Bildung

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Köln | Zwei Milliarden Euro – verteilt über vier Jahre – lässt sich die Landesregierung ihr Förderprogramm „Gute Schule 2020“ kosten. 25 Millionen Euro jährlich davon erhält Köln. Jetzt gab es einen ersten Überblick darüber, wofür die Stadt das Geld ausgeben wird.

Köln | Die Bezirksregierung Köln und die Schulverwaltung Köln sollen in mehreren Expertengesprächen gemeinsam nach Lösungen für die 159 Schüler gesucht haben, denen bei der Vergabe von Schulplätzen weder ihr Erst- noch der Zweitwunsch erfüllt werden konnte. Nach Abwägung von zwei Möglichkeiten haben sich Bezirksregierung und Stadt Köln für die Mehrklassenbildung, am Georg-Büchner-Gymnasium, entschieden.

Siegen | Den Schülern in Deutschland wird im Unterricht offenbar eine einseitig marktskeptische Perspektive vermittelt, in der Unternehmertum allenfalls am Rande vorkommt: Dies ist das Ergebnis einer Schulbuch-Studie der Universität Siegen im Auftrag des Verbandes der Familienunternehmer, die der "Welt am Sonntag" vorliegt. In den meisten Bundesländern würden wirtschaftliche Inhalte im Rahmen des Erdkunde- und des Geschichtsunterrichts behandelt, schreiben die Ökonomen und Wirtschaftsdidaktiker. Die Schulbücher für diese Fächer verträten "im Trend marktskeptische Haltungen", heißt es in der Studie.

Berlin | Führende Bildungsexperten haben die Einführung einer Kita-Pflicht für Vierjährige gefordert. Auf diese Weise ließe sich der konstant hohe Anteil der Bildungsverlierer senken, sagte der Vorsitzende des Aktionsrats Bildung, Dieter Lenzen, der "Welt". Die frühe Förderung sei entscheidend für den späteren Bildungsverlauf.

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Berlin | Das Bildungs- und Teilhabepaket für Kinder aus einkommensschwachen Familien ist offenbar ein Fehlschlag. Neuen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zufolge nehmen nicht einmal zehn Prozent der Kinder von Hartz-IV-Empfängern die ihnen zustehenden Leistungen für kulturelle und soziale Teilhabe in Anspruch, berichtet die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (Freitagsausgabe). Die betroffenen Kinder könnten damit Musik- und Kunstunterricht außerhalb der Schule bezahlen oder die Mitgliedschaft in Sportvereinen.

Köln | Der DAAD – Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) – sucht für die Monate August und September 250 Gastfamilien, die Akademiker aus aller Welt, vor allem aus Südamerika, Asien und Osteuropa aufnehmen. Die internationalen Gäste nehmen an einem Austauschprogramm teil.

Berlin | In Deutschland werden trotz des neuen Integrationsgesetzes weiter Flüchtlinge abgeschoben, die einen Ausbildungsplatz sicher oder eine Ausbildung begonnen haben: Viele Arbeitgeber sind deshalb empört und verunsichert, ob sie geflüchtete junge Menschen einstellen sollen, so das Ergebnis einer Umfrage der "Süddeutschen Zeitung". Wirtschaftsverbände und die Bundesagentur für Arbeit fordern jetzt, diese möglicherweise rechtswidrige Abschiebepraxis endgültig zu beenden. "Leider hören wir nach wie vor von unseren Handwerksbetrieben, dass Flüchtlinge trotz gültigem Ausbildungsvertrag oder während eines Praktikums abgeschoben werden", sagte Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks der SZ. Dies gelte vor allem für die südlichen Bundesländer.

Berlin | Der Deutsche Städte- und Gemeindebund plädiert für eine Schulpflicht bis zum Alter von 25 Jahren für junge Flüchtlinge, die Analphabeten sind. Außerdem sollte die Vorbereitung auf die Arbeitsaufnahme mit den Sprachkursen von Anfang an kombiniert werden können, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag). Die klare Trennung zwischen Sprachkursen und anschließender Arbeitsaufnahme oder Berufsorientierung habe sich nicht immer bewährt.

Berlin | Beim "March for Science" haben am Samstag in zahlreichen Städten weltweit Zehntausende für eine unabhängige Wissenschaft demonstriert. Unter anderem gingen in Berlin nach Angaben der Veranstalter 11.000 Menschen auf die Straße, um für den Wert von Forschung und Wissenschaft zu demonstrieren. In Sydney beteiligten sich 3.000 Demonstranten am "March for Science", berichtet der "Sydney Morning Herald".

Berlin | Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Peter Strohschneider, begrüßt es, dass beim "March for Science" am 22. April auch in Deutschland für die Freiheit der Wissenschaft demonstriert werden soll. In einem Gastbeitrag im "Spiegel" kritisiert er den US-Präsidenten Donald Trump und "die anderen Autokraten oder Möchtegern-Autokraten" weltweit. "Der Einspruch gegen autokratische Wissenschaftsfeindlichkeit ist notwendig", schreibt Strohschneider, die Wissenschaft müsse "gegen vulgäre Forschungsfeinde wie autokratische Kritikverachtung" streiten.

Berlin | Zur Ost-Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Donnerstag im sächsischen Bad Muskau will Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) ein 150 Millionen Euro schweres Programm für Innovationen in strukturschwachen Regionen auflegen.

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Köln | In dieser Woche bekommen Kölner Schüler ihre Aufnahme- und Ablehnungsbescheide für die weiterführenden Schulen in Köln. 730 Schüler können laut der Stadt Köln nicht wie gewünscht an einer Gesamtschule in Köln aufgenommen werden. Weitere 160 Schüler haben keinen Platz an einem ihrer Wunsch-Gymnasien erhalten.

Köln | Leverkusen | Am heutigen Montag wurde der erste Spatenstich für den Bau des Campus Leverkusen der TH Köln in der neuen bahnstadt opladen, mit NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans und mehr als 100 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, gefeiert. Der Campus Leverkusen soll die neue Heimat der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften der TH Köln werden. Wenn keine unvorhersehbaren Schwierigkeiten auftreten, werde der Campus Leverkusen zum Wintersemester 2020/2021 seinen Lehr- und Forschungsbetrieb in der neuen bahnstadt opladen aufnehmen. Einige Einrichtungen im Chempark werden nach dem Umzug Lehr- und Forschungsstandort der Hochschule bleiben.

Köln | Am späten Nachmittag findet die entscheidende Konferenz der Stadt Köln zur Verteilung der verbleibenden Gymnasialplätze statt.
Es werden rund 150 freie Plätze einzeln verteilt. Das Ergebnis wird morgen, am Freitag dem 31. März, bekanntgegeben.

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Köln | aktualisiert | Die Stadt Köln will im Rahmen eines Sonderprogramms innerhalb der nächsten fünf Jahre 15 neue Schulen in Köln bauen. Dabei sollen private Bau- und Planungsunternehmen als "Generalunternehmer" einbezogen werden. Am gestrigen Dienstag hat es laut Verwaltung hierzu ein erstes Informationsgespräch zwischen Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Fraktionsvertretern gegeben. Die Handwerkskammer zu Köln lehnt den Einsatz von Generalunternehmern ab. Dies verstoße gegen die Mittelstandsinitiative und schade den Kölner Handwerksunnternehmen massiv. Die Stimmen aus der Kölner Wirtschaft und Politik.

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