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Schwere Missbrauchsvorwürfe gegen österreichische Ski-Legenden

Wien | Unmittelbar vor den Olympischen Spielen in Südkorea wird die Skination Österreich von der Vergangenheit eingeholt. Mehrere Frauen schildern schwere sexuelle Übergriffe bis hin zur Vergewaltigung, durch Trainer, Serviceleute, Funktionäre, in Leistungskadern und in Ski-Internaten. Die Anschuldigungen reichen zum Teil 50 Jahre zurück, aber sie betreffen Namen, auf denen die Ski-Nation ihren Ruhm aufgebaut hat.

Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet über Erklärungen von früheren Leistungssportlerinnen, in denen eine der prominentesten Figuren überhaupt aus dem alpenländischen Skizirkus als Beschuldigter auftaucht. Die Vorwürfe reichen von sexueller Nötigung bis zu Vergewaltigung. Der ÖSV gab an, von den Vorwürfen gegen die betroffene Person nichts zu wissen.

Dem stehen die Aussagen der früheren Sportlerinnen gegenüber, die in der Berichterstattung zwar nicht mit ihrem Klarnamen erscheinen, aber eidesstattliche Erklärungen abgegeben haben sollen. Demnach soll der Beschuldigte Ende der 1960er-Jahre eine Sportlerin, damals 16 Jahre alt, vergewaltigt haben. Eine zweite ehemalige Fahrerin schildert zwei Übergriffe, zwischen denen mehrere Jahre gelegen hätten.

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