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Rund 1.600 Kundgebungsteilnehmer bei „Köln wehrt sich!“ Demonstration

Köln | aktualisiert | Eine Woche nachdem rund 4.700 Rechtsextreme und Hooligans gemeinsam durch Köln marodierend durch Köln zogen, machte sich heute ein Bündnis vor allem linker Kräfte auf den Weg durch Köln. Unter dem Titel „Köln wehrt sich! Gemeinsam gegen Neonazis, rechte Hooligans und Rassismus!!“ wollte man ein buntes und vielfältiges Köln nach außen zeigen. Die Demonstration blieb friedlich.
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Fotostrecke: Die Demonstration "Köln Wehrt sich!" in Bildern >
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Hohe Aufmerksamkeit durch Shopping-Sonntag

Es war Shopping-Sonntag in Köln und damit dürften die Veranstalter zumindest eines erreicht haben: Sie hatten sehr viel Aufmerksamkeit, denn die Stadt war voll. Die Demonstration blieb völlig friedlich, wenn auch immer wieder einzelne verbale und vor allem unnötige Spitzen gegen die Polizei gerichtet waren. Auch die Polizeisprecher Göbel und Kreitz bestätigten einen friedlichen Verlauf der Demonstration. Die Teilnehmer der Kundgebung skandierten „Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda“, „Nazis nazt woanders“, „Schulter an Schulter gegen Faschismus“ oder „Tod und Hass dem nationalen Widerstand“. Der nationale Widerstand bezeichnet ein Sammelbecken rechtsextremer Gruppierungen, die unter diesem Begriff agitieren und den man auch der NPD zuschreibt.

Kritik am Vorgehen der Sicherheitsbehörden

Die Redner bei der Abschlusskundgebung kritisierten sehr stark das Verhalten der Sicherheitsbehörden am vergangenen Sonntag. Diese seien auf dem rechten Auge blind und würden sich der Realität verweigern. Fest machte man dies unter anderem daran dass die Verbindungen von Hooligans und rechten politischen Kräften in Deutschland seit den 80er Jahren bekannt sei. Die Sicherheitsbehörden hätten trotz genauer Kenntnisse das explosive Potential der „Hooligans gegen Salafisten“ und ihrer rechten Gesinnungsgenossen unterschätzt. Kommunistische Organisationen wie die KPD spannten den Bogen weiter, wie auch Attac. Mit einem kleinen Konzert der Microphone Mafia, die im Stau feststeckten endete die Kundgebung, die sich aber schon zuvor massiv aufgelöst hatte. Den Zug vom Rudolfplatz zum Roncalliplatz dürften zwischen 1.500 und 2.000 Personen begleitet haben. Der Veranstalter sprach von 3.000 Teilnehmern.

Veranstalter zufrieden mit Verlauf

Der Veranstalter der Demonstration am heutigen Tag teilte mit, dass sich nach seiner Schätzung 3000 – 4000 Personen in der Kölner Innenstadt versammelt haben, um gemeinsam gegen die ausufernde rechte Gewalt der „Hogesa“-Demo vom vergangenen Sonntag und gesellschaftlichen Rassismus zu demonstrieren. Der Veranstalter: "Mit der heutigen Demo sollte ein Impuls für weitere antirassistische Arbeit in Köln gesetzt werden.  Wir sind zuversichtlich, dass es auch in der nächsten Zeit verstärkt zu antirassistischen Initiativen und möglicherweise auch weiteren Demos kommen wird. In dieser Bewegung haben alle demokratischen Organisationen, die sich gegen Rassismus stellen, einen Platz. Wir würden uns freuen, wenn künftige Proteste noch stärker auch von Gewerkschaften und Verbänden getragen werden. Es kommt darauf an, gemeinsam gegen die Nazi-Ideologie einzustehen.“

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