Bildung

Berlin | Die Staatsministerin für Digitalisierung im Bundeskanzleramt, Dorothee Bär (CSU), hat die Forderung nach einem Handy-Verbot für unter 14-Jährige scharf zurückgewiesen und sich stattdessen dafür ausgesprochen, "Digitalkunde" als Pflichtfach ab der Grundschule einzuführen. Eine solches Schulfach ab der ersten Klasse sei "unbedingt" notwendig. "Bildung ist ohne digitale Bildung nicht mehr denkbar", sagte Bär dem "Handelsblatt".

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Köln | Die „Initiative : mehr Gesamtschulen in Köln“, hervorgegangen aus der Arbeitsgruppe Bildung und Erziehung, fordert die Stadt Köln auf vorrangig mehr Gesamtschulen in Köln einzurichten. Aktuell schließt die Stadt Köln das Anmeldeverfahren für das kommende Schuljahr. Im Jahr 2018 konnten fast 1.000 Bewerbungen für Kölner Gesamtschulen nicht berücksichtigt werden, da schlichtweg keine Plätze vorhanden waren. Seit Jahren fehlen in Köln Gesamtschulplätze. Die Initiative aus Lehrern und Pädagogen fordert daher eine Priorisierung auf den Bau und die Einrichtung von Gesamtschulen.

Berlin | Das Handwerk fordert drei Jahre Übergangsfrist bei Einführung der von der Bundesregierung geplanten Mindestausbildungsvergütung. "Ohne Frist bekäme in einigen Gewerken sonst ein Lehrling im ersten Lehrjahr mehr als einer im zweiten oder dritten Lehrjahr", sagte Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagausgaben). Erst wenn die Frist abgelaufen sei, solle eine Mindestausbildungsvergütung überall bezahlt werden müssen.

Berlin | Der Vorsitzende der Bundesdirektorenkonferenz Gymnasien, Dieter Brückner, hat vor einer Noteninflation im Abitur in Deutschland gewarnt. "Die Abiturnoten haben sich – wenn man den Bundesschnitt nimmt – in den vergangenen Jahren permanent verbessert. Das kann so auf Dauer nicht weitergehen", sagte Brückner, Vertreter von mehr als 2.200 Schuldirektoren, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochsausgaben).

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Köln | Der Rat der Stadt Köln will mit den Stimmen des Rekerbündnisses CDU, Grüne und FDP für Rondorf den Bau eines Gymnasiums stimmen. Die SPD im Kölner Rat positionierte sich dagegen und forderte eine Gesamtschule und sah sich im Einklang mit den Schulformempfehlungen von Schulleitern aus dem Kölner Süden. Jetzt fordert die Lehrergewerkschaft GEW Köln und die Initiative für mehr Gesamtschulen i:mgik von den Kölner Kommunalpolitikern den ursprünglichen Ratsbeschluss für das Gymnasium zurückzunehmen und eine Entscheidung für eine Gesamtschule zu fassen.

Berlin | Der forschungs- und bildungspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Albert Rupprecht (CSU), begrüßt es grundsätzlich, wenn Jugendliche sich in die politische Debatte einmischen, um Gesetze zu verändern. Aber: "Etwas vollkommen anderes ist es, wenn Jugendliche die Schule schwänzen und gegen Gesetze und Regeln verstoßen, um eigene Vorstellungen durchzusetzen", sagte Rupprecht der "Welt". "Das ist vollkommen inakzeptabel."

Köln | Die SK Stiftung Kultur bietet die Schreibschule für Jugendliche an. Es gibt noch einige freie Plätze. Die Schreibschule ist für 15- bis 20-Jährige konzipiert. Bewerben können sich Interessenten noch bis zum 22. Februar. Dazu müssen eigene Texte eingereicht werden.

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Düsseldorf | In Nordrhein-Westfalen ist noch immer etwa jede dritte Lehrerstelle an Grundschulen nicht besetzt. Von 3.445 Stellen seien per Jahresende 2018 noch immer rund 1.100 offen, sagte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) der "Rheinischen Post". Das entspreche einer Besetzungsquote von knapp 68 Prozent der ausgeschriebenen Grundschullehrerstellen - nach rund 50 Prozent zur Mitte vergangenen Jahres.

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Zum Jubiläum gibt es Konzerte, Ausstellungen, Vorträge, ein Festival und eine neue App, die durch die Geschichte der Kölner Hochschule führt.

Köln | Die Kölner Uni kann als Hochschule gleich zwei Geburtstage im Jahr feiern. 1388 wurde die alte Uni in der Domstadt gegründet. Diese Ära dauerte bis ins Jahr 1798 – damals wurde die Uni für mehr als 100 Jahre in der Franzosenzeit geschlossen. Wiedereröffnet wurde die neue Uni vor genau 100 Jahren von Konrad Adenauer. In beiden Fällen war es eine Gründung aus der Stadt heraus und von deren Bürgern.

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Berlin | Der Chef der Pisa-Studie, OECD-Bildungsdirektor Andreas Schleicher, hat heftige Kritik am deutschen Schulsystem geübt und Lehrer aufgefordert, sich stärker aktiv einzubringen. "In Deutschland ist der Schulbetrieb wie eine Fabrikhalle organisiert", sagte Schleicher dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochsausgaben). "Die Lehrer werden viel zu oft wie Fließbandarbeiter behandelt, deren Meinung nicht gefragt ist", sagte er.

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Köln | 450 Euro im ersten Ausbildungsjahr bekommen Auszubildende im Monat, wenn sie den Beruf des Schornsteinfegers erlernen wollen. Um die Ausbildungsstätte zu erreichen zahlen Azubis für das VRS "Azubi-Ticket" im Monat 58,40 Euro im 12 Monatsabo. Braucht der Auszubildende nur ein Ticket für einen Monat, etwa für die Fahrt zu einer weiter entfernt gelegenen Berufsschule, dann variiert der Preis gar zwischen 56,00 und 229,00 Euro in der Preisstufe 7 des VRS. Studenten an der Universität zu Köln zahlen mit dem Semesterbeitrag 126,60 Euro für sechs Monate, also 21,10 Euro für das VRS Gebiet. Ist das gerecht und fair?

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Wiesbaden | Im Wintersemester 2018/2019 sind so viele Studierende wie noch nie an den deutschen Hochschulen eingeschrieben. Rund 2,868 Millionen Studenten sind im aktuellen Wintersemester an einer deutschen Hochschule immatrikuliert, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach ersten vorläufigen Ergebnissen am Dienstag mit. Damit erhöhte sich die Zahl der Studierenden im Vergleich zum Wintersemester 2017/2018 um 22.600 (+0,8 Prozent).

Köln | Nordrhein-Westfalen bekommt elf neue Europaschulen. Das erklärten heute der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales und das Ministerium für Schule und Bildung NRW. Eine neue Europaschule steht in Köln-Deutz: Das Berufskolleg Deutzer Freiheit. Insgesamt gibt es jetzt in NRW 215 Europaschulen.

Frankfurt | Die Gewerkschaft Erziehung und Wirtschaft (GEW) hat eine Studie veröffentlicht. Diese geht davon aus, dass bis 2030 auf Grund der gestiegenen Schülerzahl an Berufsschulen mehr Lehrkräfte benötigt werden.

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Köln | OER steht für Open Educational Resources. Wer an der Kölner Universität die Lehrerlaufbahn einschlagen will, kommt um das Kompetenzzentrum nicht herum, stellt es doch die freie Zugänglichkeit von Bildungsmaterialien sicher.

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