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Eines der Modelle der Studenten zur Entwicklung des IWZ. Im Mittelpunkt der meisten Entwürfe steht der Campuscharakter und die Öffnung zu den umliegenden Stadtteilen.

Masterstudenten aus Kassel stellen Entwürfe für den Umbau der Kölner Fachhochschule vor

Die Entscheidung des Wissenschafts-Ministeriums das Ingenieurwissenschaftliche Zentrum (IWZ) der Fachhochschule Köln an seinem jetzigen Standort in Deutz zu belassen, erfordert Überlegungen zur künftigen Gestaltung des Campus. Dieser ist bisher städtebaulich recht isoliert, ohne eine im Stadtbild klar erkennbare Adresse und eingeschlossen von Verkehrsstraßen. Außerdem muss ein Teil der Anlage dringend modernisiert werden. Masterstudenten des Fachbereichs Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung der Universität Kassel legten gestern ihre Entwürfe zur Entwicklung des IWZ vor.

Öffnung zu umliegenden Stadtteilen

Durch den Abstand zum Standort gingen die Studenten als Nichtkölner mit einer gewissen Unvoreingenommenheit an die Aufgabe heran. Sie waren teilweise in der Lage zu zeigen, dass das Areal in Deutz durchaus städtebauliches Potential hat und eine reelle Chance besteht, dass es sich zu einem attraktiven Campusquartier entwickeln könnte. Im Mittelpunkt der meisten Präsentationen standen die Schaffung freier Aufenthaltsflächen, die Verbindung des Ganzen durch eine einheitliche Gebäudestruktur und die Öffnung zu den umliegenden Stadtteilen Deutz, Kalk und Gremberg. Auch der Bau eines klar erkennbaren Eingangsgebäudes in der Nähe zum öffentlichen Nahverkehr wurde in den meisten Entwürfen berücksichtigt.

Vorrausichtlich zehn Jahre Bauzeit

Als besonders differenziert erwies sich der Entwurf von Maren van der Meer und Philipp Meier, die anders als ihre Kommilitonen nicht nur den fertigen Plan präsentierten, sondern sämtliche Schritte des Umbaus und diverse Interimsgebäude wie Container berücksichtigten. Dabei gingen sie von zwei Entwurfsherleitungen aus: Einen mit und einen ohne Kreuzbau. Da der Umbau vorrausichtlich etwa zehn Jahre dauern wird und damit zwei volle Jahrgänge betreffen wird, sind Überlegungen zur Übergangszeit äußerst wichtig. Allerdings wurde hier mit zu vielen Interimsgebäuden geplant, da viele Räume wie etwa die Labore dort nicht untergebracht werden können. Doch trotzdem waren die Gedanken zur möglichen Planung von van der Meer und Meier sehr überlegt, besonders wenn man bedenkt, dass die Studenten nur drei Monate Vorbereitungszeit für ihre Entwürfe hatten.

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Maren van der Meer und Philipp Meier präsentieren ihren differenzierten Entwurf, der auch die Bauzeit und sämtliche Übergangsgebäude berücksichtigt. Dabei planen sie ein Mal mit dem Kreuzbau und ein Mal ohne.

Infobox

Die Ausstellung "Studentische Entwürfe für ein rechtsrheinisches Campusquatier - Hochschulplanung wird Städtebau: Standortentwicklung der Fachhochschule Deutz" kann noch bis zum 23. März 2012 in der Magistrale des Stadthauses Deutz kostenlos besichtigt werden.

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