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DOSB: Deutsche Teilnahme an Olympia in Pyeongchang ungewiss

Berlin | Der Start deutscher Sportler bei den Olympischen Winterspielen im Februar in Pyeongchang ist durch die Krise zwischen Nordkorea und den USA ungewiss. "Man muss die Entwicklung kritisch und aufmerksam begleiten, um zu sehen, je näher wir an die Spiele heranrücken, wie sich die Situation konkret darstellt", sagte DOSB-Leistungssportchef Dirk Schimmelpfennig der "Welt" (Dienstag) nach seiner Rückkehr von einer viertägigen Stippvisite in Südkorea. Bis zu welchem Tag die Sportführung ihren Entschluss über die Olympiateilnahme treffen wird, ließ Schimmelpfennig offen.

"Im Januar werden wir uns die aktuelle Lage dann ganz genau anschauen und entsprechend entscheiden." Vom 23. bis 26. Oktober wird letztmalig vor den Winterspielen eine deutsche Delegation nach Südkorea reisen. Zu der dort stattfindenden Sicherheitskonferenz werden auch Experten aus dem Bundeskriminalamt (BKA) die DOSB-Gruppe begleiten.

Danach hätten sie dann alle wichtigen Informationen, um den Olympiatrip generalstabsmäßig unter den notwendigen Sicherheitsvorkehrungen planen zu können. Dass Sportler schon jetzt ihren Olympiastart stark in Zweifel ziehen, wie der alpine Skistar Felix Neureuther kann Schimmelpfennig verstehen. "Wir alle müssen die Sicherheit der Athleten im Blick haben und die Entscheidung muss ganz klar deren Sicherheit auch berücksichtigen."

Die Wettkampfstätten befinden sich in einem guten Zustand, so Schimmelpfennig. Gearbeitet werden müsse noch am Olympischen Dorf. "In den Appartements ist noch einiges zu tun. Zwischenwände fehlen, die Böden müssen noch entsprechend ausgestattet werden." Gleichwohl ist er guter Hoffnung, dass die Mängel in den verbleibenden Monaten fristgerecht behoben werden.

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