Wirtschaftsnachrichten

Berlin | Das Bundesfinanzministerium fürchtet im Falle eines harten Brexit Turbulenzen an den Finanzmärkten. Sollten sich EU und Großbritannien nicht rechtzeitig auf einen Austrittsvertrag einigen, könnte "die Finanzmarktstabilität gefährdet werden", heißt es in einem 34-seitigen internen Papier des Bundesfinanzministeriums, das "spezifische Probleme" des britischen EU-Austritts analysiert und über das das "Handelsblatt" berichtet. Die Beamten von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) fürchten, die knappe Verhandlungszeit von zwei Jahren reiche nicht aus zum Abschluss eines Freihandelsabkommens mit den Briten.

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Köln | Erneut ist der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) mit seiner Bilanz für das Jahr 2016 zufrieden. Sehr erfreulich sei besonders der Zuwachs an Fahrgästen und Einnahmen. Insgesamt nutzen Fahrgäste im vergangenen Jahr 544 Millionen Fahrten mit Bus und Bahn, also 7,6 Millionen oder 1,42 Prozent mehr, im Vergleich zu 2015. Das Fahrtenplus spiegle sich auch auf der Einnahmeseite wider: 28 Verkehrsunternehmen im VRS erwirtschafteten 2016 insgesamt 666,9 Millionen Euro. Ein Umsatzplus von 26,7 Millionen Euro, oder 4,17 Prozent.  Im Interview mit report-K spricht VRS-Geschäftsführer Dr. Wilhelm Schmidt-Freitag über das Geschäftsjahr 2016.

Berlin | Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) hat sich im Streit zwischen Union und SPD um den Apotheken-Versandhandel kompromissbereit gezeigt: "Wir wollen den Versandhandel nicht völlig verbieten, da er gerade im ländlichen Raum und für chronisch kranke Menschen große Vorteile bringt.

Berlin | Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat die Bedeutung von Diesel-Fahrzeugen im Kampf gegen den Klimawandel hervorgehoben. "Der saubere Diesel ist für die Übergangszeit bis zur Elektromobilität von enormer Wichtigkeit für den Klimaschutz", sagte der Grünen-Politiker den Zeitungen der "Funke-Mediengruppe". "Das sind die besten Verbrennungsmotoren, die wir haben."

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Köln | Neue Maßstäbe sollen gesetzt werden: Aus dem Baugebiet Lindgens-Areal in Mülheim soll ein Kölner Vorzeigeviertel in Sachen nachhaltiges und ökologisches Wohnen kreiert werden. Gemeinsam wollen die Investoren des Lindens-Areals – die Lindgens & Sähne GmbH & Co. KG, die Lidgens Areal Projekt GmbH & Co. KG und Herr Wolfgang von Moers – mit der Rheinenergie auf die smarte Bündelung von Vor-Ort-Erzeugung aus Erneuerbarer Energie und konventioneller Technik für die Wärmeversorgung bauen. Über die genauen Pläne sprechen im Interview mit report-K: Helmut Rassfeld, Investorenvertreter; Achim Südmeier, Vertriebsvorstand der Rheinenergie; Norbert Fuchs, Bürgermeister des Stadtbezirks Mülheim und Horst Becker, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Frankfurt/Main | Die Digitalisierung bringt neuen Schub in das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen: Die Deutsche Bank baut deshalb ein Spezialisten-Team auf, um von diesem Trend profitieren zu können. "Wir bauen jetzt ein `Emerging Technologies Team` auf, welches das Thema in München und Berlin mit vier Experten bearbeitet, die wiederum mit vielen anderen Stellen im Konzern vernetzt sind", sagte Patrick Frowein, Co-Head Corporate Finance der Deutschen Bank im Heimatmarkt dem "Handelsblatt". Die Konvergenz zwischen Technologieunternehmen und den traditionellen Branchen werde in den kommenden Jahren "immer mehr ein Treiber werden im Fusionsgeschäft".

Berlin | Der Telekommunikationsanbieter Vodafone und die vom Energiekonzern RWE abgespaltene Öko-Tochter Innogy arbeiten künftig beim Thema "Smart City" eng zusammen. Die Konzerne wollen in Zukunft beispielsweise smarte Straßenlaternen anbieten, die unter anderem als Ladestation für Elektroautos dienen und die Luftverschmutzung messen sollen, erläuterten Vodafone-Deutschlandchef Hannes Ametsreiter und Innogy-CEO Peter Terium dem "Handelsblatt" ihr Gemeinschaftsprojekt. "Zusammen haben wir Zugang zu Geschäftsmöglichkeiten, die wir allein nicht hätten", sagte Terium der Zeitung.

