Sport Handball

VfL Gummersbach – Füchse Berlin 26:26 (13:14).

Gummersbach | Schade, VfL. Die bessere Mannschaft aus Gummersbach musste sich an heutigen Nachmittag mit einem Remis zufriedengeben. Nach dem furiosen Ende von Durchgang eins, machten die Hausherren nach der Pause genau da weiter. Hellwach in der Deckung mit einem starken Lichtlein, und treffsicher und ideenreich im Angriff. Simon Ernst glich unmittelbar zum 14:14 aus, und auch die beiden kommenden Zeitstrafen sollten dem VfL nicht schaden, ganz im Gegenteil. In Unterzahl fing der VfL zwei Bälle ab und kam durch die beiden Gegenstoßtreffer von Andreas Schröder zur 16:14-Führung.

Nach einem Pfostentreffer von Florian Baumgärtner erkämpfte sich Evgeni Pevnov den Abpraller und traf artistisch zum 17:14, und nun stand die Halle endgültig Kopf. Der VfL blieb nun weiter in der Vorhand und ließ die Gäste nicht mehr dichter als zwei Treffer herankommen. Immer wieder war es Julius Kühn, der sein Team durch seine Treffer zum 20:17, 23:20 und 24:21 auf drei Tore in Front warf. Die Überraschung gegen die favorisierten Berliner war greifbar und wäre auch verdient gewesen.
In der Schlussphase wurde es aber noch einmal spannend, da dem VfL im Angriff einige wenige Fehler unterliefen. Hinzu kam, dass der eingewechselte Füchse-Keeper Petr Stochl einen besseren Nachmittag hatte als sein Kollege Silvio Heinevetter. Nach dem 25:23 durch Florian Baumgärtner (52.) wollten es die Gäste noch einmal wissen. Fabian Wiede setzte sich zweimal gegen Carsten Lichtlein durch und traf zum 25:25, nachdem Lichtlein zwischenzeitlich noch einen weiteren Gegenstoß entschärfen konnte. Knapp fünf Minuten standen nun noch auf der Hallenuhr und die Spannung war greifbar.
Zunächst wurde ein Wurf von Julius Kühn von der Deckung geblockt und im Gegenzug scheiterte Nenadic am Pfosten. Leider scheiterte Simon Ernst ebenfalls am Pfosten und die letzten zwei Minuten musste der VfL dann auch noch in Unterzahl absolvieren. Dennoch ging der VfL durch Julius Kühn per Siebenmeter erneut in Führung, aber auch auf der Gegenseite trafen die Gäste per Strafwurf. Hinzu kam eine weitere Zeitstrafe gegen den VfL, der den letzten Angriff in doppelter Unterzahl absolvieren musste. Nach einer Auszeit von Emir Kurtagic 15 Sekunden vor Schluss, konnte der VfL den Ball für die Restzeit behaupten, kam aber nicht mehr zum Torabschluss.
Der Start in die Partie gelang dem VfL heute überhaupt nicht. Nach dem 2:3 durch Andreas Schröder (5.) summierten sich die Fehler der Gastgeber. Vorne warfen die VfL-Angreifer die Bälle weg und in der Deckung fehlte ebenfalls der Zugriff. Immer wieder konnten die Berliner nur durch Fouls gestoppt werden, und Petar Nenadic verwandelte die Siebenmeter sicher. Hinzu kamen die Gegenstöße. Den ersten freien Ball konnte Carsten Lichtlein noch parieren, aber bei den folgenden Kontern war der Nationaltorhüter machtlos.
Durch einen 4:0-Lauf ging der Gast mit 7:2 in Führung. In dieser Phase waren die Gäste deutlich wacher und kauften dem VfL den Schneid ab. Beim Dreher von Nationalspieler Fabian Wiede zum 6:13 (22.) sanken die VfL-Aktien zunächst in den Keller, um dann schlagartig wieder zu steigen. In den folgenden Minuten zeigten die Gummersbacher, was wirklich in ihnen steckt. Die Deckung stand jetzt wie eine Wand und zwang die Gäste immer wieder zu Fehlern. Hinzu kam, dass Carsten Lichtlein einmal mehr die ganz wichtigen Bälle hielt. Florian Baumgärtner und Simon Ernst machten den Anfang zum 8:13. Nach dem Gegenstoßtreffer von Florian von Gruchalla zum 9:13 war dann auch die SCHWALBE arena voll da und peitschte den VfL nach vorne.
Berlin war jetzt deutlich verunsichert und biss sich immer wieder an der Deckung die Zähne aus. Hinzu kam, dass Julius Kühn nun richtig aufdrehte. Durch zwei Tore von ihm sowie den Treffern von von Gruchalla und Ernst kam der VfL zum umjubelten 13:13-Ausgleich. Ein sagenhafter 7:0-Laufe hatte die Partie innerhalb von sechs Minuten wieder ausgeglichen. Da konnten die Besucher auch den Siebenmetertreffer von Nenadic zum 13:14 verschmerzen.

