Wirtschaftsnachrichten

Berlin | Viele Beschäftigte bekommen nicht den Mindestlohn für ihre Arbeit ausbezahlt, der ihnen gesetzlich zusteht. "2017 erhielten mindestens 1,3 Millionen Beschäftigte, denen der Mindestlohn eigentlich zugestanden hätte, in ihrer Haupttätigkeit weniger Geld", sagte der Ökonom Markus Grabka zum Ergebnis einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), über welche die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben) berichten. "Hinzu kamen rund eine halbe Million Beschäftigte, die in einer Nebentätigkeit weniger als den Mindestlohn erhielten."

Kiel | Trotz schwächelnder Konjunktur erwarten renommierte Wirtschaftsforscher in Deutschland keinen flächendeckenden Abbau von Arbeitsplätzen. "Die deutsche Wirtschaft war zuletzt sehr stark ausgelastet, was eher zu einer Arbeitskräfteknappheit führte. Über die gesamte Wirtschaft rechnen wir nicht mit einem Beschäftigungsabbau, sondern nur mit einer Verlangsamung der Neueinstellungen", sagte der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben).

Düsseldorf | Der chinesische Telekommunikationskonzern Huawei bereitet sich weiterhin darauf vor, dass US-Zulieferer ab dem 19. August nur sehr eingeschränkt Geschäfte mit dem Unternehmen machen dürfen. Das sagte David Wang, stellvertretender Vorsitzender von Huawei Deutschland, der "Welt" (Mittwochsausgabe). Zwar hatte US-Präsident Donald Trump jüngst angekündigt, dass ein entsprechendes Verbot der US-Regierung aufgehoben würde.

London | Der scheidende britische Notenbankchef Mark Carney hat gute Chancen, Nachfolger von Christine Lagarde an der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu werden. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf eigene Informationen. Deutschland und Frankreich hätten schon vor längerer Zeit vereinbart, Carney als neuen Geschäftsführenden Direktor des Währungsfonds zu unterstützen.

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Karlsruhe | Der Bundesgerichtshof (BGH) hat einem weiteren Anstieg der Netzentgelte bei Strom und Gas vorerst einen Riegel vorgeschoben. Die Karlsruher Richter bekräftigten die in früheren Urteilen ergangene Rechtsprechung, wonach der Bundesnetzagentur bei der Bestimmung des Zinssatzes, insbesondere bei der Wahl der dafür herangezogenen Methoden, in einzelnen Beziehungen ein Beurteilungsspielraum zustehe. Lieferanten von Gas und Elektrizität müssen an die Betreiber der von ihnen genutzten Netze ein Entgelt bezahlen.

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Hamburg | Der Hamburger Landesdatenschutzbeauftragte Johannes Caspar hat sich skeptisch gegenüber Sprachassistenten wie Amazons "Alexa" oder "Siri" von Apple geäußert. "Ich teile die Befürchtungen des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags", sagte Caspar dem Fachdienst "Tagesspiegel Background Digitalisierung & KI" (Mittwochsausgabe). Probleme würden sich "aus der hohen Zahl von Fehlaktivierungen bei automatischen Sprachassistenten" ergeben.

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Baupreise für Wohngebäude gestiegen

Wiesbaden | Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland steigen weiter stark an. Im Mai 2019 lagen sie um 4,7 Prozent höher als im Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit. Im Februar 2019 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich bei 4,8 Prozent gelegen.

Berlin | In den nächsten Monaten droht der deutschen Industrie erstmals wieder massenhaft "Kurzarbeit". Die Industrie befinde sich auf Schrumpfkurs, sagte Clemens Fuest, Präsident des Münchner Ifo-Instituts, der "Bild" (Montagsausgabe). Wenn sie sich nicht stabilisiere, werde die Krise auf die anderen Sektoren übergreifen.

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Frankfurt am Main | Die Deutsche Bank will im Zusammenhang mit ihrem geplanten Konzernumbau rund 18.000 Stellen streichen. Im Zuge der Restrukturierung plane man einen Stellenabbau auf etwa 74.000 Vollzeitstellen, teilte das Geldhaus am Sonntagnachmittag nach einer Aufsichtsratssitzung mit. Insgesamt erwartet die Bank nach eigenen Angaben, ihre bereinigten Kosten um rund sechs Milliarden Euro auf 17 Milliarden Euro im Jahr 2022 zu senken.

Berlin | Vor dem Aufsichtsratstreffen der Deutschen Bank hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier Verständnis für einen möglichen Stellenabbau in dem Finanzinstitut geäußert.

Frankfurt/Main | Der börsennotierte Flughafenbetreiber Fraport erwartet erstmals im Jahr 2022 einen substanziellen Gewinn aus seinem Griechenland-Engagement. "Wir gehen davon aus, dass Fraport Greece im Jahr 2022 die erste Dividende an die Muttergesellschaft in Frankfurt am Main überweisen kann", sagte Alexander Zinell, Geschäftsführer von Fraport Greece der "Welt am Sonntag". Bei der Frage, wann die gesamten Investitionen aus 1,2 Milliarden Euro für den auf 40 Jahre ausgelegten Betreibervertrag und 415 Millionen Baukosten wieder drin sind, äußerte sich Zinell vorsichtig.

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Hannover | Die Klimadebatte vermiest den Deutschen offenbar nicht die Lust am Reisen. "Die Deutschen verreisen nach unseren ersten Schätzungen 2019 mehr als 2018. Das Umweltbewusstsein der Deutschen ist da und wächst", sagte der Vorstandsvorsitzende von TUI, Friedrich Joussen, der "Bild am Sonntag". Der TUI-Chef warnt beim Umweltschutz vor Regulierungen und setzt stattdessen auf mehr Innovationen und Investitionen in sparsame Flugzeuge und neue Antriebsarten.

Luxemburg | Im Mai 2019 ist das saisonbereinigte Absatzvolumen im Einzelhandel in der EU gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent zurückgegangen. Im Euroraum lag der Rückgang in diesem Zeitraum bei 0,3 Prozent, teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Donnerstag mit. Im April 2019 war das Einzelhandelsvolumen sowohl im Euroraum als auch in der EU um 0,1 Prozent gesunken.

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Stuttgart/München | Die Autobauer BMW und Daimler haben ihre seit Längerem geplante Kooperation im Bereich des automatisierten Fahrens gestartet. Ein entsprechender Vertrag sei am Donnerstag unterzeichnet worden, teilten beide Unternehmen mit. Im Kern gehe es um eine "langfristige, strategische Kooperation".

Wuppertal | Die Küchenmaschine Thermomix wird nicht länger am Stammsitz des Unternehmens Vorwerk in Wuppertal gefertigt. "Die Thermomix-Produktion am Standort Wuppertal läuft voraussichtlich im Dezember 2019 aus", sagte ein Sprecher des Unternehmens der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). Vorwerk reagiert damit auf die zuletzt gesunkenen Verkäufe bei der Küchenmaschine.

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