Wirtschaftsnachrichten

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Berlin | Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Thomas Bareiß (CDU), erwartet von der Einführung eines digitalen Meldescheines eine deutliche Entlastung der Tourismusbranche. "Es werden jährlich 150 Millionen Papiermeldescheine eingespart, und wir gehen von einer gesamten Entlastung von 100 Millionen Euro aus", sagte Bareiß dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Mit dem optionalen digitalen Meldeschein für Hotels und Beherbergungsbetriebe entfalle für viele die "Zettelwirtschaft am Check-In", erläuterte der CDU-Politiker.

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Wiesbaden | Im zweiten Quartal 2019 sind in Deutschland 56 Milliarden Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und in das Stromnetz eingespeist worden. Dies war ein Anstieg um 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Freitag mit. Der Anteil erneuerbarer Energien an der insgesamt eingespeisten Strommenge stieg dadurch von 41 Prozent auf 46 Prozent.

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Wiesbaden | Die Importmenge von Rohöl nach Deutschland ist im Jahr 2018 niedriger gewesen als in allen vorherigen Jahren seit 1992. Sie betrug noch 84,8 Millionen Tonnen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Im Jahr 1992 waren es 97,3 Millionen Tonnen gewesen, im Spitzenjahr dieses Zeitraumes 2005 sogar 114,5 Millionen Tonnen. Saudi-Arabien hat als Lieferant von Rohöl nach Deutschland stark an Bedeutung verloren.

Berlin | Die Unternehmer Holger und Silke Friedrich, die neuen Besitzer der "Berliner Zeitung", haben das Blatt seit 15 Jahren nicht gelesen. "Wir sind 2004 nach London gezogen. Wir hatten die Firma an SAP verkauft und das Gefühl, endlich das zu machen, was wir immer wollten", sagte der ehemalige IT-Unternehmer Holger Friedrich dem "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe.

Berlin | Ein CO2-Preis muss nach Überzeugung von Christoph M. Schmidt, Vorsitzender des Sachverständigenrates, "für eine erfolgreiche Energiewende das zentrale Leitinstrument sein". Er habe die Sorge, dass der CO2-Preis in der aktuellen politischen Debatte "nur eine Nebenrolle spielen wird", sagte Schmidt dem "Handelsblatt". Der Chef der Wirtschaftsweisen, zugleich Präsident des Wirtschaftsforschungsinstituts RWI in Essen, hält die Debatte über Einzelmaßnahmen, die derzeit von der Großen Koalition im Klimaschutz geführt wird, für "unglücklich".

Düsseldorf | Angesichts vielfacher Anfeindungen erhofft sich der Vorstandsvorsitzende des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, Armin Papperger, aus Berlin ein klares Bekenntnis zu seiner Branche. "Ich würde mir wünschen, dass die Politik mal ganz klar sagt, dass wir die Rüstungsindustrie in Deutschland brauchen", sagte Papperger der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). In Australien, wo Rheinmetall einen Großauftrag nach dem anderen einheimst, verfügt er über Zugang zu höchsten Regierungsstellen.

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Wiesbaden | Von Januar bis Juli 2019 sind in Deutschland 3,4 Prozent weniger Wohnungen als im Vorjahreszeitraum genehmigt wurden. Insgesamt gab es Baugenehmigungen für 196.400 Wohnungen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Die Genehmigungen galten sowohl für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden.

München | Das Fernbus-Unternehmen Flixbus will in Deutschland künftig mehr Züge fahren lassen. "Wir sind super zufrieden, wie sich der Flixtrain seit seinem Start vor anderthalb Jahren entwickelt hat", sagte Flixbus-Chef André Schwämmlein den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Das Angebot werde "auf jeden Fall" ausgebaut.

Washington | Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat den Leitzins am Mittwoch zum zweiten Mal in Folge gesenkt. Der Leitzinssatz bewegt sich damit in einer Spanne zwischen 1,75 und 2,0 Prozent, teilte die Zentralbank am Nachmittag (Ortszeit) mit. Beobachter hatten diese Entscheidung erwartet.

Frankfurt/Main | Die Deutsche Börse und Google haben bei der Nutzung von Cloudangeboten im Finanzsektor eine umfassende Kooperation beschlossen. Der DAX-Konzern wolle im Rahmen der Zusammenarbeit interne Prozesse digitalisieren und neue Angebote für Kunden entwickeln, sagte der IT-Vorstand der Deutschen Börse, Christoph Böhm, dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe). "Ein weiteres wesentliches Ziel bei der Zusammenarbeit mit Google ist es, gemeinsam Angebote für die Finanzmarktindustrie im Bereich Datenschutz und Datensicherheit zu entwickeln", so der IT-Vorstand weiter.

Brüssel | Die EU-Kommission hat die Übernahme von Innogy durch Eon unter Auflagen genehmigt. Eon könne die Geschäftsbereiche Vertrieb und Kundenlösungen sowie bestimmte Vermögenswerte von Innogy aus dem Stromerzeugungsbereich übernehmen, teilte die Brüsseler Behörde am Dienstag mit. Die Genehmigung sei an die vollständige Umsetzung eines von Eon vorgelegten Pakets von Verpflichtungszusagen geknüpft.

Berlin | Der Chef des Axel-Springer-Verlags, Mathias Döpfner, hat nach dem Einstieg des Finanzinvestors KKR einen harten Sparkurs für sein Unternehmen angekündigt.

Berlin | Der Anteil der Einser-Abiturienten ist bundesweit in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen: Hatte 2008 noch jeder fünfte Schulabsolvent einen Notenschnitt von mindestens 1,9, war es 2018 bereits mehr als jeder vierte. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe) in allen 16 Bundesländern. Demnach wuchs in den vergangenen zehn Jahren der Anteil der Einser-Abiturienten in 15 von 16 Bundesländern.

Wien | Die frühere österreichische Außenministerin und Energiemarktanalystin Karin Kneissl sieht nach dem Drohnen-Angriff auf saudische Ölanlagen keinen Grund für Panik auf dem Ölmarkt. Den jüngsten Preissprung vom Montag will sie nicht überbewertet wissen: "Kurzfristig springen die Preise nach oben", sagte Kneissl dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). "Aber das ist keine neue geopolitische Risikoprämie."

Berlin | Nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts im Datenschutzstreit um Facebook-Fanpages hat der IT-Verband Bitkom die Betreiber solcher Seiten zum Handeln aufgefordert. "Betreiber von Fanseiten werden mit dem Urteil einerseits in die Pflicht genommen und andererseits mit Rechtsunsicherheit rund um die sogenannte gemeinsame Verantwortlichkeit konfrontiert", sagte Rebekka Weiß, Leiterin der Abteilung Vertrauen und Sicherheit bei dem Branchenverband, dem "Handelsblatt". Sie fügte hinzu: "Letztlich müssten sie einen separaten Vertrag mit Facebook schließen, da die Datenschutzpflichten aufgeteilt werden müssen."

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