Sport Galopp

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Foto: Klaus Jörg Tuchel

Galopprenntag: Knife Edge triumphiert im Kölner Klassiker

Köln | Es war ein Pferderennen, das die 15.000 Besucher auf der Galopprennbahn Weidenpesch am späten Sonntagnachmittag, 15. Mai, von den Sitzen riss. Der Sieg im 31. Mehl-Mülhens-Rennen ging nach England, in das Quartier von Newmarket-Trainer Marco Botti für das irische Vollblutimperium Coolmore. Nach 1.600 Meter entschied eine Nasenlänge Vorsprung für den Mitfavoriten Knife Edge unter Weltklassejockey Ryan Moore in diesem mit 153.000 Euro deutschen Klassiker.

Auf Rang zwei landete Gestüts Röttgens Degas, mit Trainer Markus Klug aus Rath-Heumar,  vor Noor Al Hawa. Publikumsliebling Millowitsch endete nur auf Platz vier, sehr zur Enttäuschung seines Trainers Markus Klug und den zahlreichen Fans im Weidenpescher Park.

Siegreiter Ryan Moore habe am Vortag noch im französischen Deauville den dortigen Stutenklassiker gewonnen. Nun also auch die German 2000 Guineas. Vom Start weg diktierte der 32-jährige Brite Moore auf Knife Edge das Geschehen, 200 Meter vor dem Ziel startete Gestüt Röttgens Degas unter Jockey Adrie de Vries noch einen vielversprechenden Angriff. Doch das Zielfoto entschied letztendlich für den englischen Gast mit einer Nase. „Wir werden jetzt beim Royal Ascot-Meeting mit Knife Edge in den St. James Palace Stakes weitermachen“, so Siegtrainer Maco Botti im Absattelring.

Schecke fliegt zum Sieg

Das Bonanza-Lied erklang im Absattelring auf der Galopprennbahn in Weidenpesch um ein ganz besonderes Siegerpferd zu ehren. Denn mit Silvery Moon hatte soeben ein geschecktes Indianerpferd, wie es nur ganz selten auf den Hippodromen der Welt existiert, das Rennen gemacht. Der fünfjährige Schecke mit eigener Facebook-Seite gewann mit zwei dreiviertel Längen Vorsprung unter dem deutschen Jockeychampion Andrasch Starke und gab seinen Gegnern eindrucksvoll das Nachsehen. Für die zahlreichen kleinen und großen Fans auf der Galopprennbahn war dies ein ganz besonderes Erlebnis.

Sandra Eichenhofer posthum zur Turfpersönlichkeit des Jahres gekürt

Es war eine bewegende Rede, die Renn-Vereinspräsident Eckhard Sauren zu Ehren der an den Folgen eines Reitunfalls im brasilianischen Sao Paulo verstorbenen Sandra Eichenhofer hielt. Unter dem Ehrenapplaus der zahlreichen Besucher ehrte der Galoppclub Deutschland-Vorsitzende Gerd Enders die Verstorbene posthum zur Turfpersönlichkeit des Jahres.

Nächster Galopprenntag in Köln-Weidenpesch am Montag, 6. Juni

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