Bildung

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Berlin | Die deutschen Hochschulen sind nicht vorbereitet, um bis zu 80.000 potenziellen Studenten unter den Flüchtlingen aufzunehmen. Das ergab der neueste Hochschul-Bildungs-Report des Stifterverbandes der Wirtschaft für die Hochschulen, schreibt das "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Bis 2020 dürften mindestens rund 40.000 Flüchtlinge an Unis und Fachhochschulen drängen, haben die Autoren erstmals für den diesjährigen Report berechnet, der in Zusammenarbeit mit KcKinsey erstellt wird.

Düsseldorf | Die neue NRW-Landesregierung aus CDU und FDP hat heute beschlossen den Weg frei zu machen, dass Gymnasien ab dem Schuljahr 2019/20 mit den Klassen 5 und 6 zu G9 zurückkehren können. Auch G8 bleibt möglich, wenn sich Schulen in der Schulkonferenz mit einer Zweidrittelmehrheit plus eine Stimme dafür entscheiden. Anfang 2018 wird der Landtag den Gesetzentwurf beraten.

Düsseldorf | Der Flüchtlingsrat NRW hat die schwarz-gelbe Landesregierung aufgefordert, die Schulpflicht für geflüchtete Kinder schon in den Landesaufnahmeeinrichtungen einzuführen. Der "Neuen Westfälischen" (Montagsausgabe) sagte die Geschäftsführerin des Flüchtlingsrats, Birgit Naujoks, dass "zu viele Jungen und Mädchen zu lange ohne jede Bildungschance in den Unterkünften hausen". In NRW gilt die Schulpflicht nach derzeitiger Gesetzeslage für asylsuchende Kinder und Jugendliche erst nach der Zuweisung zu einer Kommune.

Berlin | Der Deutsche Hochschulverband fürchtet nach den jüngsten Eklats an deutschen Hochschulen um die Freiheit von Wissenschaft und Lehre.

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Berlin | Der Zentralrat der Juden in Deutschland fordert, dass alle Schüler der höheren Schulklassen eine KZ-Gedenkstätte besuchen müssen. Zentralratspräsident Josef Schuster sagte dem MDR-Magazin "Exakt", dass bei solch einem Pflichtbesuch an authentischen Orten das historische Geschehen begreifbarer wird als in Büchern oder Filmen: "Ich halte solche Besuche auch für Schüler mit Migrationshintergrund, also deren Vorfahren nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun hatten, für sinnvoll. In der Gedenkstätte wird sichtbar, wohin die Diskriminierung und Verfolgung einer Minderheit im Extremfall führen kann."

Düsseldorf | Nordrhein-Westfalens parteilose Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen knüpft die geplanten Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer an den Erfolg eines ähnlichen Modells in Baden-Württemberg. "Wir werden uns ansehen, ob dort die Bewerberzahlen - wie gemutmaßt wird - einbrechen", sagte Pfeiffer-Poensgen der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Falls die Studentenzahlen tatsächlich dort einbrechen, stelle ich das Modell zur Diskussion."

Bonn | Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Susanne Eisenmann, attestiert Deutschlands Schulen ein sinkendes Niveau in den Fächern Deutsch und Mathematik. "Der Trend geht nach unten", sagte Eisenmann, die auch Kultusministerin in Baden-Württemberg ist, dem "Spiegel". Als Grund für die negativen Entwicklungen nennt die CDU-Politikerin eine zunehmend heterogene Schülerschaft: "Die Schulen gehen damit nicht optimal um - mit Zugewanderten, mit Förderschülern oder mit Kindern aus schwierigen Verhältnissen."

Köln | NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer initiierte das Projekt „FerienIntensivTraining – FIT in Deutsch" für Flüchtlingskinder in den Herbstferien. Das Pilotprojekt wird auch in Köln in der Katharina-Henoth-Gesamtschule an den Start gehen. Im Rahmen des Pilotprojekts erhalten rund 300 Schülerinnen und Schüler an acht Schulen in allen fünf Regierungsbezirken an sieben Tagen in den Herbstferien intensive Deutschkurse. Die Kurse mit 16 bis 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden von jeweils zwei hierfür geschulten Sprachbegleitern erteilt.

Berlin | Die nordrhein-westfälische Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) will langfristig die aktuelle Verteilung der Schulferien in Deutschland zur Diskussion stellen. "Bis zum Schuljahr 2023/24 stehen die Ferientermine fest", sagte sie der "Rheinischen Post" (Online-Ausgabe). "Für die darauffolgenden Schuljahre sollte die Kultusministerkonferenz eine Debatte führen, wie die Ferienregelung, auch im Hinblick auf die Verteilung der Ferienzeiten, künftig aussehen kann."

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Düsseldorf | Die Zahl der Studienanfänger sowie die Zahl der Fächer mit lokalen NC-Beschränkungen sind leicht rückläufig. Dies zeigen die vorläufigen Meldungen der Hochschulen zum Wintersemester (WS) 2017/18 in Nordrhein-Westfalen (NRW). Nach dem doppelten Abiturjahrgang hatten die Zahlen der Studierenden und der Studienanfänger lange Zeit auf einem historischen Höchststand gelegen. Wie erwartet sind nun die Studienanfängerzahlen leicht gesunken, sagt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft. Zum Wintersemester 2017/2018 sollen 100.316 junge Menschen ihr Studium in NRW aufgenommen haben. Das seien rund sechs Prozent weniger als im Vorjahr.

