Bildung

Düsseldorf | Nordrhein-Westfalens parteilose Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen knüpft die geplanten Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer an den Erfolg eines ähnlichen Modells in Baden-Württemberg. "Wir werden uns ansehen, ob dort die Bewerberzahlen - wie gemutmaßt wird - einbrechen", sagte Pfeiffer-Poensgen der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Falls die Studentenzahlen tatsächlich dort einbrechen, stelle ich das Modell zur Diskussion."

Bonn | Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Susanne Eisenmann, attestiert Deutschlands Schulen ein sinkendes Niveau in den Fächern Deutsch und Mathematik. "Der Trend geht nach unten", sagte Eisenmann, die auch Kultusministerin in Baden-Württemberg ist, dem "Spiegel". Als Grund für die negativen Entwicklungen nennt die CDU-Politikerin eine zunehmend heterogene Schülerschaft: "Die Schulen gehen damit nicht optimal um - mit Zugewanderten, mit Förderschülern oder mit Kindern aus schwierigen Verhältnissen."

Köln | NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer initiierte das Projekt „FerienIntensivTraining – FIT in Deutsch" für Flüchtlingskinder in den Herbstferien. Das Pilotprojekt wird auch in Köln in der Katharina-Henoth-Gesamtschule an den Start gehen. Im Rahmen des Pilotprojekts erhalten rund 300 Schülerinnen und Schüler an acht Schulen in allen fünf Regierungsbezirken an sieben Tagen in den Herbstferien intensive Deutschkurse. Die Kurse mit 16 bis 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden von jeweils zwei hierfür geschulten Sprachbegleitern erteilt.

Berlin | Die nordrhein-westfälische Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) will langfristig die aktuelle Verteilung der Schulferien in Deutschland zur Diskussion stellen. "Bis zum Schuljahr 2023/24 stehen die Ferientermine fest", sagte sie der "Rheinischen Post" (Online-Ausgabe). "Für die darauffolgenden Schuljahre sollte die Kultusministerkonferenz eine Debatte führen, wie die Ferienregelung, auch im Hinblick auf die Verteilung der Ferienzeiten, künftig aussehen kann."

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Düsseldorf | Die Zahl der Studienanfänger sowie die Zahl der Fächer mit lokalen NC-Beschränkungen sind leicht rückläufig. Dies zeigen die vorläufigen Meldungen der Hochschulen zum Wintersemester (WS) 2017/18 in Nordrhein-Westfalen (NRW). Nach dem doppelten Abiturjahrgang hatten die Zahlen der Studierenden und der Studienanfänger lange Zeit auf einem historischen Höchststand gelegen. Wie erwartet sind nun die Studienanfängerzahlen leicht gesunken, sagt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft. Zum Wintersemester 2017/2018 sollen 100.316 junge Menschen ihr Studium in NRW aufgenommen haben. Das seien rund sechs Prozent weniger als im Vorjahr.

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Berlin | Fallen Musik- oder Kunstunterricht aus, können das ärmere Familien kaum auffangen. Das zeigt eine Allensbach-Studie im Auftrag des Rates für kulturelle Bildung, die die "Bild" (Freitag) zitiert. Danach müssen sich 73 Prozent der Alleinerziehenden zusätzliche Kulturangebote für ihre Kinder mühsam zusammensparen, zwölf Prozent können sich die überhaupt nicht leisten.

Berlin | An deutschen Schulen fällt etwa doppelt so viel Unterricht aus, wie von Bildungsministern und Behörden behauptet: Laut einer Studie von "Zeit" und "Zeit Online" in Kooperation mit einem Marktforschungsteam der Firma Statista werden etwa fünf Prozent aller Unterrichtsstunden ersatzlos gestrichen - offizielle Zahlen sprachen bisher von etwa zwei bis drei Prozent. Dazu kämen noch einmal weitere fünf Prozent Vertretungsunterricht. Insgesamt würden also zehn Prozent der Stunden irregulär oder gar nicht unterrichtet.

