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Ein Elfter im Elften der leisen Töne

Sessionseröffnung findet ohne Publikum als TV-Produktion am Maarweg statt

Köln | In diesem Jahr ist für die Kölner Jecken vieles anders. Das gilt auch für die Sessionseröffnung am Elften im Elften auf dem Heumarkt. Die traditionsreiche Veranstaltung der Ostermann-Gesellschaft ist die größte Ihrer Art und auch bei vielen Gästen von außerhalb sehr beliebt. „Wir haben alles traditionell geplant, aber die Abstimmung mit unseren Partnern wegen der Corona-Schutzverordnung begann schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt. Die Gesundheit steht absolut im Vordergrund und Feiern um jeden Preis ist nicht unser Credo“, sagt Präsident Ralf Schlegelmilch.

Zunächst habe man eine kleine Feier mit Publikum am Ostermann-Brunnen im Blick gehabt. „Dort hat unsere Gesellschaft 1969 die Tradition der Sessionseröffnung wiederbelebt, dort zu feiern wäre schon etwas gewesen. Aber es ist uns klar geworden, dass der Ostermann-Brunnen in diesen Zeiten nicht der richtige Platz ist.“ Jetzt wird es eine Sessionseröffnung als reine TV-Produktion ohne Publikum in der Eventhalle des Festkomitees am Maarweg geben. „Es geht darum, den Kern des Karnevals zu bewahren und den Menschen Gefühl und Zuversicht zu vermitteln. Es wird viele Talkanteile geben und die leisen Töne werden ihre Chance bekommen.“

Man sei in enger Absprache mit dem Gesundheitsamt und werde alles coronagerecht durchführen. Dazu gehört, dass es zwei Bühnen mit verschiedenen Zugängen gibt, dass das Produktionsteam so klein wie möglich gehalten wird und dass als Musiker sich im Vollplayback präsentieren. Nach aktuellem Stand werden 25 Künstler von Kasalla und Cat Ballou bis zu den Räubern und Brings auftreten. Natürlich wird auch das designierte Dreigestirn vor Ort sein. Übertragen wird das Ganze von 10.30 bis 16 Uhr beim WDR. „Ich stelle mir das so vor, dass man morgens mit dem Mottoschal zur Arbeit geht und dann um 11.11 Uhr sein Handy zückt, um etwas Karneval erleben zu können“, sagt Schlegelmilch.

Vom gerade frisch wieder gewählten Festkomiteepräsidenten Christoph Kuckelkorn gibt es Lob für das Konzept: „Die Ostermann-Gesellschaft arbeitet genau das heraus, um das es uns geht. Sich auf den Kern des Karnevals zu konzentrieren, ist vortrefflich gelungen. Das erinnert mich an den wiedererstehenden Karneval nach dem Krieg, der den Menschen wieder Zuversicht gebracht hat. Man muss das kleine Pflänzchen so pflegen, dass es wieder erstarken kann und dass wir bald wieder die große Blumenwiese erleben können.“

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