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VFL Gummersbach verliert gegen Frisch auf! Göppingen

Gummersbach | Es war über weite Strecken eine Partie auf Augenhöhe, das Duell zwischen dem frisch gebackenen EHF-Pokalsieger aus Göppingen und den Gästen aus Gummersbach. Nach der 14:13-Pausenführung für Frisch Auf! kam der VfL gut aus der Kabine: Carsten Lichtlein vereitelte den ersten Wurfversuch der Gastgeber und Julius Kühn erzielte den 14:14-Ausgleich. Nun ging es zunächst auf und ab. Zunächst war Göppingen mit zwei Treffern am Zug, aber Florian von Gruchalla hatte mit zwei Toren in Folge die passende Antwort: 16:16. Frisch Auf! Göppingen - VfL Gummersbach 28:21 (14:13).

Die Partie wurde nun etwas hektischer, aber der VfL behielt zunächst einen kühlen Kopf und konnte erneut durch von Gruchalla (17:18), Evgeni Pevnov (18:19) und Julius Kühn (19:20) noch dreimal in Führung gehen. Nach dem 20:20-Ausgleich durch den ehemaligen Gummersbacher Adrian Pfahl, konnte sich dann der gastgebende Keeper Peter Tatai auszeichnen, und der beste Werfer der Partie Marcel Schiller (8/3 Tore) brachte sein Team wieder mit 21:20 in Führung. Europameister Julius Kühn konterte noch einmal mit dem 21:21, aber dabei sollte es bleiben.

In den folgenden 13 Minuten gelang dem VfL kein Treffer mehr, und Göppingen machte durch einen 7:0-Lauf dann doch deutlich den Deckel drauf. Der VfL hingegen ließ ein halbes Dutzend teilweise klarster Chancen liegen. „In dieser Phase haben wir natürlich zu viele Fehler gemacht und klare Chancen ausgelassen“, ärgerte sich VfL-Trainer Emir Kurtagic, der dem Gegner - wie bereits erwartet - die Strapazen der letzten Tage nicht anmerkte: „Ganz im Gegenteil. Ich habe bei ihnen eine Spritzigkeit bemerkt, die uns leider heute gefehlt hat. Das war insgesamt kein sehr gutes Spiel von uns.“

In den ersten 30 Minuten war die Partie bereits in jeder Phase hart umkämpft. Florian von Gruchalla erzielte das erste Tor der Partie, Andreas Schröder warf den VfL nach acht Minuten mit 4:2 in Führung. Göppingen hielt aber weiter, angefeuert durch die 4.700 in der EWS Arena, voll dagegen und ging nach gut 16 Minuten durch Anton Halen zum ersten Mal mit 8:7 in Führung. Es folgte sechs weitere Gleichstände bis zum 13:13, ehe Marcel Schiller fünf Sekunden vor der Halbzeit das 14:13 erzielte. „Wir müssen weiterarbeiten und haben noch zwei schwere Spiel vor uns“, so Kurtagic abschließend.   

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