Bildung

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Düsseldorf | Die Zentrale Prüfung der Stufe 10 sorgt im Fach Englisch für Ärger an einigen Schulen. Viele Schüler sollen sich beschwert haben, dass die Englisch-Prüfung zu schwierig gewesen sein soll. Nach Protesten und einer Online-Petition, die rund 45.000 Unterstützer fand, lenkt nun das Ministerium für Schule und Weiterbildung ein. Die Schüler bekommen nicht nur Recht, sondern auch die Möglichkeit die Klausur erneut zu schreiben.

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Berlin | Über die Bildungschancen an der Hochschule entscheidet offenbar immer noch die familiäre Herkunft: 95 Prozent der Abiturienten mit akademisch gebildeten Eltern entscheiden sich für ein Studium - von den Kindern aus nichtakademischem Elternhaus sind es nur 44 Prozent, berichtet die "Zeit" unter Berufung auf eine Studie vom Stifterverband und McKinsey.

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Wiesbaden | Im Jahr 2016 erhielten 25.500 Studierende ein Deutschlandstipendium nach dem Stipendienprogramm-Gesetz. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag weiter mitteilte, stieg damit die Zahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent. Gemessen an der vorläufigen Gesamtzahl der Studierenden des Wintersemesters 2016/2017 erreichte sie einen Anteil von 0,9 Prozent.

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Köln | Am 14. Mai 2017 stehen die Landtagswahlen in NRW an. Zeit, sich mit den Programmen der einzelnen Parteien auseinanderzusetzen. Auch für die rund 97.364 (Stand 2015, Quelle: Stadt Köln) Kölner Studenten stellt sich die Frage: „Wo mache ich meine Kreuze?“ Interessant ist für Studenten natürlich vor allem der Teil des Wahlprogramms, der sich mit der Hochschulpolitik beschäftigt. Der Fokus aller Parteien liegt hier auf den Punkten Studiengebühren, Zulassung, Finanzierung und Inhalt der verschiedenen Studiengänge. Report-K hat die verschiedenen Parteiprogramme vergleichen und die wichtigsten Punkte für Studenten zusammengefasst.

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Köln | Zwei Milliarden Euro – verteilt über vier Jahre – lässt sich die Landesregierung ihr Förderprogramm „Gute Schule 2020“ kosten. 25 Millionen Euro jährlich davon erhält Köln. Jetzt gab es einen ersten Überblick darüber, wofür die Stadt das Geld ausgeben wird.

Köln | Die Bezirksregierung Köln und die Schulverwaltung Köln sollen in mehreren Expertengesprächen gemeinsam nach Lösungen für die 159 Schüler gesucht haben, denen bei der Vergabe von Schulplätzen weder ihr Erst- noch der Zweitwunsch erfüllt werden konnte. Nach Abwägung von zwei Möglichkeiten haben sich Bezirksregierung und Stadt Köln für die Mehrklassenbildung, am Georg-Büchner-Gymnasium, entschieden.

Siegen | Den Schülern in Deutschland wird im Unterricht offenbar eine einseitig marktskeptische Perspektive vermittelt, in der Unternehmertum allenfalls am Rande vorkommt: Dies ist das Ergebnis einer Schulbuch-Studie der Universität Siegen im Auftrag des Verbandes der Familienunternehmer, die der "Welt am Sonntag" vorliegt. In den meisten Bundesländern würden wirtschaftliche Inhalte im Rahmen des Erdkunde- und des Geschichtsunterrichts behandelt, schreiben die Ökonomen und Wirtschaftsdidaktiker. Die Schulbücher für diese Fächer verträten "im Trend marktskeptische Haltungen", heißt es in der Studie.

Berlin | Führende Bildungsexperten haben die Einführung einer Kita-Pflicht für Vierjährige gefordert. Auf diese Weise ließe sich der konstant hohe Anteil der Bildungsverlierer senken, sagte der Vorsitzende des Aktionsrats Bildung, Dieter Lenzen, der "Welt". Die frühe Förderung sei entscheidend für den späteren Bildungsverlauf.

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Berlin | Das Bildungs- und Teilhabepaket für Kinder aus einkommensschwachen Familien ist offenbar ein Fehlschlag. Neuen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zufolge nehmen nicht einmal zehn Prozent der Kinder von Hartz-IV-Empfängern die ihnen zustehenden Leistungen für kulturelle und soziale Teilhabe in Anspruch, berichtet die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (Freitagsausgabe). Die betroffenen Kinder könnten damit Musik- und Kunstunterricht außerhalb der Schule bezahlen oder die Mitgliedschaft in Sportvereinen.

Köln | Der DAAD – Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) – sucht für die Monate August und September 250 Gastfamilien, die Akademiker aus aller Welt, vor allem aus Südamerika, Asien und Osteuropa aufnehmen. Die internationalen Gäste nehmen an einem Austauschprogramm teil.

Berlin | In Deutschland werden trotz des neuen Integrationsgesetzes weiter Flüchtlinge abgeschoben, die einen Ausbildungsplatz sicher oder eine Ausbildung begonnen haben: Viele Arbeitgeber sind deshalb empört und verunsichert, ob sie geflüchtete junge Menschen einstellen sollen, so das Ergebnis einer Umfrage der "Süddeutschen Zeitung". Wirtschaftsverbände und die Bundesagentur für Arbeit fordern jetzt, diese möglicherweise rechtswidrige Abschiebepraxis endgültig zu beenden. "Leider hören wir nach wie vor von unseren Handwerksbetrieben, dass Flüchtlinge trotz gültigem Ausbildungsvertrag oder während eines Praktikums abgeschoben werden", sagte Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks der SZ. Dies gelte vor allem für die südlichen Bundesländer.

Berlin | Der Deutsche Städte- und Gemeindebund plädiert für eine Schulpflicht bis zum Alter von 25 Jahren für junge Flüchtlinge, die Analphabeten sind. Außerdem sollte die Vorbereitung auf die Arbeitsaufnahme mit den Sprachkursen von Anfang an kombiniert werden können, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag). Die klare Trennung zwischen Sprachkursen und anschließender Arbeitsaufnahme oder Berufsorientierung habe sich nicht immer bewährt.

Berlin | Beim "March for Science" haben am Samstag in zahlreichen Städten weltweit Zehntausende für eine unabhängige Wissenschaft demonstriert. Unter anderem gingen in Berlin nach Angaben der Veranstalter 11.000 Menschen auf die Straße, um für den Wert von Forschung und Wissenschaft zu demonstrieren. In Sydney beteiligten sich 3.000 Demonstranten am "March for Science", berichtet der "Sydney Morning Herald".

Berlin | Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Peter Strohschneider, begrüßt es, dass beim "March for Science" am 22. April auch in Deutschland für die Freiheit der Wissenschaft demonstriert werden soll. In einem Gastbeitrag im "Spiegel" kritisiert er den US-Präsidenten Donald Trump und "die anderen Autokraten oder Möchtegern-Autokraten" weltweit. "Der Einspruch gegen autokratische Wissenschaftsfeindlichkeit ist notwendig", schreibt Strohschneider, die Wissenschaft müsse "gegen vulgäre Forschungsfeinde wie autokratische Kritikverachtung" streiten.

Berlin | Zur Ost-Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Donnerstag im sächsischen Bad Muskau will Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) ein 150 Millionen Euro schweres Programm für Innovationen in strukturschwachen Regionen auflegen.

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