Wirtschaftsnachrichten

Berlin | Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, fürchtet, dass die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland im zweiten Halbjahr drastisch ansteigen wird. Bisher sehe man nur wenige Corona-bedingte Insolvenzen, sagte Fratzscher am Mittwoch im RBB-Inforadio. Viele davon seien aber vermutlich nur aufgeschoben.

Berlin | In der deutschen Wirtschaft herrscht auch zwei Jahre nach Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) erheblicher Unmut über die EU-Vorschriften.

Berlin | Jeder zehnte Erstsemester in Deutschland hat im Jahr 2018 eine private Hochschule gewählt. Das geht aus einer Studie des Stifterverbandes hervor, über die das "Handelsblatt" berichtet. Insgesamt studieren demnach an den mittlerweile 106 Einrichtungen 244.000 Studenten.
Das sind doppelt so viele wie noch 2010 und 8,5 Prozent aller Studenten in Deutschland. Als Gründe für den Erfolg nennt der Verband die große Praxisnähe und Flexibilität sowie die Digitalisierung. Auch seien die meisten keine Eliteeinrichtung.

Berlin | Die Bundesregierung will Betriebe, die trotz der Coronakrise weiterhin Azubis beschäftigen, mit einer Prämie unterstützen. Ein entsprechendes Programm soll das Kabinett an diesem Mittwoch verabschieden: "Ich bin sehr froh, dass heute das Bundeskabinett ein kraftvolles 500-Millionen-Programm zur Ausbildungs-Stabilisierung beschließen wird", sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) der "Rheinischen Post". Es werde den kleineren und mittleren Unternehmen helfen, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten weiter auszubilden.

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Köln | aktualisiert | Die Schulen in NRW starten nach den Sommerferien am 12. August wieder im Vollbetrieb. Die Klassen sollen in ihren alten Klassenstärken wieder unterrichtet werden. NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer erklärte heute die Entscheidungen der Landesregierung. Die GEW NRW übt Kritik und findet auch Positives.

Berlin | Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat seine Konjunkturprognose nach unten korrigiert. Man erwarte, dass die Wirtschaft in Deutschland und im Euro-Raum im Jahr 2020 in Folge der Corona-Pandemie deutlich um 6,5 Prozent beziehungsweise 8,5 Prozent schrumpfen werde, teilte das Gremium am Dienstagmittag mit. Damit wird der im März berechnete Tiefpunkt noch einmal unterschritten.

Wiesbaden | Das Preisniveau der privaten Konsumausgaben in Deutschland hat im Jahr 2019 um 6,8 Prozent über dem Durchschnitt der Mitgliedstaaten der Europäischen Union gelegen. In den meisten direkten Nachbarstaaten war das Preisniveau im Jahr 2019 weiterhin höher als in Deutschland, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit. Lediglich in Polen und Tschechien waren die Lebenshaltungskosten, zu denen beispielsweise die privaten Ausgaben für Lebensmittel, Wohnen und Energie zählen, deutlich niedriger.

Berlin | Der Industriestandort Deutschland leidet aus Sicht der Unternehmen unter massiven strukturellen Problemen. Das geht aus der jüngsten Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) hervor, über welche die "Rheinische Post" berichtet und an der 1.800 Betriebe teilnahmen. Demnach kritisierten die Befragten besonders die Fülle und schlechte Verständlichkeit bürokratischer Auflagen und die lange Dauer und Komplexität von Genehmigungsverfahren.

Berlin | Der Einstieg der Bundesregierung beim Tübinger Biotechunternehmen Curevac stößt bei Ökonomen und in der Opposition auf Kritik. "Diese Industriepolitik sehe ich sehr kritisch. Das hat sich durch die Coronakrise nicht geändert. Sie dient vor allem protektionistischen Zwecken", sagte der Chef der Wirtschaftsweisen, Lars Feld, der "Welt" (Montagsausgabe). "Man möchte ausländische Investoren daran hindern, Unternehmen in Deutschland zu übernehmen. Dies wird nicht ohne Reaktion anderer Staaten bleiben."

Berlin | Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber (SPD) hat einen Vorschlag für eine datenschutzkonforme Variante der Vorratsdatenspeicherung unterbreitet. "Vorstellbar wäre beispielsweise ein sogenannter Quick Freeze", sagte er der "Welt" (Samstagausgabe). Dabei könnten die Behörden bei einem Verdacht einen Telekommunikationsanbieter anweisen, Verkehrsdaten länger zu speichern.

Aschheim | Wirecard-Chef Markus Braun tritt mit sofortiger Wirkung als Vorstand des Unternehmens zurück.

Berlin | Die Bundesregierung will Covid-19 nicht als Berufskrankheit anerkennen. Das geht aus einem Schreiben des zuständigen Staatssekretärs im Arbeitsministerium, Rolf Schmachtenberg, an die Berliner Arbeitssenatorin Elke Breitenbach (Linke) hervor, berichtet der "Tagesspiegel" (Dienstagsausgabe). Breitenbach hatte vor einigen Wochen an Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) appelliert, das durch Sars-Cov-2 ausgelöste Lungenleiden in Branchen mit viel Publikumsverkehr als Berufskrankheit registrieren zu lassen - beispielsweise für Kitas, Supermärkte oder Lieferdienste.

Frankfurt/Main | Der perspektivische Personalüberhang bei den Unternehmen der Lufthansa-Gruppe beträgt insgesamt 22.000 Vollzeitstellen, die Hälfte davon in Deutschland. Das teilte die Lufthansa am Montagabend mit. Demnach wurden zuvor den Lufthansa-Betriebsräten im Konzernwirtschaftsausschuss konkrete Zahlen der personellen Überkapazitäten vorgestellt und erläutert.

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Bonn | Der Streit um das Briefporto flammt wieder auf: Die Bundesnetzagentur hält auch den aktuellen Briefpreis von 80 Cent für rechtswidrig, weil die Erhöhung nicht vom Postgesetz gedeckt sei. So steht es in einer Unterlage für den Politischen Beirat der Behörde, über welche die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Dienstagsausgabe) berichtet. Das aktuelle Porto gilt noch bis Ende 2021. Eigentlich sollte das nächste Portoverfahren erst im kommenden Frühjahr beginnen.

Berlin | Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) beklagt eine wachsende Wut von Eltern auf Lehrer in der Coronakrise. "Ich beobachte mit einiger Sorge, dass die Lehrerinnen und Lehrer zu Beginn der Krise stark wertgeschätzt wurden, aber inzwischen von vielen Seiten richtiggehend gebasht werden", sagte GEW-Chefin Marlis Tepe der "Welt" (Montagsausgabe). "Offenbar geben einige Eltern den Druck, unter dem sie selber wegen der objektiv sehr schwierigen Vereinbarkeit von Beruf und Familie stehen, an die Lehrkräfte weiter."

KOMMUNALWAHL 2020

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Report-K berichtet intensiv über die Kommunalwahl am 13. September 2020. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Kommunalwahl, Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten. 2020 wählt Köln einen neuen Rat, 9 Bezirksvertretungen, den Integrationsrat und eine oder einen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister. Hier finden Sie alle Infos zur Kommunalwahl 2020 in NRW >

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Kölner Karneval

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Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

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Designer*innen-Gespräche

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Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

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