Wirtschaftsnachrichten

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Vier Kölner auf dem neuesten F.A.Z.-Ökonomen-Ranking

Köln | Spieglein, Spieglein, an der Wand – wer ist der einflussreichste Ökonom im ganzen Land? Diese Frage stellt erneut die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) und versucht mit ihrem Ökonomen-Ranking eine Antwort zu geben. Unter den vermeintlich 100 einflussreichsten Ökonomen des Landes finden sich auch vier in Köln aktive Wirtschaftswissenschaftler, darunter der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther auf Platz 14, und der Uni Köln-Professor Axel Ockenfels auf Platz 30.

Berlin | Nach der Insolvenz des Reiseveranstalters Thomas Cook befürchtet der Reiserechtsexperte beim Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), Felix Methmann, dass die von der Insolvenz betroffenen deutschen Thomas-Cook-Kunden ihr Geld wahrscheinlich nicht komplett zurückerhalten werden "Wenn wie von Thomas Cook bestätigt, 660.000 Gäste betroffen sind, befürchten wir, dass die 110 Millionen Euro an Versicherungssumme in Deutschland nicht ausreichen", sagte Methmann der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe).

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Berlin | Die geplante Staatshilfe für die Fluggesellschaft Condor stößt bei führenden deutschen Ökonomen auf Kritik. "Es ist bedauerlich, dass sich der Bund erneut genötigt fühlt, einem Unternehmen der Flug- und Reiseindustrie mit finanziellen Bürgschaften zur Seite zu treten", sagte der Vorsitzende der Monopolkommission, Achim Wambach, der "Welt" (Donnerstagsausgabe). Wambach, der auch Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Mannheim ist, hätte es "wünschenswert" gehalten, "dass nach der Insolvenz von Air Berlin die richtigen Schlüsse gezogen worden wären, die ein solches Vorgehen nicht mehr notwendig machen würden".

Berlin | Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat die Pflicht für kleinere Unternehmen zur Benennung eines Datenschutzbeauftragten kritisiert und den Gesetzgeber zu Nachbesserungen aufgefordert. "Die in Europa einmaligen Sonderreglungen des deutschen Datenschutzrechts schießen über das Ziel hinaus und stellen für zahlreiche Betriebe eine unverhältnismäßige Belastung dar", sagte ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke dem "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe). Er hält den Ansatz der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) für ausreichend, wonach das Risiko einer Datenverarbeitung im Verhältnis zu den zu ergreifenden Schutzmaßnahmen stehen müsse.

Leipzig | Die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland wird ein Fall für den Europäischen Gerichtshof (EuGH). Das entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Mittwoch. Das Gericht wandte sich mit einer Frage zur Auslegung der europäischen Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation an die Luxemburger Richter.

Mannheim | Die Konjunkturerwartungen für China sinken weiter. Nach einer vom 4. bis 18. September durchgeführten Umfrage sank der vom ZEW ermittelte CEP-Indikator für China um 12,8 Punkte und damit zum zweiten Mal in Folge, wie am Dienstag mitgeteilt wurde. Im Vormonat lag der Rückgang bei 4,8 Punkten.

Washington | Die US-Flugaufsichtsbehörde FAA zeigt sich offen dafür, wenn andere Staaten das Startverbot für die Boeing-Maschinen vom Typ 737 Max lockern. Dies sei eine Entscheidung der jeweiligen Länder, hieß es in einer Mitteilung der FAA am Montag nach einem Treffen mit Vertretern von Flugaufsichtsbehörden aus aller Welt: "Each government will make its own decision to return the aircraft to service, based on a thorough safety assessment." Berichte, wonach eine Lockerung in den USA bevorstehen könnte, erwiesen sich als falsch: Für die USA gebe es weiter keinen Zeitplan, wann das Flugverbot aufgehoben wird, hieß es.

Seegüterumschlag lässt nach

Wiesbaden | Der Güterumschlag der Seeschifffahrt in Deutschland hat im Jahr 2018 gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozent nachgelassen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 296,5 Millionen Tonnen Güter in deutschen Seehäfen verladen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit. Damit blieb der Güterumschlag weiter unterhalb des Niveaus aus der Zeit vor der globalen Finanzkrise.

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London | Der britische Reisekonzern Thomas Cook hat Insolvenz angemeldet. Ein entsprechender Antrag vor Gericht sei bereits gestellt worden, teilte das Unternehmen in der Nacht zum Montag mit. Alle Flüge wurden gestrichen - eine zivile Rückholaktion wurde gestartet.

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Berlin | Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Thomas Bareiß (CDU), erwartet von der Einführung eines digitalen Meldescheines eine deutliche Entlastung der Tourismusbranche. "Es werden jährlich 150 Millionen Papiermeldescheine eingespart, und wir gehen von einer gesamten Entlastung von 100 Millionen Euro aus", sagte Bareiß dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Mit dem optionalen digitalen Meldeschein für Hotels und Beherbergungsbetriebe entfalle für viele die "Zettelwirtschaft am Check-In", erläuterte der CDU-Politiker.

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Wiesbaden | Im zweiten Quartal 2019 sind in Deutschland 56 Milliarden Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und in das Stromnetz eingespeist worden. Dies war ein Anstieg um 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Freitag mit. Der Anteil erneuerbarer Energien an der insgesamt eingespeisten Strommenge stieg dadurch von 41 Prozent auf 46 Prozent.

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Wiesbaden | Die Importmenge von Rohöl nach Deutschland ist im Jahr 2018 niedriger gewesen als in allen vorherigen Jahren seit 1992. Sie betrug noch 84,8 Millionen Tonnen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Im Jahr 1992 waren es 97,3 Millionen Tonnen gewesen, im Spitzenjahr dieses Zeitraumes 2005 sogar 114,5 Millionen Tonnen. Saudi-Arabien hat als Lieferant von Rohöl nach Deutschland stark an Bedeutung verloren.

Berlin | Die Unternehmer Holger und Silke Friedrich, die neuen Besitzer der "Berliner Zeitung", haben das Blatt seit 15 Jahren nicht gelesen. "Wir sind 2004 nach London gezogen. Wir hatten die Firma an SAP verkauft und das Gefühl, endlich das zu machen, was wir immer wollten", sagte der ehemalige IT-Unternehmer Holger Friedrich dem "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe.

Berlin | Ein CO2-Preis muss nach Überzeugung von Christoph M. Schmidt, Vorsitzender des Sachverständigenrates, "für eine erfolgreiche Energiewende das zentrale Leitinstrument sein". Er habe die Sorge, dass der CO2-Preis in der aktuellen politischen Debatte "nur eine Nebenrolle spielen wird", sagte Schmidt dem "Handelsblatt". Der Chef der Wirtschaftsweisen, zugleich Präsident des Wirtschaftsforschungsinstituts RWI in Essen, hält die Debatte über Einzelmaßnahmen, die derzeit von der Großen Koalition im Klimaschutz geführt wird, für "unglücklich".

Düsseldorf | Angesichts vielfacher Anfeindungen erhofft sich der Vorstandsvorsitzende des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, Armin Papperger, aus Berlin ein klares Bekenntnis zu seiner Branche. "Ich würde mir wünschen, dass die Politik mal ganz klar sagt, dass wir die Rüstungsindustrie in Deutschland brauchen", sagte Papperger der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). In Australien, wo Rheinmetall einen Großauftrag nach dem anderen einheimst, verfügt er über Zugang zu höchsten Regierungsstellen.

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