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FrankSchaefer-FC-Coach

Frank Schäfer sollte es retten, aber auch er kann anscheinend die FC Kicker nicht zum Aufbäumen bewegen

1. Bundesliga: Köln im Sog nach unten - Rettung in weiter Ferne

Mönchengladbach | aktualisiert 19:22, 19:53 Uhr | Der 1. FC Köln bleibt im Tabellenkeller der 1. Fußball-Bundesliga, Borussia Mönchengladbach besiegte die Geißböcke im ersten Sonntagsspiel des 31. Spieltages mit 3:0.

Das neuerliche Debüt von Frank Schaefer als FC-Trainer ging damit gründlich daneben. Nach dem 1:0 von Juan Arango in der 19. Minute sorgten Tony Jantschke und Marco Reus in der 53. und 55. Minute für die Vorentscheidung zugunsten von Borussia Mönchengladbach. Dabei hatten die Kölner durchaus immer wieder einzelne Chancen, konnten diese aber nicht verwandeln.
Auch FC-Keeper Michael Rensing zeigte eine durchaus gute Figur und verhinderte ein noch größeres Debakel. Mit der Kölner Niederlage haben sich gleichzeitig zwei weitere Vereine, Wolfsburg und Hoffenheim, sicher für die Bundesliga-Saison 2012/13 qualifiziert.

Die Tabellensituation

Köln setzt sich damit im Tabellenkeller fest. Das ist wenig verwunderlich, wenn man von den letzten 10 Spielen lediglich eines gewinnt und zweimal unentschieden spielt. Die letzten drei Spieltage geben wenig Hoffnung und nach Solbakkens Ziel drei Teams am Ende hinter sich zu haben, ist jetzt sogar das Ziel Relegation in Gefahr. Auf das Kölner Torverhältnis schaut man lieber erst gar nicht, sondern betrachtet lediglich die Punktespalte in der Tabelle. Köln muss zu Hause gegen Stuttgart und den FC Bayern ran. Und einmal nach Freiburg. Der ärgste Konkurrent um den Relegationsplatz ist Hertha mit nur einem Punkt Rückstand. Die Berliner spielen zu Hause gegen Hoffenheim und gegen den Tabellenletzten Kaiserslautern. Auswärts müssen Sie gegen Schalke ran. Der FC Augsburg hat derzeit 33 Punkte und damit vier mehr als der 1. FC Köln. Sicher, wobei im Fußball sollte man mit diesem Begriff vorsichtig sein, dürfte nur sein, dass der 1. FC Kaiserslautern den FC nicht mehr in der Tabelle überholen wird. Realisten sehen wie schwierig die Lage ist. Kaiserslautern hingegen muss am 32. Spieltag gegen Hertha gewinnen, um nicht sicher in die 2. Liga abzusteigen.

Die wichtigsten Stimmen zum Köln-Spiel bei Sky:

Christian Eichner (1. FC Köln)...
...auf die Frage, ob man nach der Niederlage sagen könne, dass 48 Stunden mit dem neuen Trainer zu wenig gewesen seien: "Wenn man das natürlich rein von den letzten Wochen her beurteilt, dann wird man sich auch schwer tun, dass man mir glaubt, dass sich in 48 Stunden schon einiges bewegt hat. Sicherlich war die Zeit zu kurz und es ist auch keine Zeit, etwas schönzureden, aber ich habe diese zwei Tage erlebt. Ich glaube man wird es mir nicht übel nehmen, wenn ich immer noch Hoffnung habe."
...über die aufgebrachten Fans: "Das ist eine sehr schwierige Situation. Da muss man sensibel mit umgehen. Ich stelle mich liebend gerne auch heute wieder. Die Fans gehen immer in Vorleistung, es ist Zeit, dass wir was zurückzahlen."
Frank Schaefer (Trainer 1. FC Köln)...
...über die Kölner Situation: "Wir haben mehr Rückstand nach vorne als Vorsprung nach unten. Von daher ist es so, dass der Relegationsplatz klar zu benennendes Ziel ist. Es sind noch neun
Punkte zu vergeben. Es ist auch möglich, nach vorne noch Mannschaften abzufangen, aber wir müssen uns mit dem Relegationsplatz beschäftigen. Für uns ist das eine wichtige und anzustrebende
Option."
...über die anstehenden Spiele: "Jetzt ist entscheidend, dass die Mannschaft weiter zusammenhält. Es wäre völlig fatal, jetzt alles negativ zu bewerten. Wir sind zuversichtlich nach wie vor auch für die nächsten drei Spiele. In so einer Situation ist es wirklich so, dass nur Geschlossenheit hilft. Keiner will in der 2. Bundesliga spielen im nächsten Jahr. Wir haben ganz tolle Fans, ich liebe diese Fans, aber klar ist auch: Sie müssen uns jetzt helfen. Wir können nur geschlossen hier im Verein, mit den Fans zusammen, aus dieser Situation noch kurzfristig herauskommen."
Michael Rensing (1. FC Köln) über die Kölner Leistung: "Ich glaube, dass man nach einem Trainerwechsel nicht erwarten kann, dass wir hier heute hier 3:0, 4:0 gewinnen, sondern wir müssen uns erstmal wieder Selbstvertrauen holen. Ich glaube nicht, dass es schlecht war. Bis zum 0:2 war es eine ordentliche Vorstellung. Und das macht wirklich Mut. Noch sind wir auf dem Relegationsplatz. Es ist nicht alles in Ordnung, aber wir sind noch auf dem Weg zum Minimalziel."

Freiburg und Hoffenheim trennen sich 0:0

Der SC Freiburg und 1899 Hoffenheim haben sich im zweiten Sonntagsspiel mit 0:0 getrennt. Beide Mannschaften hatten immer wieder gute Chancen, aber insbesondere Hoffenheim schien stellenweise mit dem Unentschieden besser leben zu können als die Freiburger. Hoffenheim ist ebenso wie Wolfsburg bereits nach der Kölner Niederlage sicher für die kommende Bundesliga-Saison qualifiziert, während Freiburg theoretisch noch auf einen Abstiegsplatz rutschen könnte. Gegen Ende der Partie wurde es nochmal spannend, als beide Mannschaften kämpferisch merklich aufdrehten.

Kann der FC in der jetzigen Verfassung überhaupt noch den Klassenerhalt schaffen?

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Die weiteren Ergebnisse des 31. Spieltages:

VfB Stuttgart - SV Werder Bremen 4:1, Bayer Leverkusen - Hertha BSC 3:3, VfL Wolfsburg - FC Augsburg 1:2, 1. FC Kaiserslautern - 1. FC Nürnberg 0:2, Hamburger SV - Hannover 96 1:0, FC Schalke 04 - Borussia Dortmund 1:2, FC Bayern München - 1. FSV Mainz 05 0:0, Borussia Mönchengladbach - 1. FC Köln 3:0. In der Tabelle führt nach dem 31. Spieltag Borussia Dortmund mit 72 Punkten vor den Bayern mit 64 Punkten. Wenn Dortmund am kommenden Samstag gegen Mönchengladbach gewinnt oder wenn Bayern gegen Bremen nicht gewinnt, ist dem BVB die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen.

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