Bildung

Berlin | Der Anteil der Einser-Abiturienten ist bundesweit in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen: Hatte 2008 noch jeder fünfte Schulabsolvent einen Notenschnitt von mindestens 1,9, war es 2018 bereits mehr als jeder vierte. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe) in allen 16 Bundesländern. Demnach wuchs in den vergangenen zehn Jahren der Anteil der Einser-Abiturienten in 15 von 16 Bundesländern.

Köln | Unternehmen haben die Zahl der Lehrstellen in sogenannten Mangelberufen seit dem Jahr 2011 um 33 Prozent aufgestockt, deutlich stärker als in anderen Berufen. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), über die das "Handelsblatt" berichtet. Als Mangelberufe gelten jene Berufe, in denen es seit mehreren Jahren weniger Arbeitslose als offene Stellen gibt.

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Wiesbaden | Im Jahr 2017 hat ein Professor an einer deutschen Universität im Durchschnitt 266.200 Euro Drittmittel eingeworben. Dies entsprach einem Plus von 3,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2016, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen) warb im Jahr 2017 unter den deutschen Universitäten die meisten Drittmittel ein.

Köln | 733 Schülerinnen und Schüler erhielten keinen Platz an einer Kölner Gesamtschule. (report-K berichtete) Jetzt kritisiert die Linke vor allem die Politik von Oberbürgermeisterin Henriette Reker, CDU und Grünen. Die Linke fürchtet, dass die seit Jahren andauernde Misere an den Kölner Gesamtschulen weitere fünf Jahre dauern kann, weil die Prioritäten falsch gesetzt werden.

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Köln | Studierende müssen bundesweit für Wohnraum immer mehr Geld ausgeben: Studierende zahlen derzeit bundesweit im Schnitt 386,18 Euro Warmmiete für ihre Bleibe von durchschnittlich 28,9 Quadratmeter - und damit 16 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren mit 332,43 Euro für 29,3 Quadratmeter. Dies ergab eine Befragung unter 22.000 Studierenden in Deutschland, die von dem Personaldienstleister Studitemps und der Maastricht University erhoben wurde und über welche die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben) berichten. Die Mietpreise wurden für das Wintersemester 2018/19 abgefragt.

Berlin | Die Noten der deutschen Abiturienten werden immer besser: Im Sommer 2018 betrug die durchschnittliche Abiturnote deutschlandweit 2,38. Das ergab eine Umfrage des "Handelsblatts" (Mittwochsausgabe) unter den Schulministerien der Bundesländer. Die Differenz zum Vorjahr sei zwar klein - 2017 lag der bundesweite Durchschnitt bei 2,39. Doch der Trend sei eindeutig und zeige seit Jahren nach oben, berichtet die Zeitung weiter. 2005/2006 betrug das durchschnittliche Ergebnis im Abitur noch 2,5. Zudem betrage die Spanne zwischen den Ländern weiterhin fast eine halbe Note.

Berlin | Angesichts der weiterhin bestehenden großen Lücken in der Ganztagsbetreuung von Schulkindern fordert die Bonner Wirtschaftsweise Isabel Schnabel stärkere Anstrengungen von Bund, Ländern und Kommunen. "Ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter ist ein erster wichtiger Schritt, der aber nicht ausreicht", sagte Schnabel der "Welt am Sonntag". "Gerade der Übergang in die weiterführende Schule ist nicht einfach, und viele Kinder benötigen in den ersten Jahren noch eine Betreuung."

Berlin | Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert, sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche stärker zu fördern. "Das Kardinalproblem des Bildungssystems in Deutschland bleibt die starke Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft", sagte die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe mit Blick auf den Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Als besonders besorgniserregend bewertet sie, dass laut der Studie die Schulabbrecherquote zuletzt gestiegen ist.

Wiesbaden | Die Zahl der Studierenden in Deutschland ist zuletzt auf einen Höchststand gestiegen. Im Wintersemester 2017/2018 gab es rund 2,5 Millionen deutsche Studierende an den Hochschulen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit. Zehn Jahre zuvor, im Wintersemester 2007/2008, waren es rund 1,7 Millionen.

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Berlin | Die Bundesregierung macht den Weg frei für einen Mindestlohn für Auszubildende. Azubis sollen ab 2020 eine Mindestausbildungsvergütung von 515 Euro pro Monat im ersten Ausbildungsjahr erhalten, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben) unter Berufung auf das Bundesbildungsministerium. In den Folgejahren soll sich die Ausbildungsvergütung weiter erhöhen - im Jahr 2021 auf 550 Euro, ein Jahr später auf 585 Euro und ab 2023 auf 620 Euro.

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Köln | aktualisiert | Die Stadt Köln hat das Anmeldeverfahren für die weiterführenden Schulen abgeschlossen und muss wie in den Jahren zuvor wieder weit über 500 Schülerinnen und Schüler mit dem Wunsch des Besuchs einer Gesamtschule abweisen. In diesem Jahr sind es 733 Schülerinnen und Schüler, die mit einer Enttäuschung von der Grundschule auf die weiterführende Schule wechseln müssen, weil der Rat der Stadt Köln und die Oberbürgermeisterin Henriette Reker mit ihrer Verwaltung nicht genügend Schulplätze an Gesamtschulen anbieten kann. Wohin die abgewiesenen wechseln lässt die Stadt offen. Und dieser Zustand wird sich kurz- und mittelfristig nicht verändern. Um genügend Plätze an Gymnasien anzubieten werden dort die Klassenstärken auf über 30 erhöht.

Berlin | In jeder sechsten Schule in Deutschland gilt ein generelles Handyverbot. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom, die am Dienstag veröffentlicht wurde. An 54 Prozent der Schulen sind demnach Handys im Unterricht verboten.

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Berlin | In Deutschland absolvieren nur wenige Auszubildende während der Lehre einen Auslandsaufenthalt. 2018 gingen 37.623 Männer und Frauen während ihrer Ausbildung ins Ausland, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Anfrage der FDP-Fraktion hervorgeht, über welche die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten. Das entspricht 6,3 Prozent aller abgeschlossenen Ausbildungen.

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Berlin | Die Zahl der jungen Menschen ohne Berufsausbildung hat einen neuen Rekordwert erreicht. Nach Daten des Berufsbildungsberichts 2019, mit dem sich voraussichtlich an diesem Mittwoch das Kabinett beschäftigt, hat die Zahl der 20- bis 34-jährigen ohne Berufsabschluss 2017 die Marke von 2,1 Millionen überschritten. Sie verfügen somit "nicht über die Voraussetzung für eine qualifizierte Beteiligung am Erwerbsleben", heißt es im Bericht, über den das "Handelsblatt" berichtet.

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Düsseldorf | Die überwältigende Mehrheit der Gymnasien in Nordrhein-Westfalen kehrt zum Abitur nach neun Jahren zurück.

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