Wirtschaftsnachrichten

Berlin | Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber (SPD) hat einen Vorschlag für eine datenschutzkonforme Variante der Vorratsdatenspeicherung unterbreitet. "Vorstellbar wäre beispielsweise ein sogenannter Quick Freeze", sagte er der "Welt" (Samstagausgabe). Dabei könnten die Behörden bei einem Verdacht einen Telekommunikationsanbieter anweisen, Verkehrsdaten länger zu speichern.

Aschheim | Wirecard-Chef Markus Braun tritt mit sofortiger Wirkung als Vorstand des Unternehmens zurück.

Berlin | Die Bundesregierung will Covid-19 nicht als Berufskrankheit anerkennen. Das geht aus einem Schreiben des zuständigen Staatssekretärs im Arbeitsministerium, Rolf Schmachtenberg, an die Berliner Arbeitssenatorin Elke Breitenbach (Linke) hervor, berichtet der "Tagesspiegel" (Dienstagsausgabe). Breitenbach hatte vor einigen Wochen an Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) appelliert, das durch Sars-Cov-2 ausgelöste Lungenleiden in Branchen mit viel Publikumsverkehr als Berufskrankheit registrieren zu lassen - beispielsweise für Kitas, Supermärkte oder Lieferdienste.

Frankfurt/Main | Der perspektivische Personalüberhang bei den Unternehmen der Lufthansa-Gruppe beträgt insgesamt 22.000 Vollzeitstellen, die Hälfte davon in Deutschland. Das teilte die Lufthansa am Montagabend mit. Demnach wurden zuvor den Lufthansa-Betriebsräten im Konzernwirtschaftsausschuss konkrete Zahlen der personellen Überkapazitäten vorgestellt und erläutert.

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Bonn | Der Streit um das Briefporto flammt wieder auf: Die Bundesnetzagentur hält auch den aktuellen Briefpreis von 80 Cent für rechtswidrig, weil die Erhöhung nicht vom Postgesetz gedeckt sei. So steht es in einer Unterlage für den Politischen Beirat der Behörde, über welche die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Dienstagsausgabe) berichtet. Das aktuelle Porto gilt noch bis Ende 2021. Eigentlich sollte das nächste Portoverfahren erst im kommenden Frühjahr beginnen.

Berlin | Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) beklagt eine wachsende Wut von Eltern auf Lehrer in der Coronakrise. "Ich beobachte mit einiger Sorge, dass die Lehrerinnen und Lehrer zu Beginn der Krise stark wertgeschätzt wurden, aber inzwischen von vielen Seiten richtiggehend gebasht werden", sagte GEW-Chefin Marlis Tepe der "Welt" (Montagsausgabe). "Offenbar geben einige Eltern den Druck, unter dem sie selber wegen der objektiv sehr schwierigen Vereinbarkeit von Beruf und Familie stehen, an die Lehrkräfte weiter."

Berlin | Die Bundesregierung kritisiert den Plan der USA, deutsche Behörden und Unternehmen wegen der geplanten deutsch-russischen Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 mit Sanktionen zu belegen. Man halte die möglichen Strafmaßnahmen für "einen schweren Eingriff in die europäische Energiesicherheit und EU-Souveränität", hieß es nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" aus dem Auswärtigen Amt. Sanktionen mit extraterritorialer Wirkung lehne man ab.

Berlin | Der Bundeselternrat hat fordert, dass sich Lehrer angesichts der Coronakrise in den Ferien digital fortbilden und sich in Förderangeboten für schwächere Schüler engagieren. "Es gibt Wichtigeres als die Sommerferien", sagte der Vorsitzende des Bundeselternrats, Stephan Wassmuth, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Und weiter: "Für uns Eltern ist es keine Frage, dass es für Lehrer in den Sommerferien Fortbildungen in Sachen digitales Unterrichten geben muss."

