Wirtschaftsnachrichten

container_18092016d

Wiesbaden | Deutschland treibt immer stärker Handel, sowohl Exporte als auch Importe nehmen zu. Im Juni 2018 wurden von Deutschland Waren im Wert von 115,5 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 93,7 Milliarden Euro importiert. Das ist seit Veröffentlichung der Außenhandelsstatistik im Jahr 1950 der höchste nachgewiesene monatliche Importwert, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse mit.

Berlin | In der deutschen Politik ist ein Streit über die verstärkte Nutzung digitaler Überwachungstechnologie durch die Sicherheitsbehörden entbrannt. Auslöser sind aktuelle Zahlen, die die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken mitgeteilt hat. Der CDU-Geheimdienstexperte Patrick Sensburg begründete den verstärkten Einsatz von stillen SMS zur Ortung von Handys und Funkzellenabfragen mit der zunehmenden Terrorbedrohung.

Berlin | Die Bundesregierung will Beteiligungen und Übernahmen an deutschen Unternehmen durch Investoren außerhalb der Europäischen Union (EU) effektiver untersagen können. So soll ein Abfluss von technischem Wissen und Patenten verhindert und ein Schutz wichtiger Infrastruktur im Land besser gewährleistet sein, berichtet die "Welt". "Bei verteidigungsrelevanten Unternehmen, kritischen Infrastrukturen oder im Bereich bestimmter anderer ziviler sicherheitsrelevanter Technologien, etwa im Bereich der IT-Sicherheit, wollen wir künftig genauer hinschauen können", sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) in der "Welt".

amazon_20072016c

Bonn | Nach dem Verfahren gegen Facebook will sich das Bundeskartellamt den Internet-Giganten Amazon vornehmen. Das sagte Kartellamtschef Andreas Mundt der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ-Dienstagsausgabe).

Hamburg | Der Werber Jean-Remy von Matt hält nicht viel von "Work-Life-Balance". Bewerber, die auf einen pünktlichen Feierabend bestehen, sollten zu einer Agentur gehen, "die nicht unbedingt zu den Besten zählen will und wo eine freizeitorientierte Schonhaltung nicht groß auffällt", sagte von Matt dem Magazin "Zeit Campus". Wenn ein junger Fußballer den Trainer des FC Bayern im ersten Gespräch nach der "Work-Life-Balance" fragen würde, "würde der ihm höchstwahrscheinlich etwas Ähnliches antworten", sagte der Mitbegründer der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt.

flughafen_tafel19122010a

Frankfurt/Main | Die Hauptursache für das Flugchaos der letzten Wochen liegt nach Ansicht der Lufthansa statt bei den Airlines vor allem bei überforderten deutschen Flughäfen.

Braunkohlekraftwerk_2806201509

Munich Re steigt aus der Kohle aus

München | Die Sorge vor den Auswirkungen des Klimawandels hat den Rückversicherer Munich Re zu einer Kehrtwende in seiner Geschäfts- und Kapitalanlagestrategie getrieben. Künftig will der Münchner Konzern die eigene Klimastrategie an das Zwei-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens knüpfen. Das kündigte der Vorstandsvorsitzende Joachim Wenning in einem Gastbeitrag in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe) an.

Berlin | Die Solarwirtschaft fordert von der Bundesregierung eine bessere Förderung von Speichertechnologien für Privathaushalte. "Damit die für die Energiewende wichtigen Solarstromspeicher eine noch größere Verbreitung finden und sich vollständig aus eigener Kraft am Markt behaupten können, sollten von der Politik eine Reihe von Marktbarrieren beseitigt werden", sagte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW), der "Welt am Sonntag". Nach Angaben des BSW erwirbt derzeit jeder zweite Käufer einer Solarstromanlage zusätzlich einen Stromspeicher.

vw_22092015a

Wolfsburg | Der Autobauer Volkswagen hat laut eines Zeitungsberichts bis Ende dieses Jahres Schwierigkeiten mit der Auslieferung von Hybrid-, Erdgas- und Elektrofahrzeugen. Grund seien Probleme bei der Zertifizierung nach dem neuen Abgasprüfzyklus WLTP - eine Spätfolge des Abgasskandals. "Für Fahrzeuge mit Hybrid- und Erdgas-Antrieb nehmen wir zurzeit keine Bestellungen mehr an", sagte ein VW-Sprecher der "Welt am Sonntag".

