ sollen Mehrfamilienhäuser, eine Kindertagesstätte sowie möglicherweise kleinere Einzelhandelsflächen entstehen. Südlich angrenzend soll im Plangebiet auf einem rund 3,6 Hektar großen Grundstück eine weiterführende Schule gebaut werden.

Autor: red
Foto: Diesen Entwurf von rheinflügel severin (Düsseldorf) und Studio Vulkan (München) für die Entwicklung der Fläche der „Leidenhausener Gärten“ in Eil stellte die RBL RheinBauLand AG zur Verfügung.

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