IG Metall fürchtet Insolvenzwelle

Frankfurt/Main | Die IG Metall fürchtet trotz der Verabschiedung des Konjunkturpakets durch das Bundeskabinett eine Insolvenzwelle wegen der Coronakrise - und fordert notfalls Verhandlungen über ein weiteres Milliardenpaket. "Im Moment haben wir eine heftige Weltwirtschaftskrise, wie wir sie noch nie erlebt haben", sagte IG Metall-Chef Jörg Hofmann dem "Tagesspiegel". Gerade bei den Zulieferern in der Automobilindustrie sei die Insolvenzgefahr in Deutschland stark gestiegen.

Berlin | Der Deutsche Städtetag hat angesichts der angekündigten Filialschließungen von Karstadt-Kaufhof vor Leerstand in den Innenstädten und deren sinkender Attraktivität sowie vor dem Verlust vieler weiterer Arbeitsplätze im Umfeld gewarnt. "Die Städte sind wegen drohender massenhafter Schließungen von Filialen bei Karstadt-Kaufhof alarmiert", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben). Die großen Kaufhäuser würden nach wie vor viele Menschen in Innenstädte und Stadteilzentren ziehen, so Dedy.

Frankfurt/Main | Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Donnerstag zunächst kräftige Kursverluste verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.205 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 2,6 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag.

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Berlin | Diskussion um Wasserstofftechnologie: Die Energieökonomin Claudia Kemfert fordert, im Zuge der nationalen Wasserstoffstrategie den Ausbau von Wind- und Sonnenstrom stärker voranzutreiben. "Wer von Wasserstoff träumt, muss in erneuerbare Energien investieren und deutlich schneller ausbauen als bisher", sagte Kemfert dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagausgaben). Nur mit grünen Wasserstoff, der mittels Öko-Strom gewonnen wird, könne Deutschland die Pariser Klimaziele erreichen. Der Energiewissenschaftler Volker Quaschning hat die milliardenschwere Wasserstoffstrategie der Bundesregierung kritisiert.

Kiel | Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) sieht in dem Einbruch der deutschen Exporte im April den Tiefpunkt der aktuellen Wirtschaftskrise erreicht. "Der Absturz im April war die Talsohle, einen weiteren Rückgang im weiteren Jahresverlauf erwarten wir nicht, sondern eine allmähliche Erholung", sagte der IfW-Konjunkturchef Stefan Kooths den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). Für das Gesamtjahr erwarten die Forscher derzeit einen Rückgang der Exporte um 13 Prozent.

Berlin | Der Ökonom Jens Südekum hält das Konjunkturpaket der Bundesregierung für ungeeignet, um den Einbruch der deutschen Exporte im April zu kompensieren. "Das war der größte monatliche Exportrückgang seit Beginn der Außenhandelsstatistik im Jahr 1950", sagte Südekum dem Nachrichtenportal T-Online. Das könne "auf die Schnelle" kein heimisches Konjunkturpaket ausgleichen - "und schon gar nicht für die extrem vom Export abhängige Automobilindustrie".

Arbeitskosten legen deutlich zu

Wiesbaden | Die Arbeitskosten je geleistete Arbeitsstunde in Deutschland sind im Zeitraum vom ersten Quartal 2019 zum ersten Quartal 2020 kalenderbereinigt um 4,3 Prozent gestiegen. Dies ist die höchste Veränderung, die der Arbeitskostenindex jemals ausgewiesen hat, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Zu beachten ist, dass der Index den Kosten des Arbeitgebers die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden der Arbeitnehmer gegenüberstellt.

KOMMUNALWAHL 2020

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Report-K berichtet intensiv über die Kommunalwahl am 13. September 2020. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Kommunalwahl, Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten. 2020 wählt Köln einen neuen Rat, 9 Bezirksvertretungen, den Integrationsrat und eine oder einen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister. Hier finden Sie alle Infos zur Kommunalwahl 2020 in NRW >

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