Berlin | Kleinere Mobilfunkanbieter drängen den für Infrastruktur zuständigen Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), ihnen beim Ausbau des künftigen schnellen 5G-Mobilfunks Zugang zu den Netzen großer Anbieter wie der Deutschen Telekom zu sichern. Das berichtet der "Spiegel". "Anbieter ohne eigene Frequenzen wie 1&1, freenet, Aldi Talk oder die regionalen Anbieter", heißt es in einem Brief der Anbieter an Scheuer, sollten die Mobilfunknetze "auf Basis bilateraler Vereinbarungen gegen ein faires Entgelt mitnutzen können".

skyline

Berlin | Die Europäische Bankenaufsicht schätzt die Summe der "non-performing loans", also "notleidende Kredite", in den Bilanzen europäischer Banken zehn Jahre nach der Finanzkrise auf 813 Milliarden Euro. Das berichtet die "Bild" (Samstagausgabe) mit Verweis auf eine Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Frage der FDP-Fraktion im Bundestag. Der Umfang dieser Kredite sei "im historischen Vergleich hoch", schreiben die Beamten demnach.

Berlin | Die Mobilfunkmarke O2 hat mit Beschwerden über Qualitätsprobleme zu kämpfen. Verbraucherschützer berichten, dass es 2017 und 2018 aus allen Bundesländern Beschwerden über Störungen im Netz des Anbieters gab, berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. O2- Nutzer suchten immer wieder Beratung zu allen möglichen technischen Einschränkungen: So würden etwa Gespräche abbrechen, fremde Personen seien in der Leitung zu hören, oder der Empfang sei generell schlecht.

Bonn | Der Bundesrechnungshof wirft den gesetzlichen Krankenkassen fragwürdige Methoden bei der Kontrolle von Klinikabrechnungen vor. In einer vertraulichen Mitteilung an das Bundesgesundheitsministerium kritisieren die Prüfer "individuelle Vereinbarungen zwischen Krankenkassen und Krankenhäusern", die "nicht zulässig" seien, berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Demnach haben mehrere Kassen auf die verpflichtende Prüfung von Klinikabrechnungen verzichtet und im Gegenzug Rechnungen pauschal gekürzt.

Berlin | Trotz des langen Aufschwungs und guten Beschäftigungszahlen wächst das deutsche Sozialbudget weiter an. Die Summe aller Sozialleistungen stieg 2017 auf den Rekordwert von 965,5 Milliarden Euro – 3,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Diese Kosten sorgen die Wirtschaft.

Berlin | Das Sozialsystem in Deutschland wird immer teurer. Wie die "Bild-Zeitung" (Freitag) unter Berufung auf Zahlen des Bundessozialministeriums berichtet, stiegen die Gesamtkosten im vergangenen auf fast eine Billion Euro. Danach betrug das Sozialbudget insgesamt 965,5 Milliarden Euro.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN

Die aktuellen Nachrichten im Überblick

report-k.de

Seit 2004 berichtet Report-k.de | Kölns Internetzeitung über Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport, Karneval und mehr aus Köln. Dabei liegt der Fokus der Redaktion auf regionalen Nachrichten. Ergänzt wird das lokale Nachrichtenangebot durch die wichtigsten News aus Deutschland und der Welt. Sie haben interessante Themen oder Ihnen sind Dinge in Köln aufgefallen, Lobenswertes oder Kritisches, über die/das berichtet werden sollte? Dann nutzen Sie den kurzen Draht zur Redaktion: redaktion@report-k.de oder 0175.2546218 [Redaktionshotline].

Datenschutzerklärung  |  Impressum