Wirtschaftsnachrichten

Zulassung von E-Scootern stockt

Berlin | Käufer von E-Scootern müssen länger auf ihre Kleinstfahrzeuge warten als geplant. Elektrofachmärkte wie Media Markt und Saturn hätten in den vergangenen Tagen E-Mails an Vorbesteller verschickt, in denen für einzelne Modelle auf eine Verzögerung "auf unbestimmte Zeit" hingewiesen werde, berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Hintergrund ist offenbar eine ausstehende Betriebserlaubnis.

Berlin | Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert, sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche stärker zu fördern. "Das Kardinalproblem des Bildungssystems in Deutschland bleibt die starke Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft", sagte die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe mit Blick auf den Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Als besonders besorgniserregend bewertet sie, dass laut der Studie die Schulabbrecherquote zuletzt gestiegen ist.

Köln | Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) fordert von dem in Köln-Feldkirchen ansässigen Wurstfabrikanten einen Haustarifvertrag für seine Angestellten.

Frankfurt/Main | Deutsche Kreditinstitute haben für mögliche Straf- und Steuernachzahlungen aus Cum-Cum-Geschäften Rückstellungen in Höhe von 273 Millionen Euro gebildet. Das geht aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion hervor, über die das "Handelsblatt" und der Bayerische Rundfunk berichten. Demnach hätten 18 Banken und Sparkassen in Deutschland Geld für mögliche Steuerforderungen beiseitegelegt.

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Wiesbaden | aktualisiert | Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland ist im zweiten Quartal 2019 preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,1 Prozent niedriger gewesen als im Vorquartal. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Somit hat sich die deutsche Wirtschaftsleistung etwas abgeschwächt.

Berlin | Das Bundesarbeitsministerium hat den Plan zurückgenommen, Zeitungsverlage über gesenkte Rentenversicherungsbeiträge für Zusteller finanziell zu entlasten. Das berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf Regierungskreise. Demnach suche das Ministerium nun nach neuen Wegen zur Entlastung der Zeitungsverlage, die nach Auslaufen einer Sonderregelung beim Mindestlohn Ende 2017 über jährliche Mehrbelastungen von 400 Millionen Euro klagten.

München | Der schrittweise Abbau des Solidaritätszuschlags wird laut einer Studie des Münchener Ifo-Instituts viele neue Arbeitsplätze schaffen. Vom Gesetz des Bundesfinanzministeriums, welches den Wegfall des Soli für 90 Prozent der Steuerzahler vorsieht, "sind signifikante positive Beschäftigungseffekte zu erwarten, die gut 100.000 zusätzlichen Vollzeitarbeitsplätzen entsprechen", heißt es in der Untersuchung, über die das "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) berichtet. "Das hat zur Folge, dass der Zuwachs an verfügbaren Einkommen bei den Steuerzahlern höher ist als der Steueraufkommensverlust des Staates."

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Der Games-Markt ist in Deutschland weitergewachsen. Der Anteil der deutschen Spieleentwickler sinkt aber weiter. Am 20. September beginnt die Spielemesse in Deutz.

Köln | In der Unterhaltungsbranche haben Computer- und Videospiele inzwischen einen größeren Anteil als Musik und Kino zusammen. Dieser Trend hat sich laut dem Verband der deutschen Games-Branche „Game“ auch in diesem Jahr fortgesetzt – so stieg der Umsatz mit Spielen und der dazugehörigen Hardware um elf Prozent von 2,5 auf 2,8 Milliarden Euro. Zum Umsatzwachstum trugen vor allem die gebührenpflichtigen Online-Dienste bei, deren Umsatz von 52 Prozent auf 228 Millionen Euro angewachsen ist. Um 28 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro ist zudem der Markt für sogenannte „In-Game-Käufe“ gewachsen. Hier werden innerhalb eines Spiels virtuelle Güter gekauft.

Mannheim | Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im August deutlich verschlechtert: Der entsprechende Index sank von -24,5 Zählern im Juli auf nun -44,1 Punkte. Das teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit. Der Indikator befindet sich damit auf dem niedrigsten Stand seit Dezember 2011 und weiterhin deutlich unterhalb seines langfristigen Durchschnitts von 21,6 Punkten.

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Bonn | Der Deutsche Fruchthandelsverband schlägt Alarm, weil der hochaggressive Pilz "Tropical Race 4" Bananen-Plantagen in Kolumbien infiziert hat. "Plantagen in ganz Lateinamerika - und damit auch Bananen in deutschen Supermärkten - könnten in wenigen Jahren Geschichte sein", sagte ein Verbandssprecher der "Bild-Zeitung". Von Billig-Bananenpreisen müsse man sich verabschieden.

Frankfurt/Main | Unternehmen in Deutschland setzen zunehmend auf ausländische Kreditinstitute. Banken wie ING, HSBC und Citi haben das Volumen der an deutsche Firmen vergebenen Kredite in den vergangenen Monaten so stark gesteigert wie keine andere Bankengruppe, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf eine Studie der Investmentbank FCF Fox Corporate Finance. Demnach wuchs das Kreditvolumen im ersten Quartal 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 13 Prozent.

Wiesbaden | Die Zahl der Studierenden in Deutschland ist zuletzt auf einen Höchststand gestiegen. Im Wintersemester 2017/2018 gab es rund 2,5 Millionen deutsche Studierende an den Hochschulen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit. Zehn Jahre zuvor, im Wintersemester 2007/2008, waren es rund 1,7 Millionen.

Wiesbaden | Die Erwerbslosigkeit junger Menschen zwischen 15 und 24 Jahren in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit 25 Jahren gesunken.

Köln | Bundeswehr-Soldaten sind auf dem zivilen Arbeitsmarkt aktuell so gefragt wie nie. Innerhalb der ersten 6 Monate nach dem Ausscheiden finden 97 Prozent der ehemaligen Soldaten auf Zeit eine Beschäftigung im zivilen Sektor. "Die Fachkräfte sind sehr gefragt", sagte Sprecherin der Bundeswehr in Köln der "Welt am Sonntag".

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Berlin | Die deutsche Windkraft-Branche hat im Jahr 2017 insgesamt 26.000 Stellen abgebaut. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linke-Bundestagsfraktion hervor. Die "Welt am Sonntag" berichtet darüber.

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