Wirtschaftsnachrichten

Mannheim | Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im Juli erneut verschlechtert: Der entsprechende Index sank von -21,1 Zählern im Juni auf nun -24,5 Punkte. Das teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit. Der Indikator befindet sich damit weiterhin deutlich unterhalb seines langfristigen Durchschnitts von 21,8 Punkten.

Berlin | Das Bundesfinanzministerium sieht die Einführung einer neuen digitalen Währung durch Facebook ("Libra") als mögliche Bedrohung für den Euro. "Gemeinsam mit der Bundesbank" solle die Regierung jetzt prüfen, "wie eine Etablierung als echte Alternative zur staatlichen Währung verhindert werden kann", heißt es in einem internen Papier, über das die "Bild" berichtet. Mit den Finanzministerien von Frankreich, Großbritannien und den USA habe es Gespräche gegeben, wie man auf die Facebook-Ankündigung, 2020 die "Libra" einzuführen, reagieren solle.

Münster | Die Deutsche Telekom darf die von ihr angebotenen "StreamOn"-Tarife in der bisherigen Form vorläufig nicht mehr anbieten. Das entschied das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster in einem Eilverfahren und bestätigte damit die erstinstanzliche Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln. Die Bundesnetzagentur hatte zuvor festgestellt, dass "StreamOn" gegen den europarechtlich verankerten Grundsatz der Netzneutralität sowie gegen europäische Roaming-Regelungen verstößt.

Magdeburg | Die Konjunkturflaute erfasst nun auch die Unternehmen in Sachsen-Anhalt, was sich an der deutlich gestiegenen Kurzarbeit zeigt. Das berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung" (Montagsausgabe) unter Berufung auf Angaben der Landesarbeitsagentur. Im ersten Halbjahr 2019 beantragten demnach 137 Betriebe für 2.639 Mitarbeiter aus konjunkturellen Gründen Kurzarbeit.

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Michigan | Von der staatlichen Förderung von elektrischen Dienstwagen durch Steuererleichterungen profitieren neben BMW insbesondere ausländische Anbieter von Elektro- und Hybridfahrzeugen wie Tesla. Das zeigt eine Auswertung der Zulassungszahlen durch das Center Automotive Research (CAR), über die die "Welt am Sonntag" berichtet. Bislang sind die Daten für die ersten fünf Monate des Jahres auf dem Firmenwagenmarkt verfügbar.

München | Der US-Onlineversandhändler Amazon will bis Ende 2019 mehr als 2.800 zusätzliche unbefristete Arbeitsplätze in Deutschland schaffen. Damit werde man bundesweit deutlich über 20.000 Mitarbeiter beschäftigen, teilte das Unternehmen am Sonntag mit.

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Frankfurt/Main | Die Auseinandersetzung zwischen dem Lufthansa-Konzern und der Unabhängigen Flugbegleiter-Organisation (UFO) geht weiter: An diesem Freitag will die Gewerkschaft bekanntgeben, wann sie die Flugbegleiter bei den Lufthansa-Töchtern Eurowings und Germanwings zu einer Urabstimmung über einen unbefristeten Streik aufrufen wird. "Dies wird mit Sicherheit noch im Juli sein", sagte der stellvertretende UFO-Vorsitzende Daniel Flohr der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe). Danach könne es "sehr rasch" zum Streik kommen, so Flohr weiter.

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Luxemburg | Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Rechte von Flugpassagieren bei Verspätungen gestärkt. Komme es bei einer Flugverbindung von einem EU-Staat in einen Drittstaat mit Umsteigen in einem anderen Drittstaat zu einer großen Verspätung, hätten die Kunden Ansprüche auf Entschädigung, urteilte der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Donnerstag. Dies gelte auch dann, wenn es nur auf der Teilstrecke außerhalb der EU zur Verzögerung gekommen sei.

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Wiesbaden | Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Juni 2019 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,6 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Mai stieg der Verbraucherpreisindex im sechsten Monat des Jahres um 0,3 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Die Statistiker bestätigten damit ihre vorläufigen Gesamtergebnisse von Ende Juni.

Oberndorf am Neckar | Der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, will in seiner künftigen Funktion als Aufsichtsratschef für einen Imagewandel der Oberndorfer Waffenschmiede Heckler & Koch sorgen. "Die Firma ist unverzichtbar für unsere nationale Sicherheit", sagte er der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". Ihre Waffen seien bei den Soldaten, aber auch bei den Verbündeten hoch angesehen.

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Köln | Warnstreik beim WDR: Als streikende Mitarbeiter am Dienstagmorgen das „Morgenmagazin“ stürmen, wird die Live-Sendung unterbrochen, stattdessen die vorangegangene Stunde von 6 bis 7 Uhr wiederholt. Wie auch bei anderen Medienunternehmen ist die Berichterstattung über Tarifauseinandersetzungen im eigenen Haus meist ein Tabuthema.

Berlin | Viele Beschäftigte bekommen nicht den Mindestlohn für ihre Arbeit ausbezahlt, der ihnen gesetzlich zusteht. "2017 erhielten mindestens 1,3 Millionen Beschäftigte, denen der Mindestlohn eigentlich zugestanden hätte, in ihrer Haupttätigkeit weniger Geld", sagte der Ökonom Markus Grabka zum Ergebnis einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), über welche die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben) berichten. "Hinzu kamen rund eine halbe Million Beschäftigte, die in einer Nebentätigkeit weniger als den Mindestlohn erhielten."

Kiel | Trotz schwächelnder Konjunktur erwarten renommierte Wirtschaftsforscher in Deutschland keinen flächendeckenden Abbau von Arbeitsplätzen. "Die deutsche Wirtschaft war zuletzt sehr stark ausgelastet, was eher zu einer Arbeitskräfteknappheit führte. Über die gesamte Wirtschaft rechnen wir nicht mit einem Beschäftigungsabbau, sondern nur mit einer Verlangsamung der Neueinstellungen", sagte der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben).

Düsseldorf | Der chinesische Telekommunikationskonzern Huawei bereitet sich weiterhin darauf vor, dass US-Zulieferer ab dem 19. August nur sehr eingeschränkt Geschäfte mit dem Unternehmen machen dürfen. Das sagte David Wang, stellvertretender Vorsitzender von Huawei Deutschland, der "Welt" (Mittwochsausgabe). Zwar hatte US-Präsident Donald Trump jüngst angekündigt, dass ein entsprechendes Verbot der US-Regierung aufgehoben würde.

London | Der scheidende britische Notenbankchef Mark Carney hat gute Chancen, Nachfolger von Christine Lagarde an der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu werden. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf eigene Informationen. Deutschland und Frankreich hätten schon vor längerer Zeit vereinbart, Carney als neuen Geschäftsführenden Direktor des Währungsfonds zu unterstützen.

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