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Robert Harting enttäuscht über schlechtes WM-Abschneiden

London | Der deutsche Diskuswerfer Robert Harting hat sich nach seinem sechsten Platz bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London enttäuscht über sein Abschneiden geäußert. "Ich bin traurig, dass ich meine WM-Karriere nicht cooler zu Ende bringen konnte", sagte er der "Welt" (Montagsausgabe). Eine Erklärung für sein schlechtes Abschneiden hatte er bereits gefunden: "Unmöglich war es nicht, um Bronze mitzuwerfen, doch ich hatte zu viele technische Probleme."

Der 32-Jährige sprach auch über seine Pläne für eine Karriere nach dem Leistungssport. Seine Zukunft sieht er demnach nicht im Sport, sondern in der Politik. Gefragt, ob er sich ein Amt als Sportfunktionär vorstellen könne, sagte Harting: "Es geht nicht um die Frage nach dem DOSB-Präsidenten, für mich stellt sich eher die Frage nach dem Minister, der den Sport-Etat koordiniert. Im Bundesinnenministerium würde ich mich gut aufgehoben fühlen." Er bedauere, dass der Sport kein eigenes Ministerium in Deutschland habe, sondern dem Bundesinnenministerium unterstellt sei. Dennoch würde er dort gerne an herausgehobener Position mitwirken.

"Nicht, dass sie denken, ich bin völlig durchgeknallt. Mir ist schon klar, dass ich dort nicht von heute auf morgen einsteigen kann", sagte der Olympiasieger von 2012 der Zeitung. "An dieser Schaltzentrale würde ich gern mitarbeiten. Das turnt mich an, das wäre eine große Herausforderung." Eine Karriere als Trainer schließt er hingegen aus. Auch hegt er keine Ambitionen, seine Frau Julia, ebenfalls erfolgreiche Diskuswerferin, zu trainieren.

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