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Das Symbolbild zeigt die Münchner Allianz Arena im Ausschnitt

UEFA verbietet Regenbogenfarben für Münchener Stadion

München | Die Münchner Fußball-Arena darf zum EM-Spiel der deutschen Mannschaft am Mittwoch gegen Ungarn nicht in Regenbogenfarben beleuchtet werden. Das teilte der Fußballverband am Dienstag mit. Die UEFA sei "gemäß ihrer Satzung eine politisch und religiös neutrale Organisation", hieß es zur Begründung.

Angesichts des politischen Kontextes dieses speziellen Antrags müsse die UEFA diesen Antrag ablehnen. Denn das Beleuchten des Stadions in Regenbogenfarben sei eine Botschaft, die auf eine Entscheidung des ungarischen nationalen Parlaments abziele, so die UEFA. Dieses hatte erst vor wenigen Tagen ein Gesetz gebilligt, dass nicht heterosexuelle Inhalte in Schulbüchern oder Filmen für Minderjährige verbietet. In einem fraktionsübergreifenden Antrag hatte der Münchner Stadtrat deswegen eine entsprechende Bitte für eine entsprechende Einfärbung der Arena formuliert.

Mit einem Schreiben an UEFA-Präsident Aleksander Ceferin und den Vizepräsidenten des Deutschen Fußball-Bunds, Rainer Koch, hatte Oberbürgermeister Dieter Reiter die beiden Verbände gebeten, "dieses Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz zu unterstützen", wie es hieß. Während der Fußball-EM ist die UEFA quasi Hausherr in dem Stadion, dass während dieser Zeit deswegen auch nicht "Allianz-Arena" heißen darf. Sie hat der Stadt München nach eigenen Angaben angeboten, das Stadion entweder am 28. Juni - dem Christopher Street Liberation Day - oder zwischen dem 3. und 9. Juli, der Christopher Street Day-Woche in München, in den Regenbogenfarben zu beleuchten.

Das letzte EM-Spiel in München findet am 2. Juli statt.

Söder bedauert UEFA-Beschluss gegen Regenbogen-Arena

München | Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat den Beschluss der UEFA bedauert, eine Regenbogen-Beleuchtung der Münchner Arena beim EM-Spiel der deutschen Mannschaft gegen Ungarn zu untersagen. "Schade, dass die Münchner Arena nicht in Regenbogenfarben leuchten darf", schrieb der CSU-Chef am Dienstag bei Twitter. "Das wäre ein sehr gutes Zeichen für Toleranz und Freiheit gewesen."

Man müsse sich starkmachen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung, fügte Söder hinzu.

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