Wirtschaftsnachrichten

Mannheim | Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im November erneut verbessert: Der entsprechende Index stieg von 17,6 Zählern im Oktober auf nun 18,7 Punkte. Das teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit. Der langfristige Durchschnitt von 23,7 Punkten werde jedoch weiterhin unterschritten.

Köln | Die Rheinische Redaktionsgemeinschaft (RRG) Die RRG ist eine gemeinsame, bisher tariflose Tochtergesellschaft, in der die Verlagshäuser M. DuMont Schauberg (heute DuMont) und Heinen-Verlag 2014 ihre Außenredaktionen von Kölner Stadt-Anzeiger und Kölnischer Rundschau zusammengelegt hatten. Seit 2016 fordern die Beschäftigungen die Geschäftsführung auf in Tarifverhandlungen einzutreten.

Berlin | Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat die britische Premierministerin Theresa May zu mehr Tempo bei den Brexit-Verhandlungen aufgerufen. "Übereinstimmend wurde deutlich, dass bis zum nächsten Dezembergipfel hinreichend Fortschritt erzielt werden muss", sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang nach einem Treffen von Wirtschaftsvertretern mit May am Montag. Dazu seien noch einige Schritte erforderlich.

München | MAN-Chef Joachim Dress bereitet die Vorstellung eines schweren Elektro-Lkw von Tesla in dieser Woche keine Sorgen: "Tesla hat es geschafft, den Fokus auf die Elektromobilität zu richten. Und das ist eine Leistung per se. Das muss man anerkennen", sagte Drees der "Welt" (Montag).

Berlin | Der deutschen Wirtschaft drohen durch einen EU-Austritt von Großbritannien ohne Folgeabkommen deutlich höhere Zollkosten. Das geht aus einer Berechnung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) hervor, über die die "Welt" (Montag) berichtet. Auf Grundlage der Exportzahlen von 2016 würden die Kosten für Zölle demnach allein in der deutschen Autoindustrie um 2,35 Milliarden Euro steigen.

Düsseldorf | Der Flüchtlingsrat NRW hat die schwarz-gelbe Landesregierung aufgefordert, die Schulpflicht für geflüchtete Kinder schon in den Landesaufnahmeeinrichtungen einzuführen. Der "Neuen Westfälischen" (Montagsausgabe) sagte die Geschäftsführerin des Flüchtlingsrats, Birgit Naujoks, dass "zu viele Jungen und Mädchen zu lange ohne jede Bildungschance in den Unterkünften hausen". In NRW gilt die Schulpflicht nach derzeitiger Gesetzeslage für asylsuchende Kinder und Jugendliche erst nach der Zuweisung zu einer Kommune.

Wiesbaden | Die Kosten der stationären Krankenhausversorgung sind im Jahr 2016 um 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Damit haben sich die Kosten auf rund 87,8 Milliarden Euro erhöht, im Jahr 2015 waren es noch 84,2 Milliarden Euro, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Umgerechnet auf rund 19,5 Millionen Patienten, die 2016 vollstationär im Krankenhaus behandelt wurden, lagen die stationären Krankenhauskosten je Fall bei durchschnittlich 4.497 Euro und damit um 2,7 Prozent höher als im Jahr zuvor (4.378 Euro).

Berlin | Der Deutsche Hochschulverband fürchtet nach den jüngsten Eklats an deutschen Hochschulen um die Freiheit von Wissenschaft und Lehre.

Berlin | Die Preise für deutsche Wohn- und Gewerbeimmobilien sind im dritten Quartal 2017 weiter gestiegen. Das teilte der Verband deutscher Pfandbriefbanken (VdP) am Freitag mit. Der sogenannte "VdP-Immobilienpreisindex" legte für den gesamten deutschen Markt von Juli bis September 2017 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 7,7 Prozent zu.

Stuttgart | Der Stuttgarter Autozulieferer Mahle empfindet die Diskussion um ein mögliches Verbot von Verbrennungsmotoren als Bedrohung für das Unternehmen. "Es ist möglich, dass durch die Regulierung der Wandel so beschleunigt wird, dass er zur Bedrohung für die Branche wird und wir nicht genug Zeit für die Umstellung haben", sagte der Vorstandsvorsitzende Wolf-Henning Scheider der "Welt" (Samstag). "Wir machen uns durchaus Sorgen, dass in manchen Regionen so scharfe Regulierungen beschlossen werden, dass es zu einer Reduzierung des Marktes führt."

