Wirtschaftsnachrichten

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Berlin | Der Abfallexperte Hennig Wilts hält das deutsche Recyclingsystem für gescheitert. Nirgendwo zeige sich das klarer als beim Plastik. Beim Müllsammeln und Erfassen seien die Deutschen noch sehr gut, sagt Wilts, der am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie für Kreislaufwirtschaft zuständig ist.

München | Bayern verklagt laut eines Zeitungsberichts den Volkswagen-Konzern im Zuge des Abgasskandals auf Schadenersatz. Im Fuhrpark Bayerns seien etwa 1.000 VW-Fahrzeuge vom Dieselskandal betroffen, berichtet das "Handelsblatt" (Samstagsausgabe) unter Berufung auf das bayerische Finanzministerium. Eine genaue Schadenshöhe habe das Finanzministerium nicht nennen können.

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Berlin | Nutzer populärer sozialer Netzwerke können trotz der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nach wie vor kaum nachvollziehen, wie ihre Daten verarbeitet werden. "Auch unsere aktuellsten Marktwächterergebnisse zeigen Defizite bei der Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung durch die Anbieter von Apps sozialer Medien", sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV), Klaus Müller, dem "Handelsblatt". Im Zeitraum von Juni bis Juli 2018 seien Apps von Facebook, Instagram, Linkedin, Pinterest, Snapchat, Twitter, Whatsapp und Youtube untersucht worden.

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Berlin | Auf dem Immobilienmarkt zeichnet sich weiter keine Entspannung ab. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Donnerstagsausgabe) unter Berufung auf eine noch unveröffentlichte Auswertung des Analysehauses Empirica. Die Neuvertragsmieten in den sogenannten Top-7-Städten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart) stiegen demnach 2018 im Mittel um 4,2 Prozent.

Köln | Der WDR hat unsauberes Arbeiten in mehreren Fernsehdokumentationen eingeräumt. So wurden offenbar zwei Protagonisten für die Sendereihe "Menschen hautnah" über eine Komparsen-Website gewonnen. Weitere Ungenauigkeiten, die in den Filmen festgestellt wurden, entsprächen "nicht den journalistischen und redaktionellen Standards im WDR", sagte WDR-Fernsehchefredakteurin Ellen Ehni am Donnerstag.

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Düsseldorf | In Nordrhein-Westfalen ist noch immer etwa jede dritte Lehrerstelle an Grundschulen nicht besetzt. Von 3.445 Stellen seien per Jahresende 2018 noch immer rund 1.100 offen, sagte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) der "Rheinischen Post". Das entspreche einer Besetzungsquote von knapp 68 Prozent der ausgeschriebenen Grundschullehrerstellen - nach rund 50 Prozent zur Mitte vergangenen Jahres.

Berlin | Das Fernbusunternehmen Flixbus führt nach fast einjähriger Pilotphase ab sofort Sitzplatzreservierungen auf allen Strecken bundesweit ein. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die Preise für die Zusatzleistung sind dabei je nach Sitzplatz und Strecke unterschiedlich.

Berlin | Die Bundesregierung wirbt hinter den Kulissen für eine Fusion zwischen der Deutschen Bank und der Commerzbank. Vertreter der Bundesregierung hätten bei der Bankenaufsicht wegen eines Zusammenschlusses der Institute vorgefühlt, berichtet das "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf eigene Informationen. Dabei hätten sie nach Angaben von Insidern versucht, Sympathie für einen solchen Schritt zu schaffen.

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Frankfurt/Main | In der Nacht zum Dienstag haben an mehreren deutschen Flughäfen die angekündigten Warnstreiks des Sicherheitspersonals begonnen. Zunächst legten die Angestellten um Mitternacht an den Flughäfen in Hannover, Bremen und Hamburg ihre Arbeit nieder. Später folgten auch Frankfurt am Main, München, Halle/Leipzig, Dresden und Erfurt.

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Porto-Erhöhung kommt zum 1. April

Bonn | Die verschobene Porto-Erhöhung der Deutschen Post soll zum 1. April nachgeholt werden. Das geht aus einem Schreiben der Bundesnetzagentur an ihren politischen Beirat hervor, über das die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ/Dienstagsausgabe) berichtet. Voraussichtlich werden sich Standardbriefe dann von 70 auf 80 Cent verteuern.

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Berlin | Der Bioboom in Deutschland geht weiter. Die Biobranche rechne auch für das abgelaufene Jahr 2018 mit einem kräftigen Umsatzwachstum, sagte der Vorsitzende des Bundes Ökologische Landwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein, dem "Tagesspiegel" (Montagsausgabe). 2017 war der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln um sechs Prozent gewachsen und hatte erstmals die Zehn-Milliarden-Euro-Marke geknackt.

Berlin | Angesichts des jüngsten Hackerangriffs auf Hunderte Politiker, Journalisten und Künstler rät der Grünen-Obmann im Digitalausschuss des Bundestages, Dieter Janecek, den zu Facebook gehörenden Messenger WhatsApp nicht mehr zu nutzen. "Facebook und WhatsApp haben ihr Vertrauenskapital bei den Bürgern längst aufgebraucht", sagte Janecek dem "Handelsblatt". Europäische Dienste wie Threema seien eine echte Alternative.

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Berlin | Bahnchef Richard Lutz hat kurz vor den Gesprächen mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CDU) am Dienstag mehr Pünktlichkeit versprochen. "Ich bin zuversichtlich, dass wir im ersten Halbjahr dieses Jahres Schritt für Schritt besser werden. Mit unserem Aufsichtsrat haben wir für 2019 ein Pünktlichkeitsziel im Fernverkehr von 76,5 Prozent vereinbart. Kurzfristig helfen unter anderem mehr Personal sowie ein besseres Baustellen- und Fahrzeugmanagement", sagte Lutz der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (Ausgabe vom 13.1.). Das ist allerdings nur eine leichte Steigerung der Pünktlichkeit. 2018 erreichte die Bahn mit 75 Prozent einen Tiefstand.

Berlin | Der neue Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber dringt auf Nachbesserungen an der europäischen Datenschutzgrundverordnung. "Der Bereich Profiling und Scoring - also das Anlegen von Persönlichkeitsprofilen und die Bewertung des Verhaltens von Privatpersonen durch staatliche Stellen oder private Unternehmen - muss dringend nachgeschärft werden", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).

Berlin | Amazons Bestellknöpfe, sogenannte Dash Buttons, bekommen eine Gnadenfrist: Das Oberlandesgericht (OLG) München hatte Amazon am Donnerstag bescheinigt, dass die Bestellknöpfe in der gegenwärtigen Form nicht den Gesetzen zum Verbraucherschutz entsprechen. "Wir sehen es nicht so, dass der Dash Button sofort vom Markt verschwinden muss", sagte Thomas Bradler von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen der "Welt" (Samstagsausgabe). Demnach müssten sich Verbraucher nicht sofort von den Dash Buttons verabschieden.

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KARNEVAL NACHRICHTEN

Studierende beleuchten Europawahl 2019

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Studierende der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) beschäftigten sich im November 2018 mit europäischen Themen, wie Flüchtlings- oder Umweltpolitk sowie regionalen Förderprogrammen oder dem "Erasmus+"-Programm der EU. Am 26. Mai 2019 wählt Europa ein neues Parlament.

Hier gehts zum Spezial: Kölner Studierende blicken auf die Europawahl 2019 >

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