Bildung

Berlin | Die deutschen Kinder- und Jugendärzte haben sich gegen eine Maskenpflicht im Unterricht ausgesprochen. "Das Tragen einer Mund-Nase-Maske im Unterricht ist nicht sinnvoll. Ein längeres Maskentragen beeinträchtigt bei Schülern die Leistungsfähigkeit", sagte der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Thomas Fischbach, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben).

Berlin | Vier von fünf Deutschen würden eine Maskenpflicht in Schulen befürworten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov im Auftrag des "Handelsblatts" (Mittwochsausgabe). Demnach sprechen sich insgesamt 84 Prozent der Befragten für eine Pflicht zum Tragen von Masken auf dem Schulhof und in der Pause aus.

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Düsseldorf | In Nordrhein-Westfalen soll zum Schulstart am 12. August eine strenge Maskenpflicht eingeführt werden.

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Düsseldorf | Der nordrhein-westfälische Lehrerverband hat sich für eine Maskenpflicht auf Schulfluren ausgesprochen. "Ich halte zwar eine Maskenpflicht von morgens bis abends für falsch. Im Unterricht ist das Tragen einfach nicht darstellbar. Aber sobald die Schüler die Klasse verlassen, sollten sie vom Land dazu verpflichtet sein, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen", sagte der Präsident des NRW-Lehrerverbandes, Andreas Bartsch, der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe).

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Köln | 103 Millionen Euro will die Landesregierung NRW für die Ausstattung von Lehrerinnen und Lehrer mit digitalen Endgeräten ausgeben und 200.000 mit diesen ausstatten.

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Köln | Köln hat große Probleme im Schulbau. Sanierungsstau, Probleme mit Sanitärräumen oder viel zu wenig Gesamtschulen. Insgesamt so die Prognose fehlen 54 Schulen in Köln. Jetzt kommt ein weiteres Problem hinzu: Die Oberstufe der Gesamtschule Innenstadt sollte mit Ende der Sommerferien für ein Interim in das ehemalige Rautenstrauch-Joest-Museum am Ubierring ziehen. Daraus wird jetzt nichts.

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Wiesbaden | Die für das Homeschooling während der Coronakrise notwendige digitale Ausstattung in Familien hängt in Deutschland stark vom Einkommen ab. 2019 besaß fast die Hälfte (46 Prozent) der Haushalte mit mindestens einem Kind und einem Nettoeinkommen unter 2.000 Euro kein Tablet, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Bei einem Einkommen von monatlich 5.000 bis 18.000 Euro waren es nur knapp ein Fünftel der Haushalte (18 Prozent).

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Berlin | Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat eine "Digitalisierungsoffensive" an deutschen Schulen gefordert. "Ich will, dass die Schulen in dieser Pandemie bei der Digitalisierung jetzt schneller vorankommen", sagte Karliczek der "Bild am Sonntag". Und weiter: "Ein WLAN-Netz als Basis von digitalem Lernen an den Schulen muss überall ganz rasch installiert werden."

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Berlin | Laut den Bildungsministerien der Länder fallen die Ergebnisse der Abiturprüfungen 2020 landesweit bisher weitgehend ähnlich wie in den Vorjahren aus. Das berichtet das Nachrichtenportal Watson. Demnach sind teilweise die Notendurchschnitte in den einzelnen Bundesländern sogar besser.

Berlin | Jeder zehnte Erstsemester in Deutschland hat im Jahr 2018 eine private Hochschule gewählt. Das geht aus einer Studie des Stifterverbandes hervor, über die das "Handelsblatt" berichtet. Insgesamt studieren demnach an den mittlerweile 106 Einrichtungen 244.000 Studenten.
Das sind doppelt so viele wie noch 2010 und 8,5 Prozent aller Studenten in Deutschland. Als Gründe für den Erfolg nennt der Verband die große Praxisnähe und Flexibilität sowie die Digitalisierung. Auch seien die meisten keine Eliteeinrichtung.

Berlin | Die Bundesregierung will Betriebe, die trotz der Coronakrise weiterhin Azubis beschäftigen, mit einer Prämie unterstützen. Ein entsprechendes Programm soll das Kabinett an diesem Mittwoch verabschieden: "Ich bin sehr froh, dass heute das Bundeskabinett ein kraftvolles 500-Millionen-Programm zur Ausbildungs-Stabilisierung beschließen wird", sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) der "Rheinischen Post". Es werde den kleineren und mittleren Unternehmen helfen, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten weiter auszubilden.

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Köln | aktualisiert | Die Schulen in NRW starten nach den Sommerferien am 12. August wieder im Vollbetrieb. Die Klassen sollen in ihren alten Klassenstärken wieder unterrichtet werden. NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer erklärte heute die Entscheidungen der Landesregierung. Die GEW NRW übt Kritik und findet auch Positives.

Berlin | Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) beklagt eine wachsende Wut von Eltern auf Lehrer in der Coronakrise. "Ich beobachte mit einiger Sorge, dass die Lehrerinnen und Lehrer zu Beginn der Krise stark wertgeschätzt wurden, aber inzwischen von vielen Seiten richtiggehend gebasht werden", sagte GEW-Chefin Marlis Tepe der "Welt" (Montagsausgabe). "Offenbar geben einige Eltern den Druck, unter dem sie selber wegen der objektiv sehr schwierigen Vereinbarkeit von Beruf und Familie stehen, an die Lehrkräfte weiter."

Berlin | Der Bundeselternrat hat fordert, dass sich Lehrer angesichts der Coronakrise in den Ferien digital fortbilden und sich in Förderangeboten für schwächere Schüler engagieren. "Es gibt Wichtigeres als die Sommerferien", sagte der Vorsitzende des Bundeselternrats, Stephan Wassmuth, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Und weiter: "Für uns Eltern ist es keine Frage, dass es für Lehrer in den Sommerferien Fortbildungen in Sachen digitales Unterrichten geben muss."

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Köln | Prekäre Arbeitsbedingungen in der Erwachsenenbildung, Personalmangel und Überbelastung an Schulen: Die Coronakrise verschärft lange vorhandene Probleme im Bildungssystem drastisch. Nun werde auch noch Bildungsgerechtigkeit werde gegen Gesundheitsschutz ausgespielt, klagen Lehrer. Am Wochenende zeigten Lehrer, Erzieher, Uni-Dozenten und VHS-Honorarkräfte der Politik bei einer Kundgebung auf dem Hans-Böckler-Platz wortwörtlich die Rote Karte. Stellvertretend für hunderte Kollegen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, prangerten 30 Vertreter des Bildungswesen die gravierenden Missstände in teilweise drastischen Worten an. Corona sei nur ein Katalysator für bestehende Bildungsungerechtigkeiten, wie befristete Arbeitsverträge, prekäre Beschäftigung durch Honorarverträge, Personalmangel.

KOMMUNALWAHL 2020

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Report-K berichtet intensiv über die Kommunalwahl am 13. September 2020. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Kommunalwahl, Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten. 2020 wählt Köln einen neuen Rat, 9 Bezirksvertretungen, den Integrationsrat und eine oder einen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister. Hier finden Sie alle Infos zur Kommunalwahl 2020 in NRW >

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Kölner Karneval

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