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Düsseldorf | Gemeinsam geht’s eben besser: Das Städtetourismus-Projekt #urbanana wurde am Donnerstag in Berlin mit dem „Kulturmarken Award“ in der Kategorie „Europäische Kulturtourismusregion 2017“ ausgezeichnet. Bei dem gemeinsamen Internet-Auftritt arbeiten für Tourismus NRW, Düsseldorf Tourismus, KölnTourismus und Ruhr Tourismus zusammen.

Berlin | Der Düsseldorfer Wettbewerbsökonomen Justus Haucap hat sich dafür ausgesprochen, den flächendeckenden Breibandausbau in Deutschland durch eine investitionsfreundliche Regulierung für die Anbieter zu beschleunigen.

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Berlin | Der Zentralrat der Juden in Deutschland fordert, dass alle Schüler der höheren Schulklassen eine KZ-Gedenkstätte besuchen müssen. Zentralratspräsident Josef Schuster sagte dem MDR-Magazin "Exakt", dass bei solch einem Pflichtbesuch an authentischen Orten das historische Geschehen begreifbarer wird als in Büchern oder Filmen: "Ich halte solche Besuche auch für Schüler mit Migrationshintergrund, also deren Vorfahren nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun hatten, für sinnvoll. In der Gedenkstätte wird sichtbar, wohin die Diskriminierung und Verfolgung einer Minderheit im Extremfall führen kann."

Köln | Regierungspräsidentin Gisela Walsken hat im Rahmen der Städtebauförderung acht Zuwendungsbescheide in Höhe von 11,3 Millionen Euro überreicht. Die Projekte reichen von Verbesserung der Barrierefreiheit bei öffentlichen Plätzen und Einrichtungen, Schulbauten, Spielplatzmodernisierung oder der Aufwertung von Sportstätten. Bereitgestellt werden die Mittel vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. Auch Köln bekommt ein Zuwendungsbescheid in Höhe von 927.000 Euro, für die Generalsanierung der Sportanlage Zaunhofstraße in Meschenich und Rondorf.

Hannover | Kommunikation unter Jugendlichen dauert immer länger. "Die Grenzen zwischen Kontakt und Nichtkontakt verflüssigen sich, Konversationen spinnen sich über Stunden und Tage fort", sagte der Kommunikationswissenschaftler Christoph Klimmt von der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover der Wochenzeitung "Die Zeit". Das Phänomen betrifft ganze Alterskohorten, da Smartphones binnen zehn Jahren fast flächendeckend verbreitet haben.

Theater Köln - Premieren 2017

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Diese Theaterstücke feierten in Köln aktuell Premiere. Die Kritiken:

Eine Reise zu einer Scheißinsel: „Shit Island“ in der Orangerie

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"Inside AfD" - im Theater Tiefrot

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Uraufführung im Schauspiel: „Alles, was ich nicht erinnere“

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„American Psychosis“ in der Studiobühne Köln

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"Wilhelm Tell" im Schauspielhaus

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Urania-Theater: Eröffnung mit „Mutter Courage und ihre Kinder

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Möglicherweise gab es einen Zwischenfall“ im Freien Werkstatt-Theater

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„Feierei“: Theatergruppe c.t.201 feiert in der Studiobühne ihren 25. Geburtstag

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Wie Kraut und Rüben“ am Horizont Theater

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„Romeo und Julia“ begeistern im Schauspiel

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Theater der Keller: Fassbinders „Katzelmacher“ messerscharf aktualisiert

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Alle sehen doppelt: „Amphitryon“ im Metropol Theater

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„Occident Express“ hält im Schauspiel

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Theater im Bauturm: Liebeserklärung an Trude Herr

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Theater der Keller dramatisiert den Roman „Bilquiss“

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Horizont-Theater bringt mit „Liebeslügen oder Treue ist auch keine Lösung“ Sex and the City nach Köln

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Freies Werkstatt-Theater zeigt „Der talentierte Mr. Ripley“

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Schauspiel mit „Peer Gynt“ in die neue Spielzeit

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Spiel mit Geschlechterrollen: Schauspiel zeigt „Frau Schmitz“

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„Old School“ weckt im Schauspiel die Reiselust

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Freies Wertkstatt-Theater: Premiere für „Last Night in Sweden – oder Donald Trump und die Kunst des Wrestlings“

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Orangerie zeigt „Das Gespenst des Joaquín Murieta“

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Theater der Keller startet mit Houellebecqs „Unterwerfung“ in die neue Spielzeit

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