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Berti Vogts zweifelt Transfers des FC Bayern an

Berlin | Ex-Nationaltrainer Berti Vogts hat die jüngsten Transfers des FC Bayern München angezweifelt. "Warum verlässt ein 27-Jähriger einen Weltklub wie den FC Barcelona? Weil er die Hoffnung aufgegeben hat, sich dort durchzusetzen. Hier kommt vielleicht gar kein Weltstar, sondern ein – wahrscheinlich in der neuen Saison – Ersatzspieler des FC Barcelona", schreibt Vogts in einer Kolumne für das Nachrichtenportal T-Online zum Wechsel von Philippe Coutinho.

Zur Verpflichtung von Mickaël Cuisance von Borussia Mönchengladbach schreibt Vogts: "Laut Sportdirektor Max Eberl soll er intern eine Stammplatzgarantie gefordert haben, als ob es so etwas bei einem ambitionierten Bundesliga-Klub für einen 20-Jährigen geben könnte. Und dann wechselt er zu Bayern München, wo seine Einsatzchancen zunächst noch geringer sein dürften." Er könne sich kaum vorstellen, dass ein Teenager von allein dermaßen selbstbewusst auftrete, so Vogts.

Er wisse nicht, was genau in Gladbach vorgefallen sei. "Aber vermutlich war Cuisance in den vergangenen Wochen nicht gut beraten worden", so der ehemalige Gladbach-Profi. Trotz der eher schwachen Leistung der Bayern am ersten Spieltag sieht Vogts den Verein als Top-Favorit für den Titel.

Als mögliche direkte Konkurrenten für die Bayern nannte Vogts Eintracht Frankfurt, Borussia Dortmund sowie auch RB Leipzig. Jedoch solle man die Auftaktsiege des BVB und von Leipzig nicht überbewerten. "Ihre Gegner, Augsburg beziehungsweise Union, sind eher Abstiegskandidaten und nun wirklich kein Gradmesser für den Titelkampf", so Vogts.

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