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Berlin | Die Chancen für Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU), sein Gesetz für ein Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln (RX) noch vor der Bundestagswahl durch Bundestag und Bundesrat zu bringen, schwinden. Nachdem die Frist für die Ressortabstimmung in der vergangenen Woche abgelaufen ist, stehe fest, dass es dem Minister nicht gelungen sei, trotz Überarbeitung seines Entwurfs die Bedenken seiner Ministerkollegen im Kabinett auszuräumen, schreibt das "Handelsblatt". Deshalb habe das Gesetz in dieser Woche erneut nicht auf die Tagesordnung für das Bundeskabinett gesetzt werden können.

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Köln | Die Commerzbank Köln blickt im Geschäft mit Privat- und Firmenkunden auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück. Im Privatkundengeschäft konnten im vergangenen Jahr in Köln netto 7.300 neue Kunden gewonnen werden. Darüber hinaus wuchs die Zahl der Firmenkunden um rund zehn Prozent an. In den kommenden Jahren will die Commerzbank die Digitalisierung vorantreiben, aber auch alle Filialen in Köln sollen erhalten bleiben.

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Bahn macht wieder deutlich Gewinn

Berlin | Die Deutsche Bahn schreibt wieder schwarze Zahlen: Im Geschäftsjahr 2016 erhöhte sich der Umsatz um 108 Millionen auf 40,6 Milliarden Euro und das operative Ergebnis um 187 Millionen Euro auf 1,95 Milliarden Euro, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Nach Abzug von Steuern und Zinsen blieb noch ein Plus von 716 Millionen Euro. Außerdem habe man im Fernverkehr einem erneuten Passagierrekord erzielt: Mit 139 Millionen Fahrgästen im Fernverkehr sei das Ergebnis des Vorjahres um 7,1 Millionen (+ 5,4 Prozent) gesteigert worden.

Nürnberg | Die Verbraucherstimmung in Deutschland hat sich im März etwas verschlechtert: Der Konsumklima-Gesamtindikator prognostiziert für April 9,8 Punkte nach 10,0 Zählern im März, teilte das Marktforschungsunternehmen GfK am Donnerstag mit.

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Berlin | Für Millionen Privathaushalte in Deutschland steigen die Strompreise offenbar erneut. Dies geht aus einer aktuellen Übersicht des Vergleichsportals Verivox hervor, über das die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten. 70 regionale Versorger verlangen demnach höhere Preise ab März, April oder Mai 2017. Im Durchschnitt werden die Rechnungen für die Privatkunden um 4,4 Prozent teurer.

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Köln | aktualisiert | Die Stadt Köln will im Rahmen eines Sonderprogramms innerhalb der nächsten fünf Jahre 15 neue Schulen in Köln bauen. Dabei sollen private Bau- und Planungsunternehmen als "Generalunternehmer" einbezogen werden. Am gestrigen Dienstag hat es laut Verwaltung hierzu ein erstes Informationsgespräch zwischen Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Fraktionsvertretern gegeben. Die Handwerkskammer zu Köln lehnt den Einsatz von Generalunternehmern ab. Dies verstoße gegen die Mittelstandsinitiative und schade den Kölner Handwerksunnternehmen massiv. Die Stimmen aus der Kölner Wirtschaft und Politik.

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Wiesbaden | Der Reallohnindex in Deutschland ist im Jahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit und bestätigte damit das vorläufige Ergebnis vom Februar. 2016 ist somit das dritte Jahr in Folge mit einem starken Anstieg des Reallohnindex.

Berlin | Der Chef der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, Carsten Linnemann, hat die Wiedereinführung der Meisterpflicht für alle Handwerksberufe gefordert. "Wir müssen für die 53 Gewerke die Meisterpflicht wieder einführen, die 2004 von Rot-Grün abgeschafft wurde", sagte Linnemann der "Rheinischen Post". "In diesen 53 Gewerken findet so gut wie keine duale Ausbildung mehr statt", sagte Linnemann.

AfD-Bundesparteitag 2017 in Köln

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