Wirtschaftsnachrichten

Berlin | In Deutschland werden trotz des neuen Integrationsgesetzes weiter Flüchtlinge abgeschoben, die einen Ausbildungsplatz sicher oder eine Ausbildung begonnen haben: Viele Arbeitgeber sind deshalb empört und verunsichert, ob sie geflüchtete junge Menschen einstellen sollen, so das Ergebnis einer Umfrage der "Süddeutschen Zeitung". Wirtschaftsverbände und die Bundesagentur für Arbeit fordern jetzt, diese möglicherweise rechtswidrige Abschiebepraxis endgültig zu beenden. "Leider hören wir nach wie vor von unseren Handwerksbetrieben, dass Flüchtlinge trotz gültigem Ausbildungsvertrag oder während eines Praktikums abgeschoben werden", sagte Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks der SZ. Dies gelte vor allem für die südlichen Bundesländer.

Berlin | Trotz Flüchtlingskrise rechnet die Bundesregierung nicht mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit in den nächsten zwei Jahren. Die Arbeitslosenquote werde in den Jahren 2017 und 2018 bei jeweils 5,7 Prozent liegen, schreibt die Bundesregierung in ihrer Frühjahrsprognose, berichtet das "Handelsblatt" (Dienstag) unter Berufung auf Regierungskreise. Wegen der Flüchtlingskrise hatten viele Experten mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit gerechnet.

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Köln | Die Krise der gedruckten Regionalzeitung geht unvermindert fort. Von allen deutschen Regionalzeitungen sind die Auflagen nach den neuesten IVW-Zahlen (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern) nur bei zwei Regionalzeitungen nicht gefallen. Auch die Kölner Zeitungen verlieren weiterhin Leser im Abonnement und bei den Kioskverkäufen.

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Köln | Coca-Cola European Partners Deutschland (CCEP DE) und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) haben die Tarifverhandlungen nach der zweiten Verhandlungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Dies gab das Unternehmen bekannt. Im April war es bei Coca-Cola Köln zu einem Streik gekommen.

Köln | Der „Motor Nr.1“, der erste Verbrennungsmotor, des Kölner Motorenherstellers Deutz wurde vor 150 Jahren auf der Weltausstellung in Paris der Öffentlichkeit vorgestellt.

Berlin | Der Deutsche Städte- und Gemeindebund plädiert für eine Schulpflicht bis zum Alter von 25 Jahren für junge Flüchtlinge, die Analphabeten sind. Außerdem sollte die Vorbereitung auf die Arbeitsaufnahme mit den Sprachkursen von Anfang an kombiniert werden können, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag). Die klare Trennung zwischen Sprachkursen und anschließender Arbeitsaufnahme oder Berufsorientierung habe sich nicht immer bewährt.

Düsseldorf | Die Ratingagentur Moody’s belässt die Bonitätsnote unverändert bei AA1 für Langzeitverpflichtungen. Bei den kurzfristigen Verpflichtungen wird erneut die Bestnote P1 erreicht. Dies gab das Finanzministerium in Nordrhein-Westfalen bekannt.

Köln | Köln wird einer von 12 Hub-Standorten in Deutschland und damit Teil der Initiative DE:HUB. Dies gab die Stadt Köln bekannt.

München | Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im April gesteigen: Der Index steht im vierten Monat des Jahres bei 112,9 Zählern, teilte das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München am Montag mit. Im März war das Konjunkturbarometer auf 112,3 Punkte gestiegen. Beobachter hatten für April nur mit einem leichten Anstieg auf 112,4 Zähler gerechnet.

Berlin | Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, hat sich skeptisch über die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt geäußert. "Die Wirtschaft ist grundsätzlich aufnahmebereit. Aber es ist mühsamer, als manche denken", sagte Kempf den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Berlin | Obwohl Frauen in Deutschland immer häufiger berufstätig sind, wird laut einer Studie der größte Teil der unbezahlten Hausarbeit, Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen weiterhin von Frauen geleistet: Frauen zwischen 18 und 64 Jahren bringen für unentlohnte Hausarbeiten 1,6 Mal mehr Zeit auf als Männer - also 60 Prozent mehr, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe unter Verweis auf eine Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Für die Fürsorge von Angehörigen wenden Frauen demnach sogar 2,4 Mal so viel Zeit auf wie Männer. Noch deutlicher sind die Unterschiede bei erwerbstätigen Frauen und Männern in Paarhaushalten mit Kindern.

Brüssel | Nach dem Willen der Europäischen Kommission in Brüssel sollen Eltern künftig mindestens bis zum zwölften Lebensjahr ihrer Kinder EU-weit ein Recht auf zeitlich befristete Teilzeitarbeit haben. Anschließend sollen sie nach der Teilzeitphase problemlos auf eine Vollzeitstelle zurückkehren können, berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf einen neuen Gesetzesvorschlag zur Überarbeitung der EU-Elternzeit-Richtlinie von 2010. Die Kommission will die Pläne am kommenden Mittwoch im Rahmen einer umfangreichen Initiative zum "Aufbau einer europäischen Säule von sozialen Rechten" präsentieren.

Berlin | Beim "March for Science" haben am Samstag in zahlreichen Städten weltweit Zehntausende für eine unabhängige Wissenschaft demonstriert. Unter anderem gingen in Berlin nach Angaben der Veranstalter 11.000 Menschen auf die Straße, um für den Wert von Forschung und Wissenschaft zu demonstrieren. In Sydney beteiligten sich 3.000 Demonstranten am "March for Science", berichtet der "Sydney Morning Herald".

Köln | Lanxess hat am heutigen Tag die Akquisition des US-amerikanischen Unternehmens Chemtura abgeschlossen, teilte der Spezialchemiekonzern heute mit. Die Behörden hätten dem Deal zugestimmt, die Aktionäre von Chemtura bereits im Februar. Lanxess zahlt 2,4 Milliarden Euro.

Berlin | Die Arbeitnehmer in den IG-Metall-Branchen lehnen es laut einer Beschäftigtenbefragung der Gewerkschaft fast geschlossen ab, Begrenzungen der Arbeitszeit aufzuheben. Das berichtet der "Spiegel". Demnach gaben in der Umfrage, an der weit über eine halbe Million Arbeitnehmer teilgenommen haben, mehr als 96 Prozent der Befragten an, weiterhin ein Arbeitszeitgesetz zu wollen, welches Höchstarbeitszeiten und Ruhezeiten verbindlich regelt.

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