Köln | Zum Wintersemester 2017/18 nehmen rund 5.500 Studierende ihr Studium an der Technischen Hochschule (TH) Köln auf. Etwa 4.700 von ihnen beginnen ein Bachelorstudium. Hinzu kommen rund 800 Masterstudierende. Die beliebtesten Studiengänge waren der Bachelor Soziale Arbeit mit 6.600 Bewerbungen auf 305 freie Plätze sowie der Master Marktorientierte Unternehmensführung mit 570 Bewerbungen auf 25 Plätze. Zum Sommersemester 2017 hatten sich bereits 1.000 neue Studierende eingeschrieben. Damit erreicht die Zahl der Studierenden an der TH Köln mit mehr als 25.500 einen neuen Höchststand, wie die Hochschule heute mitteilt. Die Zahlen können sich noch verändern, da die Nachrückverfahren nicht abgeschlossen sind.

Berlin | Im Kampf gegen Islamismus muss die Schule nach Ansicht der beiden Islamwissenschaftler Rauf Ceylan und Michael Kiefer von der Universität Osnabrück eine größere Rolle spielen. "Die Schule ist der zentrale Präventionsplatz", sagte Kiefer der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag).

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Köln | 2.625 Veranstaltungen – davon rund 1.000 allein im Sprachbereich – sind im zweiten Semester fester Bestandteil im Kursprogramm der Volkshochschule (VHS) in Köln. 19.300 Anmeldungen für das kommende Semester hat die VHS bereits erhalten. Insgesamt erwarten sie 30.000. Das neue Programmheft biete alle Informationen zu den vielfältigen Angeboten. Dabei werden alle Interessengruppen und Altersstufen in den Bereichen Sprache, Politik, Gesundheit, berufliche Weiterbildung und viele mehr, angesprochen. Zudem kehrt die VHS-Bildungsnacht 2017 nach zehn Jahren wieder zurück und lockt mit einer bunten Vielfalt an offenen und kostenfreien Angeboten.

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Köln | Das heute veröffentlichte Times Higher Education (THE) World University Ranking zeigt: Die Universität zu Köln belegt weltweit Platz 145 von insgesamt 1.102 bewerteten Institutionen. Dies entspricht einer Verbesserung um 25 Plätze im Vergleich zum Vorjahr. Auch im nationalen Kontext konnte sich die Universität zu Köln um drei Plätze steigern und platziert sich auf Rang 15 der deutschen Universitäten.

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Köln | Die Alexander von Humboldt-Stiftung veröffentlichte heute ein Ranking, der deutschen Top-Adressen für Forscher aus dem Ausland. Die Universität zu Köln rangiert dabei auf Platz 13 – hinter Hochschulen aus Berlin, München, Bonn und Bielefeld.

Köln | Professor Dr. Claus Cursiefen, Direktor des Zentrums für Augenheilkunde an der Uniklinik Köln, ist offiziell in die Leopoldina, die Nationale Akademie der Wissenschaften, gewählt worden. Das teilt die Uniklinik Köln heute mit. Der Augenspezialist vertritt fortan seine Fachdisziplin in der ältesten Wissenschaftsakademie der Welt. Der Augenheilkundler hat sich spezialisiert auf korneale Lymphangiogenese und zelluläre Immunität bei entzündlichen Augenerkrankungen, Hornhauttransplantation und Wiederherstellung der Augenoberfläche.

Berlin | Der ehemalige Bundesrichter Thomas Fischer hat einen "defizitären Rechtskunde-Unterricht" an deutschen Schulen beklagt. "Ich halte es für absolut skandalös, dass man in Deutschland Abitur machen kann, wenn man gar nichts vom Rechtssystem versteht", so der pensionierte Richter in dem Magazin "Zeit Wissen". Die Thematik werde meist nur von "überforderten Sozialkunde-Lehrern veranstaltet, die keine Ahnung haben".

Köln | Über 500 offene Ausbildungsstellen gibt es noch iin der IHK-Hotline meldet die Kammer heute. Sie vermittelt Ausbildungsplätze in IHK geprüften Berufen. Im kaufmännischen Bereich oder der Lagerlogistik etwa finden sich noch viele offene Stellen.

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