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Symbolbild - Pferderennen in Köln-Weidenpesch

Pferderennen in Köln: Peta bezichtigt Veranstalter der Tierquälerei

Köln | Der Kölner Rennverein veranstaltet auf der Galopprennbahn in Köln-Weidenpesch regelmäßig Pferderennen. So auch am morgigen Sonntag den 54. Großen Preis von Europa. Den Jockeys, die die Pferde reiten sind nach gültiger Rennordnung fünf Peitschenhiebe pro Rennen gestattet. Die Tierrechtsorganisation Peta kritisiert diese Praxis und fordert den Veranstalter auf Schläge auf Pferde zu untersagen.

Peta bezeichnet die Rennordnungen des Direktorium für Vollblutzucht und Rennen und des Hauptverband für Traberzucht als unzeitgemäß und ethisch nicht mehr zu vertreten. Peta ist der Auffassung, dass Schläge als klarer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz gewertet werden müssen und begründet dies damit, dass es untersagt sei einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen zuzufügen oder Leistungen abzuverlangen, die seine Kräfte übersteigen.

„Die Peitschenschläge führen dazu, dass die Pferde regelrecht aus Schmerz und Furcht um ihr Leben rennen. Keines der Tiere würde freiwillig diese unnatürlichen Höchstleistungen vollbringen“, so Peter Höffken, Fachreferent für Tiere in der Unterhaltungsbranche bei Peta. „Würde jemand einen Hund mit einer Peitsche schlagen, wäre der Aufschrei in der Öffentlichkeit groß. Bei Pferden wird diese Tierquälerei jedoch gebilligt.“

Neben dem Verbot von Peitschenhieben fordert Peta zudem ein Ende von Pferderennen in Deutschland und ruft Tierfreunde zum Boykott der Veranstaltungen auf. Peta nennt die Zahl von 750 Pferden die im Rahmen des Galopp- und Trabrennsports zwischen 2011 und 2013 ihr Leben lassen mussten. Auch die Boxenhaltung von Rennpferden sieht die Tierrechtsorganisation kritisch.

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