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Zuzanna Czebatul gestaltet Eingang Süd der ART COLOGNE 2018

Künstlerin zeigt großflächige Bodenarbeit in Form eines Teppichs – Galerie Piktogram präsentiert weitere Werke im Sektor NEUMARKT

Anknüpfend an die Installation von Michael Riedel im vergangenen Jahr, präsentiert die diesjährige ART COLOGNE vom 19. bis 22. April 2018 eine weitere großformatige Arbeit im Eingangsbereich Süd der Koelnmesse. Unter dem Titel „Higher Than The Sun“ zeigt die Künstlerin Zuzanna Czebatul eine flächendeckende Bodenarbeit aus Teppich.

„Ich freue mich, dass es uns gelungen ist Zuzanna Czebatul für die diesjährige ART COLOGNE zu gewinnen. Somit wird nach Michael Riedel zum zweiten Mal in Folge die Eingangshalle durch ein großflächiges zeitgenössisches Statement einer jungen und noch relativ unbekannten Künstlerin gestaltet. Wir führen damit den eigentlichen Ethos der ART COLOGNE fort – junge Kunst zu entdecken,“ erklärt Daniel Hug, Art Director der ART COLOGNE.

„Die Einladung von Daniel Hug, meine Arbeit ‚Higher Than The Sun’ in der Eingangshalle der ART COLOGNE zu präsentieren, hat mich natürlich sehr gefreut. Bezug nehmend auf das Interieur von Spielcasinos in Las Vegas, deren Designs die Spieler zum Geld ausgeben stimulieren sollen, ist der Teppich mit Wörtern wie NOW, SPEED, MEGA oder CASH versehen. Es gibt vermutlich keinen passenderen Ort für diese Arbeit als eine der prestigeträchtigsten Kunstmessen der Welt. Und um so erfreulicher ist es zu sehen, dass sich ein so traditionsreiches Format wie die ART COLOGNE einer steten Selbstbetrachtung nicht zu scheuen scheint, in Zeiten, in denen dieser machtvolle Apparatus der zeitgenössischen Kunst- und Kulturproduktion als Abbild gesellschaftlicher Verhältnisse und Ungleichgewichte gelesen werden muss,“ erklärt Zuzanna Czebatul.

Kate Brown von Artnet hat die Arbeit der in Berlin lebenden Künstlerin wie folgt beschrieben (Auszug): "Worte wie MEGA CASH SPEED JIZZ HYPE FROG sind entlang des Bodens zu lesen. Casino-Teppiche, bekannt für ihre hypnotischen und aufdringlichen Designs, die die Spieler wach und in Spiellaune halten sollen, sind der Ausgangspunkt für die Arbeit Higher Than The Sun. Die Bodenarbeit nimmt dem Besucher die Orientierung und führt seine Aufmerksamkeit über dessen Füße hinweg von sich selbst fort und hält sie im Raum gefangen. Bunte Wappen wabern auf blauen tektonischen Platten. Irgendwo zwischen militärischer Camouflage und Ming-Vase zeichnet sich eine Konstellation von Symbolen ab: Cartoon-Hände schwingen und ringen um Gleichgewicht, eine Zunge schnappt sich einen Happen Acid, ein Pilz züchtigt einen Anderen, Zungen und Schlangen schlingen sich umeinander. Dieses Spiel scheint sich selbst voranzutreiben, wie eine surrealistische Maschine, die nicht aufzuhalten ist. Auf einem der Bänder ist ein anderes Wort geschrieben: NOW - wie ein fragmentiertes Gedicht oder ein Befehl, eine Anweisung, die auf einem Bildschirm aufflackert, hier jedoch still, sich ausdehnend auf einem industriell produzierten Teppich."

Über Zuzanna Czebatul

Zuzanna Czebatul lebt und arbeitet in Berlin und gehört zu den aufstrebenden jungen Künstlerinnen der Zeit. Sie studierte am Hunter College in New York als Fulbright-Stipendiat, erhielt ihren Meisterbrief an der Städelschule in Frankfurt am Main unter Willem de Rooij und war Gast-Studierende an der Universität der Künste, Berlin in der Klasse Josephine Pryde. Ihre Arbeiten wurden in Einzelausstellungen im Ujazdowski Castle Center for Contemporary Art in Warschau, 83 Pitt Street und MINI/Goethe-Institut Ludlow 38, New York, Schmidt & Handrup Köln und Gillmeier Rech Berlin sowie in Gruppenausstellungen in der Fondazione Baruchello Rom, Museum für Moderne Kunst Warschau, Kevinspace in Wien, dem Contemporary Art Museum St. Louis und dem Heidelberger Kunstverein gezeigt. Sie arbeitet in den unterschiedlichsten Medien wie Installation, Skulptur und Graphik. Auf der Messe wird sie von der Galerie Piktogram aus Warschau im Sektor NEUMARKT vertreten.

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