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Profiboxer Arthur Abraham spricht über Karriereende

Berlin | Der Profiboxer Arthur Abraham bereitet sich nach seiner Niederlage im WM-Kampf gegen den Briten Chris Eubank jr. am Samstag auf eine Zukunft ohne Sport vor. Er werde maximal noch ein Jahr boxen, sagte der 37-Jährige dem Wirtschaftsmagazin "Capital" (Ausgabe 8/2017) kurz vor dem Kampf. Das gelte, solange wie der Körper mitmache.

"Dann ist auch bei mir Schluss." Der Anreiz, in den Ring zu steigen, sei für ihn die Liebe zum Sport gewesen. "Nur Sport macht mich glücklich", sagte Abraham.

Finanziell habe er ausgesorgt. Durch Preisgelder und Werbung hatte Abraham nach eigener Aussage bereits mit 27 Jahren seine erste Million verdient. Der Boxer ist neben dem Ring ein erfolgreicher Geschäftsmann, der sein Vermögen in Immobilien, Autohäuser und Fluglinien investiert hat.

Der Wahl-Berliner hat zudem die Arthur-Abraham-Stiftung ins Leben gerufen, die sich um benachteiligte Kinder in Deutschland und seiner Heimat Armenien kümmert. Für seine Zukunft will Abraham auch nicht ausschließen, häufiger vor der Kamera zu stehen. Zusammen mit seinem Freund Til Schweiger hatte Abraham bereits Gastrollen im Hamburger "Tatort" und im Kinofilm "Kokowääh 2".

Auf die Frage, ob Abraham sich eine Karriere vor der Kamera vorstellen könne, sagte er: "Das weiß man nie. Ich weiß aber noch nicht, was ich in der Zukunft machen werde. Die Schauspielerei ist jedenfalls viel entspannter als Boxen."

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