Bildung

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Köln | Das Land Nordrhein-Westfalen hat am Freitag entschieden, dass ab Montag alle Kindertagesstätten und Schulen in NRW geschlossen werden. Die Stadt Köln hat heute konkretisiert, wie die Schulschließungen auf dem Stadtgebiet ablaufen werden und wessen Kinder weiter betreut werden.

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Berlin | Coronavirus-Update zum Thema Kinderbetreuung | Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat die Arbeitgeber aufgefordert, Arbeitnehmern bei der Kinderbetreuung entgegenzukommen. "Von den Arbeitgebern muss erwartet werden, dass sie in einer solchen Krisensituation mit ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern flexible Lösungen finden", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Welt". Das bestehende Recht in Paragraf 616 des Bürgerlichen Gesetzbuches sehe vor, "dass unter bestimmten Umständen Eltern wegen einer Krankheit oder Betreuungsnotwendigkeit ihres Kindes vorübergehend der Arbeit fernbleiben dürfen". Nach der Entscheidung diverser Bundesländer, ab kommender Woche alle Schulen zu schließen, kritisiert der Vorsitzende des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, die Bundesregierung.

Stuttgart | Nach den bereits erfolgten Ankündigungen mehrerer Bundesländer hat nun auch Baden-Württemberg beschlossen, alle Schulen und Kindertagesstätten wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus bis Ostern zu schließen. Das berichtet der SWR unter Berufung auf Regierungskreise. Auch Nordrhein-Westfalen habe Schulschließungen spätestens ab dem kommenden Mittwoch beschlossen, berichtet die "Rheinische Post" unter Berufung auf Regierungskreise.

Wiesbaden | Im Schuljahr 2019/2020 werden in Deutschland rund 10,9 Millionen Schüler an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sowie an Schulen des Gesundheitswesens unterrichtet: Das sind 0,3 Prozent weniger als im Schuljahr 2018/2019, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Donnerstag mit. Dabei sank die Zahl der Schülerinnen (5,2 Millionen) um 0,2 Prozent und die Zahl der Schüler (5,7 Millionen) um 0,4 Prozent. Damit verläuft der Rückgang parallel zur demografischen Entwicklung.

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Köln | aktualisiert | Die Stadt Köln kann nur 2.268 Schülerinnen und Schüler mit Beginn des neuen Schuljahres im Sommer 2020 auf Kölner Gesamtschulen aufnehmen. Die Stadt verfügt über 15 Gesamtschulen. Die Eltern der Kinder meldeten aber 3.219 Schülerinnen und Schüler an. Damit werden 951 Kinder eine Ablehnung erhalten. Nicht weil, Sie nicht die nötige Qualifikation haben, sondern weil die städtische Verwaltung unter der Führung von Oberbürgermeisterin Henriette Reker seit Jahren nicht genügend Plätze zur Verfügung stellen kann.

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Berlin | Die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Susanne Lin-Klitzing, widerspricht der Ansicht von Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), Rechtschreibunterricht sei nicht mehr so wichtig wie früher. "Es kann nur im Eigeninteresse jedes Einzelnen sein, richtiges Schreiben zu beherrschen", sagte Lin-Klitzing den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Samstagsausgaben). Die Schule sei die "gesellschaftliche Instanz, die dies vermittelt und vermitteln" müsse.

Wiesbaden | Private Hochschulen werden in Deutschland immer beliebter. Im Wintersemester 2018/2019 waren 246.700 Studierende an solchen Bildungseinrichtungen eingeschrieben - sieben Prozent mehr, als im Wintersemester 2017/2018 (230.200), teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Dagegen stieg die Gesamtzahl der Studierenden an allen Hochschulen in diesem Zeitraum lediglich um ein Prozent auf 2,87 Millionen.

Köln | Die  Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen wird ab dem Jahr 2020 ihren Namen ändern. Die Hochschule unterhält drei Standorte in Münster, Köln und Bielefeld. Der neue Namen wird sein: „Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (HSPV)".

Bonn | Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fordert zu schnellem Handeln auf, damit der Brexit nicht auf Kosten der Studenten geht.

Wiesbaden | Die Bildungsausgaben von Bund, Ländern und Gemeinden sind im Jahr 2018 auf 138,8 Milliarden Euro gestiegen. Das waren 4,6 Milliarden Euro oder 3,5 Prozent mehr als im Jahr 2017, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag im Bildungsfinanzbericht 2019 auf Basis vorläufiger Daten der öffentlichen Haushalte mit. In die Schulen floss 2018 mit 69,2 Milliarden Euro knapp die Hälfte (49,9 Prozent) der öffentlichen Bildungsausgaben.

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Berlin | aktualisiert | Die Leistungen der Schüler in Deutschland haben sich laut der aktuellen Pisa-Studie leicht verschlechtert. Die durchschnittlichen Leseleistungen seien wieder in etwa auf das Niveau von 2009 zurückgegangen, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Dienstag mit. Die ersten Einschätzungen und Wertungen zur aktuellen Pisa-Studie fallen nicht positiv aus: So prangert die Gewerkschaft GEW nach den Pisa-Ergebnissen die fehlende Chancengleichheit an und der Kieler Bildungsforscher Olaf Köller schlägt Alarm.

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Hamburg | Nach dem Nein Bayerns zu einer Neuordnung der Ferienregelungen droht Hamburgs Bildungssenator Ties Rabe (SPD) mit einem Ende der Absprachen zwischen den Bundesländern. "Dieser Schuss aus Bayern wird nach hinten losgehen: Jetzt wird jedes Land genau wie Bayern die Sommerferien im Alleingang festlegen. Viel Spaß auf den langen bayerischen Autobahnen", sagte Rabe der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochsausgabe).

Berlin | Deutschlands Kinder- und Jugendärzte warnen vor "katastrophalen Folgen" einer intensiven Mediennutzung durch Minderjährige. "Wir beobachten mit Schrecken, dass die Kinder, die vor dem Smartphone oder Tablett hängen, immer jünger werden", sagte Thomas Fischbach, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

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Wiesbaden | Im Prüfungsjahr 2018 (Wintersemester 2017/2018 und Sommersemester 2018) haben rund 499.000 Absolventen einen Hochschulabschluss an deutschen Hochschulen erworben: Damit ging deren Zahl erstmals seit 2001 wieder zurück, im Vergleich zum Vorjahr (502.000) um ein Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. 40 Prozent der Abschlüsse wurden in der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften abgelegt. Gut jeder vierte Abschluss (26 Prozent) entfiel auf die Fächergruppe Ingenieurwissenschaften.

Berlin | Der frühere Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) kritisiert, dass das Abitur in manchen Bundesländern leichter sei als in anderen. "Jeder weiß, dass das Niveau unterschiedlich ist, es darf nur nicht drüber geredet werden", sagte de Maizière der Wochenzeitung "Die Zeit". Viele Menschen fürchteten, dass das Niveau der Abschlüsse dann zu schwer sei für die Schüler des eigenen Bundeslandes.

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