Wirtschaftsnachrichten

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Sparkasse Köln/Bonn will noch 2019 eine Entscheidung treffen. Gespräche mit Stadt und Politik laufen.

Köln | aktualisiert | Beim von der Sparkassen-Stiftung Wissen betriebenen Odysseum soll 2019 eine Entscheidung zur Zukunft der Einrichtung fallen. Die Reduzierung der Mittel für Stiftungen in Zeiten des belastenden Niedrigzinses sei eine bundesweite Entwicklung. Die Erwartungen an das Odysseum bei den Besucherzahlen seien nicht erfüllt worden, heißt es von der Sparkasse Köln/Bonn am Rande der Bilanzpressekonferenz. Man habe 350.000 Gäste pro Jahr erwartet, die Zahlen liegen aber derzeit bei 160.000. Es mache keinen Sinn, das Odysseum so weiterbetreiben wie bislang. Man müsse hier eine Entscheidung fällen, um die Stiftung Wissen mit ihren verschiedenen Aufgaben nicht zu gefährden. Dazu sei man aktuell im Gespräch mit der Stadt und der Politik.

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Berlin | Den Geschäftsführern der größten mittelständischen deutschen Unternehmen mangelt es an fundierten Erfahrungen mit der Digitalisierung. Das zeigt eine aktuelle Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin, über welche die Wochenzeitung "Die Zeit" berichtet. Für die Studie haben die Managementforscher Julian Kawohl und Jonas Wieland die Lebensläufe fast aller Geschäftsführer der 80 größten deutschen Mittelständler untersucht.

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Brüssel | Die EU-Kommission hat eine Strafe in Höhe von 1,49 Milliarden Euro gegen den US-Internetkonzern Google verhängt. Grund sei ein Verstoß gegen das EU Kartellrecht, teilte die Brüsseler Behörde am Mittwoch mit. Das Unternehmen habe seine marktbeherrschende Stellung im Bereich der Online-Werbung missbraucht, indem durch restriktive Klauseln in Verträgen mit Websites Dritter verhindert worden sei, dass Wettbewerber Werbeanzeigen auf diesen Internetseiten platzieren konnten.

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Washington | Der US-Internet-Pionier Jaron Lanier sieht Netzaktivisten als die besten Verbündeten der milliardenschweren Tech-Unternehmen. Das berichtet die "Zeit". In einem fiktiven Dankesbrief des Silicon Valley an die Protestierenden, die am kommenden Samstag gegen die Reform des EU-Urheberrechts demonstrieren wollen, schreibt er: "Eure geistige Verwirrung ist unsere Goldmine".

Luxemburg | Arbeit in der EU wird teurer. Die Kosten je geleistete Arbeitsstunde sind vom vierten Quartal 2017 zum vierten Quartal 2018 um 2,8 Prozent gestiegen, teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Dienstag mit. Im Euroraum stiegen die Arbeitskosten im gleichen Zeitraum um 2,3 Prozent.

Berlin | Die Haltelinie von 48 Prozent für das Sicherungsniveau in der gesetzlichen Rente wird 2021 erstmals greifen müssen – früher als bislang angenommen. "Das Netto-Rentenniveau vor Steuern, das im Prinzip das Verhältnis von Netto-Standardrente zu durchschnittlichem Netto-Arbeitsentgelt beziffert, wird für 2019 auf 48,2 Prozent geschätzt. Es sinkt 2021 auf 48,1 Prozent und wird ab 2021 durch die Haltelinie bei 48 Prozent gehalten", heißt es in einer neuen Prognose der Deutschen Rentenversicherung Bund, über welche die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Mittwochsausgaben berichten.

Mannheim | Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im März deutlich verbessert: Der entsprechende Index stieg von -13,4 Zählern im Februar auf nun -3,6 Punkte, teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit. Der Indikator befindet sich damit aber nach wie vor im negativen Bereich und unterhalb seines langfristigen Durchschnitts von 22,2 Punkten, auch wenn die Einschätzungen zur mittelfristigen Konjunkturentwicklung inzwischen weniger pessimistisch als noch vor ein oder zwei Monaten sind. Die Bewertung der aktuellen konjunkturellen Lage für Deutschland verschlechterte sich im März erneut.

Frankfurt/Main | Die Deutsche Bank und die Commerzbank werden laut eines Zeitungsberichts nach jetziger Planung vermutlich noch am Sonntag eine Adhoc-Mitteilung zur Aufnahme offizieller Sondierungsgespräche veröffentlichen.

Dortmund | Signal-Iduna-Chef Ulrich Leitermann sieht einen "unfairen Wettbewerbsvorteil" bei den großen Tech-Konzernen wie Google, Amazon und Facebook. Auslöser dafür ist nach seiner Ansicht die Politik: "Versicherer müssen strengste Datenschutzregeln befolgen. Gleichzeitig haben Unternehmen wie Facebook zig Datenskandale in Folge – und nichts passiert", sagte er dem "Handelsblatt".

Neckarsulm | Der Lebensmittel-Discounter Lidl erhöht seinen Einstiegslohn von 12 Euro auf 12,50 Euro pro Stunde. Das sagte Deutschland-Chef Matthias Oppitz der "Bild am Sonntag". So solle sichergestellt werden, dass bei Vollzeitbeschäftigung über 2.000 Euro brutto im Monat bezahlt würden.

Bonn | Die offiziellen Arbeitslosenzahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) sollen laut einer 24-seitigen Einschätzung des Bundesrechnungshofs falsch sein. Das berichtet die "Bild am Sonntag". Bundesweit seien die Akten von rund 290.000 Langzeitarbeitslosen betroffen, kritisieren die Prüfer aus Bonn.

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Berlin | Die Mieten für neue Mietverträge steigen laut eines Zeitungsberichts wesentlich schneller als die Löhne. Die Nominaleinkommen seien im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr bundesweit um 2,5 Prozent gestiegen, berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eine schriftliche Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion an die Bundesregierung. Die Mieten bei Erst- und Wiedervermietung hätten sich im gleichen Zeitraum um 4,5 Prozent verteuert.

London | Nach dem Anschlag gegen Muslime im neuseeländischen Christchurch hat der Terrorismus-Experte Peter Neumann von den großen Internetfirmen einen stärkeren Einsatz im Kampf gegen Propaganda von Terroristen gefordert. "Die Firmen müssen mehr beisteuern im Anti-Terror-Kampf. Das ist ihre Verantwortung als global agierendes Unternehmen", sagte Neumann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).

Hannover | Niedersächsischen Steuerfahndern ist ein Erfolg gegen mutmaßliche Steuerhinterzieher in der Asiagastronomie gelungen. Das berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ließ den 58-jährigen Siu Fan P. und den 56-jährigen Siu Hong P. wegen des Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung verhaften.

Köln | In Köln zählt Ford zu den größten Arbeitgebern mit rund 18.000 Mitarbeitern. 6.000 Mitarbeiter beschäftigt der Autokonzern in Saarlouis und wenige weitere an anderen Standorten. Jetzt sollen 5.000 Stellen in Deutschland entfallen, wo und wie viele an welchem Standort ist derzeit noch unklar. Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker erklärt schriftlich ihr Unverständnis und spricht von „Enttäuschung“. Sie stehe in Kontakt mit dem Ford-Management lässt die OB über ihren Pressesprecher verlauten.

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