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1. FC Köln vor schwierigem Spiel gegen RB Leipzig

Köln | Am kommenden Pfingstmontag empfängt der 1. FC Köln den drittplatzierten RB Leipzig. Über den Respekt vor der schwierigen Aufgabe, die personelle Planung und das „Corona-Konzept“ der DFL sprachen heute FC-Cheftrainer Markus Gisdol und FC-Geschäftsführer Horst Heldt.

RB Leipzig als harter Gegner

Es wird ein schwieriges Spiel erwartet, wenn am Abend des kommenden Pfingstmontags die Flutlichter im RheinEnergieStadionfür die Partie in der 1. Fußball Bundesliga zwischen dem 1. FC Köln und dem RB Leipzig angehen. Das jedenfalls teilte FC-Cheftrainer Markus Gisdol heute mit. Mit der Mannschaft aus Leipzig komme eine sehr temporeiche Mannschaft nach Köln. Nach der, durch das Coronavirus bedingten Pause, sind die Leipziger gewohnt dominant und stark in der Offensive zurückgekehrt, meinte Gisdol. Die mit Topspielern gespickte Mannschaft sei immer in der Lage, zahlreiche Torchancen heraus zu spielen, sagte er weiter. Auch die hohe Variabilität in der Aufstellung und im Spielsystem seien gefährlich. „Wir sind gewarnt“, versprach Gisdol. Anstoßzeit des Spiels ist 20:30 Uhr.

Defensive muss leicht gestärkt werden

Die Aufarbeitung der letzten Spiele des FC Kölns sei schon geschehen, teilte der Trainer mit. „Insgesamt haben wir ganz gute Spiele gemacht, nur zu wenig zählbares mitgenommen“, sagte Gisdol. Aktuell müsse besonders die Defensive ein wenig stabilisiert und kleine, individuelle Fehler abgestellt werden. Markus Gisdol sieht den Weg, auf dem sich der FC in sportlicher Hinsicht befindet, recht positiv. Schon bald werde das Team auch wieder Punkte holen.

Personelle Veränderungen

Mit seiner roten Karte im Spiel gegen die TSG Hoffenheim handelte sich Kölns Verteidiger Sebastian Bornauw eine Sperre von zwei Spielen ein. Besonders bei gegnerischen Standards wäre Bornauw für die Kölner wichtig. Markus Gisdol ist dennoch der Meinung, diese Lücke mit Jorge Meré schließen zu können. Auch Rafael Czichos sei nach seiner längeren Verletzung wieder fit und könnte bald wieder auf dem Feld stehen. Eine endgültige Entscheidung, wer das Loch in der Kölner Verteidigung schließen werde sei noch nicht gefallen, meinte Gisdol. Vielversprechend sehe es auch für einen möglichen Einsatz vom Dominick Drexler aus. Dieser musste während der Partie gegen Hoffenheim verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

Auch ein Einsatz des Kölner Kapitäns Jonas Hector ist wieder möglich. Dieser saß bei der vergangenen Niederlage gegen Hoffenheim unerwartet auf der Bank. Wie Gisdol mitteilte war Hector vor dem Spiel auf seinen Trainer zugekommen und hatte Zweifel geäußert, ob er volle Leistung bringen könne. Aus diesem Grund hatte der Cheftrainer Kölns Hector bis kurz vor Schluss auf der Bank gelassen. „Meiner Meinung nach ist Jonas seiner Verantwortung als Kapitän damit gegenüber Allen 100 Prozent gerecht geworden“, lobte Gisdol. Wenn ein Spieler sich im Vorhinein einer Partie nicht sicher wäre gut spielen zu können, dann sei eine Reaktion, wie die von Hector, nur fair gegenüber dem Team. „Schlimmer wäre es gewesen, er hätte ein schlechtes Spiel gemacht“, meinte FCs Cheftrainer.

Coronakonzept der DFL

Zum Konzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) äußerte sich FC-Geschäftsführer Horst Heldt positiv. Der ausgearbeitete Plan für die Fortsetzung des Spielbetriebs nach der Coronapause funktioniere soweit gut, meinte Heldt. Die Abläufe in den Vereinen liefen, wenn auch gewöhnungsbedürftig, dennoch überwiegend reibungslos. Die Vereine seien sehr sensibilisiert für die aktuelle Situation. „Wir müssen auf diesem Weg weitergehen“, sagte der FC-Geschäftsführer. Gleichwohl freue er sich auf eine Anpassung des Konzepts, sobald die aktuelle Situation dies ermöglicht.

Das Ziel heißt: Klassenerhalt

Auch dem ausgesprochenen Ziel des Klassenerhalts sieht Horst Heldt positiv entgegen. Dieses war bei seinem Amtsantritt in der Hinrunde, vor dem Spiel gegen RB Leipzig, ausgesprochen worden. „Wir fallen nicht wieder Richtung Abstiegskampf. Wir waren nie raus“, betonte Heldt. Doch der FC Köln sei auf einem guten Weg das Ziel zu erreichen. Besonders in der letzten Zeit habe man viele Erfahrungen gesammelt und eine fußballerische Weiterentwicklung vollzogen, sodass der Klassenerhalt aus eigener Kraft zu erreichen sei.

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