Sport Fußball

NRW-SPD will Fußball-Bundesliga wieder mit Zuschauern

Düsseldorf | NRW-SPD-Chef Sebastian Hartmann hat eine Debatte über Zuschauer in der Fußball-Bundesliga gefordert. "Nach den ersten Erfahrungen der Spieltage ohne Zuschauer in der 1. und 2. Bundesliga brauchen wir eine offene Debatte und schonungslose Analyse", sagte Hartmann dem ARD-Hauptstadtstudio. "Egal ob Profi- oder lokaler Vereinssport - ohne Zuschauer sind Fußball und andere Mannschaftssportarten nicht dasselbe." Über die Sommerpause solle die DFL mit den Vereinen ein Konzept entwickeln, um die Stadien spätestens zur neuen Saison reguliert öffnen zu können.

Natürlich werde man durch Corona nicht einfach zur Tagesordnung übergehen können. Klar sei, der Gesundheitsschutz müsse vor dem Kommerz stehen. Aber Fußball sei eine Frischluft-Sportart.

Da müsse es möglich sein, Fans ins Stadion zu lassen. Gerade atmosphärisch fehle ohne die Zuschauer etwas. "Genau das ist aber nicht nachzuvollziehen, denn wenn Stehplätze gesperrt würden und bei Sitzplätzen beispielsweise nur jede zweite Reihe und jeder dritte Platz besetzt würde, wären diese Regeln gerade bei offenen Sportstadien gut zu gewährleisten."

Unterstützung erhält Hartmann aus der FDP-Fraktion. Der saarländische FDP-Landeschef Oliver Luksic kann sich sogar vorstellen, in der laufenden Saison schrittweise Zuschauer in die Stadien zu lassen. "Nichts spricht bei Spielen unter freiem Himmel im Sommer gegen einige wenige hundert Fans mit großem Abstand zwischen den Sitzplätzen", sagte Luksic dem ARD-Hauptstadtstudio.

"Die notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln lassen sich auf einer Tribüne deutlich besser kontrollieren als in vielen anderen Lebenslagen, und für Spieler wie Fans wäre es ein erster Schritt."

Zurück zur Rubrik Fußball

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Fußball

Hamburg | Der Hamburger SV trennt sich von Cheftrainer Dieter Hecking. Das teilte der Fußball-Zweitligist am Samstagnachmittag mit. Der am 30. Juni abgelaufene Vertrag werde nicht verlängert, hieß es von Vereinsseite.

Würzburg | Am 38. Spieltag der 3. Liga haben die Würzburger Kickers im Heimspiel gegen den Halleschen FC mit 2:2 unentschieden gespielt und steigen in die 2. Fußball-Bundesliga auf, während der FC Ingolstadt nach dem 2:0-Auswärtserfolg gegen 1860 München in die Relegation gegen den 1. FC Nürnberg geht. Drittligameister Bayern München II ist nicht aufstiegsberechtigt. Beide Teams taten sich in Würzburg lange schwer, konnten sich keine echten Chancen erspielen.

Berlin | Im Finale des DFB-Vereinspokals hat Bayern München sich gegen Bayer 04 Leverkusen mit 4:2 durchgesetzt und kann nach der 30. Deutschen Meisterschaft nun auch den insgesamt 20. Pokalerfolg feiern. Beide Mannschaften störten früh im Spielaufbau und ließen wenig zu. Die erste gute Chance hatten die Bayern in der zehnten Spielminute, als Coman von der Strafraumgrenze in die Arme von Hradecky schoss.

KOMMUNALWAHL 2020

wahlbox

Report-K berichtet intensiv über die Kommunalwahl am 13. September 2020. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Kommunalwahl, Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten. 2020 wählt Köln einen neuen Rat, 9 Bezirksvertretungen, den Integrationsrat und eine oder einen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister. Hier finden Sie alle Infos zur Kommunalwahl 2020 in NRW >

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >