Wirtschaftsnachrichten

Düsseldorf | Der Essener Warenhauskonzern Karstadt konkretisiert seine Pläne für einen breitangelegten Stellenabbau bis Ende 2014. "Wir gehen davon aus, dass im ersten Jahr 1.000 Stellen und im zweiten Jahr nochmals 1.000 Stellen betroffen sind", sagte Karstadt-Personalchef Kai-Uwe Weitz der "WirtschaftsWoche". Dabei sollen auch Arbeitsplätze im mittleren Management wegfallen. "Wir wollen effizienter werden. Dazu gehört natürlich auch, dass wir schlankere Strukturen einführen - weniger Hierarchie. Ein Ansatzpunkt ist deshalb die mittlere Managementebene." Rund 100 Stellen für Abteilungsleiter werde es langfristig weniger geben.

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Köln | Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Köln sieht noch keinen Fachkräftemangel in Köln. Sonst, so erklärte der Vorsitzende Andreas Kossiski, hätte im vergangenen Jahr nicht jeder zwölfte Beschäftigte seinen Job verloren.

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Berlin | In Deutschlands Unternehmen gibt es immer mehr Karriereverweigerer. Wie eine Umfrage unter Managern ergab, legen Beruseinsteiger stattdessen mehr Wert auf Work-Life-Balance. Zu starr erscheint der hierarchische Aufstieg vielen, mit zu viel Ergebnisdruck und zu wenig Zeit für Familie und Freunde. Zunehmend suchen Beschäftigte nach alternativen Karrierewegen wie der Expertenlaufbahn oder Arbeitszeitreduzierung. "Gerade unter Jüngeren, die an ihren Eltern sehen, wie anstrengend Karriere sein kann, ist der klassische Weg einfach nicht mehr cool", sagte der Wirtschaftspsychologe Heinrich Wottawa von der Universität Bochum.

80 Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte sehen den Wunsch nach echter Work-Life-Balance bei den aktuellen Berufseinsteigern als "stark ausgeprägt". Hingegen bewerten fast zwei Drittel die Bereitschaft dieser "Generation Y", berufliche Ziele über private Belange zu stellen, als "schwach ausgeprägt". Die Abkehr von traditionellen Karrieremustern macht nicht bei der Jugend halt. Zwei Drittel der befragten Manager und Experten gaben an, ihr Wille, sich mehr Zeit für Familie und Privatleben zu nehmen, sei in den vergangenen fünf Jahren gewachsen.

Redmond | Der Software- und Hardwarehersteller Microsoft hat wegen des Ankaufs des Online-Werbespezialisten Aquantive zum ersten Mal nach dem Börsengang im Jahr 1986 einen Quartalsverlust verzeichnen müssen. Das Unternehmen bezifferte den Verlust von April bis Juni auf 492 Millionen Dollar. Im vergangenen Jahr war es im gleichen Quartal noch ein Gewinn von 5,87 Milliarden Dollar.Der Umsatz von Microsoft ist um vier Prozent auf 18 Milliarden Dollar angewachsen.

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Frankfurt/Main | Das neue Management von Opel muss sich auf harte Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern gefasst machen. "Ohne verbindliche Gegenleistungen wird es keine weiteren Beiträge der Arbeitnehmer zur Sanierung geben können", sagte der Betriebsratsvorsitzende des Bochumer Werks, Rainer Einenkel in einem Zeitungsinterview. Die Beschäftigten an dem Standort im Ruhrgebiet hätten seit Jahren erhebliche finanzielle Einbußen hinnehmen müssen. "Der Belegschaft ist nicht mehr zu vermitteln, dass weitere Einschnitte kommen sollen und es für das Werk womöglich nur noch eine Perspektive von zwei Jahren gibt", so der Betriebsratschef weiter.

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Düsseldorf | Für die Deutsche Post bedeutet die Neckermann-Insolvenz laut einem Zeitungsbericht einen Dämpfer beim Gewinn. Angesichts der wegfallenden Einnahmen aus dem Versand von Neckermann-Waren und -Katalogen werde die Post womöglich einen zweistelligen Millionenbetrag abschreiben müssen, heißt es. Die Post peilt für dieses Jahr eigentlich einen Betriebsgewinn von 2,5 Milliarden Euro an.

Bonn | Frank Asbeck greift zu ungewöhnlichen Mitteln, um seinem Unternehmen zu helfen. "Ich werde auf mein Gehalt, meinen Bonus und meinen Dividendenanteil solange verzichten, bis Solarworld wieder Gewinne schreibt", sagte der Vorstandschef. Im vergangenen Jahr hatte Asbeck rund eine halbe Million Euro verdient. Außerdem erhielt er für seinen knapp 28-prozentigen Anteil an Solarworld nach eigenen Angaben eine Dividende von rund 2,5 Millionen Euro. Solarworld war im vergangenen Jahr in die roten Zahlen gerutscht.

Berlin | Der Online-Versandhändler Zalando hat jetzt erstmals konkrete Umsatzzahlen für das Jahr 2011 genannt: Demnach ist der Umsatz des Berliner Onlinehändlers von sechs Millionen Euro im Jahr 2009, auf 150 Millionen Euro im Jahr 2010 gestiegen. "Im Gesamtjahr 2011 haben wir schließlich 510 Millionen Euro Nettoumsatz erlöst", sagte Zalando-Geschäftsführer Rubin Ritter. Die Hälfte des Umsatzes generiere das Unternehmen auf dem deutschen Heimatmarkt, die andere Hälfte auf den inzwischen insgesamt elf Auslandsmärkten.

Wiesbaden | Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte sind im Juni 2012 um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Niedriger war die Jahresteuerungsrate letztmalig im Mai 2010.

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Wiesbaden | Die BAföG-Förder­leistun­gen in Deutschland haben im Jahr 2011 erstmals die Marke von drei Milliarden Euro überschritten. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, wurden insgesamt 3,18 Milliarden Euro ausgeben, 307 Millionen Euro mehr als im Jahr 2010. Für die Schülerförderung wurden 910 Millionen Euro bereitgestellt und für die Studierendenförderung 2,270 Milliarden Euro.

Berlin | Die Gläubiger der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker haben Forderungen in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro gestellt.

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Bonn | Nordrhein-Westfalen bleibt auch künftig eines der wichtigsten Agrarländer Deutschlands. Wie die Landwirtschaftskammer mitteilte, betrug der Produktionswert der Agrarbranche in NRW im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2010 jeweils rund 6,2 Milliarden Euro. 

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Köln | Knapp 43.000 Veranstaltungen mit etwa 3,4 Millionen Teilnehmern fanden im vergangenen Jahr in Köln statt. Das geht aus dem heute vorgestellten Tagungs-Baromter hervor. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Domstadt damit die Zahl der Events sowie den Umsatz der Übernachtungs-Gäste leicht steigern.

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Rüsselsheim | Die Sanierung des angeschlagenen Autoherstellers Opel wird nach Ansicht eines Aufsichtsratsmitglieds noch Jahre anhalten. "Ich gehe davon aus, dass es etwa drei bis fünf Jahre dauern wird, bis Opel wieder auf der Erfolgsspur ist", sagte Jaap Timmer, Aufsichtsratsmitglied und Vorsitzender des europäischen Opel-Händlerverbandes.

Redmond | Das neue Betriebssystem Windows 8 des US-Softwareriesen Microsoft kommt am 26. Oktober auf den Markt. Das kündigte der Konzern in Redmond an. Bereits ab Anfang August soll die Software an PC-Hersteller ausgeliefert werden.

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KOMMUNALWAHL 2020

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Report-K berichtet intensiv über die Kommunalwahl am 13. September 2020. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Kommunalwahl, Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten. 2020 wählt Köln einen neuen Rat, 9 Bezirksvertretungen, den Integrationsrat und eine oder einen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister. Hier finden Sie alle Infos zur Kommunalwahl 2020 in NRW >

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Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

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