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Der VFL Gummersbach verliert gegen Lemgo

Lemgo | Der VfL Gummersbach unterlag in der ausverkauften Lipperlandhalle dem heimischen TBV Lemgo knapp mit 31:32. TBV Lemgo - VfL Gummersbach 32:31 (15:13).

Es war von der ersten Minute an eine Partie auf Augenhöhe, die nicht zuletzt von der Spannung lebte. Der heimische TBV benötigte mindestens einen Punkt, um die Klasse zu halten. Für den VfL hätte es lediglich bei einem hohen Kantersieg der Schützlinge von Florian Kehrmann noch einmal eng im puncto Klassenerhalt werden können.
Dennoch spielten die Gäste aus dem Oberbergischen auf Sieg und machten den Gastgebern trotz des Hexenkessels das Leben schwer. Evgeni Pevnov stellten nach anfänglicher TBV-Führung mit dem 5:5 (12.) zum ersten Mal den Ausgleich her, und Florian von Gruchalla brachte die Gummersbacher zum ersten Mal mit 8:7 in Führung (15.). Der beste Schütze der Partie Julius Kühn legte mit dem 9:8 für sein Team nach (17.). Gegen Ende der ersten Hälfte legte Lemgo aber wieder einen Zahn zu und ging mit einer knappen Führung in die Kabine.
Nach dem Wechsel dauerte es gut sechs Minuten, bis Tobias Schroeter der 19:19-Ausgleich gelang, und nun wurde es richtig spannend. Vom 19:19 (37.) bis zum 27:26 für Lemgo (50.) blieben beide Teams immer maximal einen Treffer voneinander entfernt, da der VfL jede TBV-Führung umgehend egalisieren konnte. Mit dem 28:26 zogen die Gastgeber zum ersten Mal auf zwei Tore davon, aber auch darauf hatte der VfL eine Antwort und glich durch Kevin Schmidt und Simon Ernst zum 28:28 aus. In dieser Phase agierte der TBV bereits mit dem zusätzlichen siebten Feldspieler und Ernst musste seinen Tempogegenstoß zur Ausgleich nur noch im verwaisten Tor unterbringen.
In den letzten zehn Minuten stieg die Spannung auf den Siedepunkt. Lemgo lebte dreimal vor, und er VfL konnte dreimal durch Baumgärtner, Kühn (Siebenmeter) und Schindler bis zum 31:31 (58.) ausgleichen. Nach einem Fehlwurf der Lemgoer bekam der Gast dann sogar noch seine Siegchance, aber Baumgärtner verwarf und der beste TBV-Akteur Tim Suton (7 Tore im Spiel) brachte sein Team mit 32:31 in Führung. Dem Gast blieben noch 20 Sekunden für den letzten Angriff, aber es sollte nicht mehr für einen Abschluss reichen. Neben Suton war Tim Hornke (10/5) für die Gastgeber am torgefährlichsten unterwegs.

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