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Gedenkstätte Babij Jar. Dort fanddie größte Massenerschießung des Zweiten Weltkriegs statt. Im September 1941 erschossen Deutsche am Rande einer Schlucht der ukrainischen Hauptstadt Kiew 33.771 Juden. Frauen, Kinder und Greise. Zwei Tage dauerte das Grauen.

Massenerschießungen - Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer 1941–1944

Eine Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Die Ausstellung ist bis zum 25. Juni 2017 im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln.

Zwischen 1941 und 1944 erschossen Angehörige der SS, der Wehrmacht und deutsche Polizeieinheiten zusammen mit einheimischen Helfern in der Sowjetunion über zwei Millionen Juden, etwa 30.000 Roma und 17.000 Patienten psychiatrischer Anstalten, oder töteten sie in sogenannten Gaswagen. Anhand historischer Dokumente und Fotografien beschreibt die Ausstellung die Entwicklung des Massenmords und die Aufarbeitung dieser Verbrechen nach 1945. Erstmals sind auf einer Karte die Orte der umfangreichsten Erschießungen verzeichnet. An Hörstationen wird über die Ereignisse in Städten wie Kiew oder Riga informiert. Kurze Biografien geben einen Einblick in die Schicksale jüdischer und nicht-jüdischer Opfer, wie das von Gert Rosenthal, dem Bruder des Quizmasters Hans Rosenthal.

Im Zentrum der Ausstellung stehen fünf Fotografien, die die Ermordung von etwa 1.500 jüdischen Kindern, Frauen und Männern am 14. Oktober 1942 im ostpolnischen Mizocz (heute Ukraine) zeigen. Anhand dieses Beispiels werden die Schritte der Vernichtung der jüdischen Gemeinden und das Zusammenspiel von Verantwortlichen vor Ort und der nationalsozialistischen Führung in Berlin erörtert.

Weitere Informationen hier!

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Dubossary, Moldauische SSR, 14. September 1941. Teilkommando der Einsatztruppe D bei einer Massenerschießung.

NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln
EL-DE-Haus
Appellhofplatz 23-25
50667 Köln

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 10:00 bis 18:00 Uhr
Jeden 1. Donnerstag im Monat (außer an Feiertagen) bis 22:00 Uhr

Eintritt
4,50 Euro, ermäßigt 2,00 Euro
Einschließlich Besuch der Gedenkstätte und der Dauerausstellung.

Freier Eintritt für alle Schülerinnen und Schüler sowie alle unter 18jährigen Kölnerinnen und Kölner. Ebenso haben alle Inhaberinnen und Inhaber des Kölnpasses und alle Geburtstagskinder einen freien Eintritt.
An jedem ersten Donnerstag im Monat (ausgenommen Feiertage), haben Kölner Bürgerinnen und Bürger einen freien Eintritt, Der Personalausweis gilt als Eintrittskarte.

Führungen
Informationen unter 0221 221-26331
Onlinebuchung direkt hier: www.nsdok.de

Anfahrt
Das NS-Dokumentationszentrum befindet sich in der Kölner Innenstadt und ist vom Kölner Dom über die Komödienstraße in etwa fünf Minuten zu erreichen.
Die U-Bahn-Haltestelle Appellhofplatz liegt vor dem Haus und es halten dort die Linien 3, 4, 5, 16 und 18. Bitte den Ausgang Appellhofplatz/Schwalbenstraße benutzen.
Eine Anfahrt mit Bahn, Bus, Straßenbahn oder Fahrrad wird empfohlen. Die Linien 5, 16 und 18 fahren vom Kölner Hauptbahnhof direkt zum Appellhofplatz.
Bitte beachten Sie bei Anreise mit dem Auto: Seit dem 01.01.2008 ist die Kölner Innenstadt Umweltzone, in die jetzt nur Fahrzeuge mit entsprechender grüner Plakette einfahren dürfen.

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