Wirtschaftsnachrichten Bildung

644 Schüler an Kölner Gesamtschulen abgewiesen

Über 7.600 Kinder wechseln nach den Sommerferien auf eine weiterführende Schule. Die meisten der Schüler besuchen dann eines der Kölner Gymnasien. An den Gesamtschulen waren die Nachfrage erneut so groß, dass 644 Kinder abgewiesen werden mussten.

Für das kommende Schuljahr sind 3.213 Schüler von ihren Eltern an einem städtischen Gymnasium angemeldet worden. Dies entspricht einer Quote von 42,2 Prozent (42,3 Prozent im Vorjahr). Insgesamt wechseln 7.622 Kinder von den Grundschulen an eine weiterführenden Schule. 3.540 Plätze stehen an Kölner Gymnasien zur Verfügung, somit konnten alle Anmeldungen in diesem Jahr berücksichtigt werden. In einigen städtischen Gymnasien waren mehr Anmeldungen als Plätze vorhanden. In diesen Fällen wurden die Jugendlichen an benachbarte Schulen vermittelt. Dies erfolgte durch die Schulleiter in Absprache mit den  Erziehungsberechtigten. Bereits im Vorfeld hatte die Schulverwaltung gemeinsam mit den Verantwortlichen der Schulen die Aufnahmekapazität in den Gymnasien erhöht. Zum Teil geschah dies durch Neu- oder Umbauten, aber auch durch die Bildung von mehr Klassen in den bestehenden Gebäuden.

Weiterhin ist ein großer Bedarf an Plätzen in den Kölner Gesamtschulen zu verzeichnen. Hier konnte die Stadt Köln wiederum nicht alle Schüler aufnehmen, die für diese Schulform angemeldet wurden. 1.468 Kinder werden im neuen Schuljahr die fünfte Klasse einer Gesamtschule besuchen. 644 Anmeldungen konnten nicht berücksichtigt werden; dies entspricht einer Quote von 19,3 Prozent. Die Stadt Köln hat zum Schuljahr 2011/2012 im Rahmen eines Schulversuchs zwei Gemeinschaftsschulen eingeführt. Alle Plätze an diesen Schulen wurden vergeben: Demnach werden 138 Kinder ab Herbst die fünfte Klasse einer der Gemeinschaftsschulen besuchen. 1.364 Schüler werden an einer Realschule aufgenommen. Für die Hauptschulen liegen die Aufnahmezahlen laut Stadt noch nicht fest, da erfahrungsgemäß auch nach Abschluss des Anmeldezeitraums noch Eltern nach Plätzen fragen würden.

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