Zurück zur Rubrik Handball

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Handball

Gummersbach | Der VfL Gummersbach hat nach einer weiteren Niederlage gegen GWD Minden den Cheftrainer seiner Bundesliga-Mannschaft, Dirk Beuchler, von seinen Aufgaben entbunden. Denis Bahtijarevic, der bisherige Trainer der U23 Mannschaft des VfL Gummersbach und letztjährige Co-Trainer der Profimannschaft unter Sead Hasanefendic übernimmt mit sofortiger Wirkung die Aufgaben des Cheftrainers.

Sportdirektor Christoph Schindler: „Die sportliche Situation und die fehlende sportliche Entwicklung der Mannschaft haben uns zu diesem Schritt veranlasst. Wir sind der festen Überzeugung, dass wir mit Denis Bahtijarevic einen Trainer für das Profiteam gewinnen konnten, der die Mannschaft weiter entwickelt um frühzeitig den Klassenerhalt zu sichern. Denis Bahtijarevic hat in Gummersbach bereits als Spieler, Co-Trainer und Trainer verschiedener Jugendmannschaften sehr gute  Arbeit geleistet. Er hat sich damit die Chance verdient, mit unserem Profiteam die gesetzten sportlichen Ziele zu erreichen“

Geschäftsführer Peter Schönberger: „Wir bedanken uns ausdrücklich bei Dirk Beuchler für seine Arbeit für den VfL. Dirk Beuchler hat die Mannschaft in einer Phase des Umbruchs übernommen, hinzu kamen eine Vielzahl von Verletzungen von Spielern des VfL.“

Gummersbach: Der VfL Gummersbach musste sich in einem hart umkämpften Duell den Gastgebern aus Erlangen geschlagen geben. Das Team um Trainer Dirk Beuchler unterlag dem HC Erlangen am Samstagabend mit 25:22 (12:9).

handball-symbol

Köln | Am kommenden Sonntag dreht sich in der Lanxess Arena alles um den klebrigen Ball, der mit den Händen geworfen wird. „Helden des Handballs“ ist der Titel es Events, bei dem junge Nachwuchsspieler oder solche die es werden wollen auf Recken des Handballsports treffen. Los geht es schon am Vormittag und am Nachmittag messen sich der THW Kiel und der FC Barcelona.

Theater Köln - Premieren 2017

theaterkritik_kasten300px_neu

Diese Theaterstücke feierten in Köln aktuell Premiere. Die Kritiken:

Eine Reise zu einer Scheißinsel: „Shit Island“ in der Orangerie

--- --- ---

"Inside AfD" - im Theater Tiefrot

--- --- ---

Uraufführung im Schauspiel: „Alles, was ich nicht erinnere“

--- --- ---

„American Psychosis“ in der Studiobühne Köln

--- --- ---

"Wilhelm Tell" im Schauspielhaus

--- --- ---

Urania-Theater: Eröffnung mit „Mutter Courage und ihre Kinder

--- --- ---

Möglicherweise gab es einen Zwischenfall“ im Freien Werkstatt-Theater

--- --- ---

„Feierei“: Theatergruppe c.t.201 feiert in der Studiobühne ihren 25. Geburtstag

--- --- ---

Wie Kraut und Rüben“ am Horizont Theater

--- --- ---

„Romeo und Julia“ begeistern im Schauspiel

--- --- ---

Theater der Keller: Fassbinders „Katzelmacher“ messerscharf aktualisiert

--- --- ---

Alle sehen doppelt: „Amphitryon“ im Metropol Theater

--- --- ---

„Occident Express“ hält im Schauspiel

--- --- ---

Theater im Bauturm: Liebeserklärung an Trude Herr

--- --- ---

Theater der Keller dramatisiert den Roman „Bilquiss“

--- --- ---

Horizont-Theater bringt mit „Liebeslügen oder Treue ist auch keine Lösung“ Sex and the City nach Köln

--- --- ---

Freies Werkstatt-Theater zeigt „Der talentierte Mr. Ripley“

--- --- ---

Schauspiel mit „Peer Gynt“ in die neue Spielzeit

--- --- ---

Spiel mit Geschlechterrollen: Schauspiel zeigt „Frau Schmitz“

--- --- ---

„Old School“ weckt im Schauspiel die Reiselust

--- --- ---

Freies Wertkstatt-Theater: Premiere für „Last Night in Sweden – oder Donald Trump und die Kunst des Wrestlings“

--- --- ---

Orangerie zeigt „Das Gespenst des Joaquín Murieta“

--- --- ---

Theater der Keller startet mit Houellebecqs „Unterwerfung“ in die neue Spielzeit

KARNEVAL NACHRICHTEN

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS