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Vorbericht: VFL Gummersbach gegen SC Magdeburg

Gummersbach | Nach zuletzt sechs Punkten aus drei Spielen kassierte der VfL Gummersbach am vergangenen Sonntag die erste Niederlage in der Handball Bundesliga unter Trainer Denis Bahtijarevic. Viel Zeit zum Analysieren bleibt dem Gummersbacher Coach jedoch nicht, denn bereits am Donnerstag um 19 Uhr wartet in der heimischen SCHWALBE arena die nächste Herausforderung auf den VfL. Am 16. Spieltag der Handball Bundesliga ist mit dem SC Magdeburg ein Top-Team zu Gast im Oberbergischen. Auch wenn die Weihnachtszeit mit dem ersten Advent bereits eingeläutet ist, stellt VfL-Spieler Alexander Becker klar: „Wir wollen dort auf keinen Fall Geschenke verteilen.“

Mit dem VfL und dem SCM stehen sich zwei Traditionsmannschaften gegenüber, die sich auch in der jüngeren Vergangenheit immer wieder knappe Duelle geliefert haben. „In den letzten Jahren gegen Magdeburg ging es meistens sehr eng zu“, weiß Kreisläufer Becker. Entsprechend selbstbewusst blickt er der Begegnung entgegen: „Deshalb erwarte ich auch am Donnerstag ein ausgeglichenes Spiel.“ Nicht mit von der Partie sein wird weiterhin Florian Baumgärtner, dessen Schienbeinverletzung noch nicht auskuriert ist und dem eine weitere Pause von etwa zwei Wochen bevorsteht.

Der Blick auf die Tabelle lässt wenige Zweifel daran zu, dass der SC Magdeburg auf dem Papier die Favoritenrolle einnimmt. Trotz der Niederlage gegen den TSV Hannover-Burgdorf verteidigten die Gummersbacher am Wochenende Platz 13. Mit 20:12 Punkten – doppelt so vielen wie dem VfL – und einem Spiel mehr reihen sich die Bördestädter auf dem sechsten Platz ein und räumen sich damit realistische Chancen auf einen der Europapokalplätze ein. „Magdeburg besitzt eine große Qualität im Angriff. Mit Michael Damgaard und Marko Bezjak haben sie richtig gute Leute und auch in der Abwehr stehen sie mit großen Spielern sehr kompakt und stabil“, so Becker.

Von seinen zehn Siegen hat der SC Magdeburg allerdings acht in eigener Halle errungen. Auswärts tat sich der SCM schwer und hatte bereits vier Mal das Nachsehen. Nicht zuletzt daher rechnet Becker seiner Mannschaft Chancen auf Punkte aus: „Wir haben gerade im letzten Heimspiel gegen Kiel gezeigt, wozu wir in der Lage sind und dass auch wir guten Handball spielen können.“ Dabei gilt es die Fehler aus dem Spiel in Hannover zu analysieren und abzustellen. „Unsere erste Halbzeit war okay, aber die zweite Hälfte war auf gar keinen Fall so, wie wir uns das vorstellen“, so Becker: „Das wollen wir gegen Magdeburg bessermachen und dann hoffe ich, dass wir am Ende auch etwas Zählbares mitnehmen.“

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