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Fußball-Bundesliga erreicht erstmals Umsatz von 4 Milliarden Euro

Frankfurt/Main | Die Fußball-Bundesliga hat zum 15. Mal in Folge ein Geschäftsjahr mit einem Umsatzrekord bestritten. Erstmals seien die 18 Klubs der ersten Liga in der abgeschlossenen Saison 2018/19 knapp über die Erlösmarke von 4 Milliarden Euro (4,02 Milliarden Euro) gekommen, heißt es in dem aktuellen Wirtschaftsbericht der Deutschen Fußball Liga (DFL), über den die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Dienstagsausgabe) berichtet. Dies sei ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 5,4 Prozent gewesen.

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert sprach von einer beachtlichen Wachstumsgeschichte. "Der deutsche Profifußball hat sich zu einer zukunftsfähigen Industrie entwickelt, die inzwischen direkt und indirekt 56000 Arbeitsplätze schafft und über eine hohe finanzielle Stabilität verfügt", sagte Seifert der Zeitung. Zugleich forderte er die Klubs auf, ihre sportliche Leistungsfähigkeit weiter zu steigern, um darüber die Attraktivität der Bundesliga insbesondere im Ausland zu erhöhen.

"Es geht künftig zunehmend darum, was sie aus den finanziellen Möglichkeiten machen", so der DFL-Geschäftsführer weiter. Die Bundesliga sei mit fast 43.000 verkauften Eintrittskarten je Spiel die Fußballliga mit den meisten Zuschauern in der Welt, heißt es in dem DFL-Wirtschaftsbericht. Die erste und zweite Liga hätten in der vergangenen Saison fast 19 Millionen Tickets abgesetzt.

Der Gewinn der Bundesligaklubs vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) habe sich in der vergangenen Saison abermals auf durchschnittlich etwas mehr als 48 Millionen Euro je Klub und insgesamt rund 869 Millionen Euro erhöht. Nach Steuern hätten 14 der 18 Klubs ein positives Ergebnis verzeichnet, heißt es in dem DFL-Wirtschaftsbericht weiter. Die Eigenkapitalquote sei binnen eines Jahres von 43 auf 48 Prozent gestiegen.

Die Verbindlichkeiten seien um 5 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro zurückgegangen. Die Erlöse aus den Spieltagen mit Eintrittskarten und dem Geschäft im Stadion (520 Millionen Euro), der Werbung (845 Millionen) und aus dem Fanartikelverkauf (176 Millionen) seien leicht zurückgegangen. Die mediale Vermarktung der Bundesliga mache inzwischen mit knapp 1,5 Milliarden Euro fast 37 Prozent des Gesamtumsatzes aus, heißt es in dem DFL-Wirtschaftsbericht, über den die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet. Die Ausgaben hätten sich leicht auf 3,9 Milliarden Euro erhöht, der größte Posten seien mit einem Anteil von 37 Prozent die Personalkosten für Spieler und Trainer gewesen. Sie hätten um 8,6 Prozent auf mehr als 1,4 Milliarden Euro zugelegt. Die 2. Fußball-Bundesliga habe in der vergangenen Saison einen Umsatz von 782 Millionen Euro gemacht - 28,5 Prozent mehr als im Vorjahr, heißt es in dem DFL-Wirtschaftsbericht.

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