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Berlin | Fallen Musik- oder Kunstunterricht aus, können das ärmere Familien kaum auffangen. Das zeigt eine Allensbach-Studie im Auftrag des Rates für kulturelle Bildung, die die "Bild" (Freitag) zitiert. Danach müssen sich 73 Prozent der Alleinerziehenden zusätzliche Kulturangebote für ihre Kinder mühsam zusammensparen, zwölf Prozent können sich die überhaupt nicht leisten.

Berlin | An deutschen Schulen fällt etwa doppelt so viel Unterricht aus, wie von Bildungsministern und Behörden behauptet: Laut einer Studie von "Zeit" und "Zeit Online" in Kooperation mit einem Marktforschungsteam der Firma Statista werden etwa fünf Prozent aller Unterrichtsstunden ersatzlos gestrichen - offizielle Zahlen sprachen bisher von etwa zwei bis drei Prozent. Dazu kämen noch einmal weitere fünf Prozent Vertretungsunterricht. Insgesamt würden also zehn Prozent der Stunden irregulär oder gar nicht unterrichtet.

Köln | Zum Wintersemester 2017/18 nehmen rund 5.500 Studierende ihr Studium an der Technischen Hochschule (TH) Köln auf. Etwa 4.700 von ihnen beginnen ein Bachelorstudium. Hinzu kommen rund 800 Masterstudierende. Die beliebtesten Studiengänge waren der Bachelor Soziale Arbeit mit 6.600 Bewerbungen auf 305 freie Plätze sowie der Master Marktorientierte Unternehmensführung mit 570 Bewerbungen auf 25 Plätze. Zum Sommersemester 2017 hatten sich bereits 1.000 neue Studierende eingeschrieben. Damit erreicht die Zahl der Studierenden an der TH Köln mit mehr als 25.500 einen neuen Höchststand, wie die Hochschule heute mitteilt. Die Zahlen können sich noch verändern, da die Nachrückverfahren nicht abgeschlossen sind.

Berlin | Im Kampf gegen Islamismus muss die Schule nach Ansicht der beiden Islamwissenschaftler Rauf Ceylan und Michael Kiefer von der Universität Osnabrück eine größere Rolle spielen. "Die Schule ist der zentrale Präventionsplatz", sagte Kiefer der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag).

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Köln | 2.625 Veranstaltungen – davon rund 1.000 allein im Sprachbereich – sind im zweiten Semester fester Bestandteil im Kursprogramm der Volkshochschule (VHS) in Köln. 19.300 Anmeldungen für das kommende Semester hat die VHS bereits erhalten. Insgesamt erwarten sie 30.000. Das neue Programmheft biete alle Informationen zu den vielfältigen Angeboten. Dabei werden alle Interessengruppen und Altersstufen in den Bereichen Sprache, Politik, Gesundheit, berufliche Weiterbildung und viele mehr, angesprochen. Zudem kehrt die VHS-Bildungsnacht 2017 nach zehn Jahren wieder zurück und lockt mit einer bunten Vielfalt an offenen und kostenfreien Angeboten.

Theater Köln - Premieren 2017

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Diese Theaterstücke feierten in Köln aktuell Premiere. Die Kritiken:

Eine Reise zu einer Scheißinsel: „Shit Island“ in der Orangerie

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"Inside AfD" - im Theater Tiefrot

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Uraufführung im Schauspiel: „Alles, was ich nicht erinnere“

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„American Psychosis“ in der Studiobühne Köln

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"Wilhelm Tell" im Schauspielhaus

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Urania-Theater: Eröffnung mit „Mutter Courage und ihre Kinder

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Möglicherweise gab es einen Zwischenfall“ im Freien Werkstatt-Theater

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„Feierei“: Theatergruppe c.t.201 feiert in der Studiobühne ihren 25. Geburtstag

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Wie Kraut und Rüben“ am Horizont Theater

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„Romeo und Julia“ begeistern im Schauspiel

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Theater der Keller: Fassbinders „Katzelmacher“ messerscharf aktualisiert

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Alle sehen doppelt: „Amphitryon“ im Metropol Theater

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„Occident Express“ hält im Schauspiel

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Theater im Bauturm: Liebeserklärung an Trude Herr

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Theater der Keller dramatisiert den Roman „Bilquiss“

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Horizont-Theater bringt mit „Liebeslügen oder Treue ist auch keine Lösung“ Sex and the City nach Köln

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Freies Werkstatt-Theater zeigt „Der talentierte Mr. Ripley“

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Schauspiel mit „Peer Gynt“ in die neue Spielzeit

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Spiel mit Geschlechterrollen: Schauspiel zeigt „Frau Schmitz“

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„Old School“ weckt im Schauspiel die Reiselust

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Freies Wertkstatt-Theater: Premiere für „Last Night in Sweden – oder Donald Trump und die Kunst des Wrestlings“

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Orangerie zeigt „Das Gespenst des Joaquín Murieta“

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Theater der Keller startet mit Houellebecqs „Unterwerfung“ in die neue Spielzeit

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