Sport Fußball

wm_7-7-2010

FIFA beschließt umstrittene WM-Aufstockung auf 48 Mannschaften

Zürich | Der FIFA-Rat hat am Dienstag die umstrittene Aufstockung des WM-Teilnehmerfeldes beschlossen. Bei der Fußball-WM 2026 sollen demnach 48 statt bisher 32 Mannschaften um den Titel spielen, wie der Rat des Fußball-Weltverbandes in Zürich entschied. Gespielt werden soll dann in 16 Gruppen mit je drei Teams.

Außerdem soll die K.o.-Runde um ein Sechzehntelfinale erweitert werden. Weitere Details will der Verband nach der Sitzung des FIFA-Rates bekanntgeben. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte sich zuvor gegen eine Vergrößerung der WM ausgesprochen.

Wo die WM 2026 stattfinden wird, steht noch nicht fest. Bei den Turnieren 2018 in Russland und 2022 in Katar sollen weiterhin 32 Nationen teilnehmen.

DFB kritisiert geplante WM-Aufstockung

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die geplante Aufstockung der Fußball-WM 2026 kritisiert. "Ich bin nicht glücklich mit dieser Entscheidung und hätte mir vor allem gewünscht, dass alle wichtigen Fragen zu Organisation und Modus komplett geklärt sind", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel am Dienstag. "Da der Beschluss aber im FIFA-Council einstimmig getroffen wurde, gilt es nun, ihn zu respektieren und den Blick nach vorn zu richten."

Seine große Sorge sei es, "dass die Attraktivität des Spiels leidet". Auch der Manager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Oliver Bierhoff, äußerte sich negativ über die WM-Aufstockung. "Ich kann jeden verstehen, der die Aufstockung des Teilnehmerfeldes als eine Verwässerung empfindet", sagte er.

"Auch für mich fühlen sich 48 Teams beim größten und wichtigsten Turnier der Welt zu viel an." Bundestrainer Joachim Löw kann "aus rein sportlicher Sicht einer Aufstockung gar nichts" abgewinnen. "Ich finde das bisherige WM-Format mit 32 Mannschaften immer noch gut", sagte Löw am Dienstag.

Zurück zur Rubrik Fußball

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Fußball

Gelsenkirchen | In der Partie am Sonntagnachmittag des 12. Spieltags der 1. Bundesliga hat der FC Schalke 04 gegen den Hamburger SV mit 2:0 gewonnen.

Frankfurt/Main | Der Profifußballer Kevin-Prince Boateng hat über seine Erfahrungen mit Rassismus im deutschen Fußball gesprochen. Er habe bereits als Kind regelmäßig Beschimpfungen von Eltern gegnerischer Spieler hinnehmen müssen, sagte der Spieler des Erstligisten Eintracht Frankfurt im Magazin "Jetzt". "Du weißt ganz genau, dass sie in diesem Moment einen sieben- oder achtjährigen Jungen aufs Tiefste verletzen wollen. Als ich jung war, habe ich immer versucht, das wegzudenken, zu unterdrücken", sagte Boateng. "Ich habe viel geweint in der Zeit." Seit er denken könne, habe er bis zu dem Tag, als er 2013 bei einem Freundschaftsspiel vom Platz ging, alles in sich hineingefressen.

Berlin | In der Samstagabendpartie des 12. Bundesliga-Spieltags hat Mönchengladbach bei Hertha BSC mit 4:2 gewonnen.

Theater Köln - Premieren 2017

theaterkritik_kasten300px_neu

Diese Theaterstücke feierten in Köln aktuell Premiere. Die Kritiken:

"Inside AfD" - im Theater Tiefrot

--- --- ---

Uraufführung im Schauspiel: „Alles, was ich nicht erinnere“

--- --- ---

„American Psychosis“ in der Studiobühne Köln

--- --- ---

"Wilhelm Tell" im Schauspielhaus

--- --- ---

Urania-Theater: Eröffnung mit „Mutter Courage und ihre Kinder

--- --- ---

Möglicherweise gab es einen Zwischenfall“ im Freien Werkstatt-Theater

--- --- ---

„Feierei“: Theatergruppe c.t.201 feiert in der Studiobühne ihren 25. Geburtstag

--- --- ---

Wie Kraut und Rüben“ am Horizont Theater

--- --- ---

„Romeo und Julia“ begeistern im Schauspiel

--- --- ---

Theater der Keller: Fassbinders „Katzelmacher“ messerscharf aktualisiert

--- --- ---

Alle sehen doppelt: „Amphitryon“ im Metropol Theater

--- --- ---

„Occident Express“ hält im Schauspiel

--- --- ---

Theater im Bauturm: Liebeserklärung an Trude Herr

--- --- ---

Theater der Keller dramatisiert den Roman „Bilquiss“

--- --- ---

Horizont-Theater bringt mit „Liebeslügen oder Treue ist auch keine Lösung“ Sex and the City nach Köln

--- --- ---

Freies Werkstatt-Theater zeigt „Der talentierte Mr. Ripley“

--- --- ---

Schauspiel mit „Peer Gynt“ in die neue Spielzeit

--- --- ---

Spiel mit Geschlechterrollen: Schauspiel zeigt „Frau Schmitz“

--- --- ---

„Old School“ weckt im Schauspiel die Reiselust

--- --- ---

Freies Wertkstatt-Theater: Premiere für „Last Night in Sweden – oder Donald Trump und die Kunst des Wrestlings“

--- --- ---

Orangerie zeigt „Das Gespenst des Joaquín Murieta“

--- --- ---

Theater der Keller startet mit Houellebecqs „Unterwerfung“ in die neue Spielzeit

KARNEVAL NACHRICHTEN

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS