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Koelnmesse erhält Bundesförderung für die Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme

Köln | Zum Aufbau eines digitalen kommunalen Verkehrs- und Parkleitsystems wurde der Koelnmesse am heutigen Freitag im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin ein Förderbescheid überreicht.

Mit der Förderung im Rahmen des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017-2020“ baut die Koelnmesse das Verkehrsmanagementsystem rund um das Messegelände weiter aus, um die Verkehrs- und Umweltbelastung im rechtsrheinischen Raum zu reduzieren.

Eine der geplanten Maßnahmen ist eine dynamische LED-Beschilderung im Messeumfeld. Mit ihrer Hilfe kann der gesamte Logistik-, Aussteller- und Besucherverkehr der jeweiligen Verkehrssituation entsprechend gesteuert werden, um so das Verkehrsaufkommen so gering wie möglich zu halten. „Mit unserem Vorhaben wollen wir den Verkehr rund um das Messegelände entlasten und damit auch die Schadstoffbelastung langfristig reduzieren. Dies gelingt uns zum Beispiel durch eine stärkere Steuerung des Logistik- und Besucherverkehrs.“, so Koelnmesse-Chef Gerald Böse.

Die Koelnmesse plant weiterhin ein elektronisches LKW-Registrierungssystem, das es ermöglicht, die Logistik-Fahrzeuge bei der Anfahrt an einem zentralen Punkt zu sammeln, um sie dann gemeinsam zum Messegelände zu führen. Die Beschickungs- und Entleerungsgeschwindigkeit des gesamten Park- und Logistikraumes rund um das Messegelände wird dadurch deutlich erhöht.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 3,4 Millionen Euro. Rund 1,7 Millionen Euro Fördermittel erhält die Koelnmesse vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Die restlichen 50 Prozent der Kosten finanziere man aus eigenen Mitteln. Bei der Durchführung der Maßnahmen und der Einbettung in das kommunale Verkehrssystem arbeitet die Koelnmesse eng mit der Stadt Köln zusammen.

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