Wirtschaftsnachrichten Bildung

ecosign_05082015

Ein Teil der Arbeiten wird auch immer im Foyer des Cinenova präsentiert

Ecosign: Abschluss-Präsentation und Froschkönig für Portal Designprozesse

Köln | Spielzeuge für das liebe Tier, ein designtes Hundebett, eine Schrift, abgeleitet von einer venzianischen Renaissance Antiqua oder ein Umweltmagazin mit dem Titel „peak“ das Themen in Infografiken aufgreift und sowohl zum Blättern ist, wie auch als laufender Film funktioniert und das in identischer Bildsprache. Kreativität wohin das Auge und Ohr blickt, bei der Abschlusspräsentation der Ecosign im Cinenova.
--- --- ---
Ein Video-Interview mit der ehemaligen Bürgermeisterin Angela Spizig über die Ecosign und die Idee Stipendien für nachhaltiges Design zu vergeben finden Sie auf der Facebookseite von report-K >
--- --- ---

Toller Input

Das besondere Ideen präsentiert werden ist dem Kinosaal im Cinenova immer sofort anzusehen, wenn die ecosign zu Gast ist. Grüne Fläche mit weißem Punkt. Im weißen Punkt stehen die, die ihre Arbeiten aus den Semestern vorstellen oder sogar ihre Abschlussarbeiten. Im weißen Punkt heute wieder einmal Angela Spizig, die ehemalige Bürgermeisterin der Stadt Köln, die die Ecosign und die Verleihung des Froschkönig seit Jahren begleitet. Sie lobt Akademie und Studenten. Sie habe immer viel guten Input bei den Präsentationen bekommen in den Jahren, in denen sie die Ecosign begleite. Umwelt und Ökologie profitiere von den Arbeiten der Ecosigner und den Impulsen, den diese setzten. Die Kölner, die es sich leisten könnten und etwas Gutes tun wollten, sollten sich mit dem Thema Stipendien für Nachwuchsdesigner auseinandersetzen, so die Bürgermeisterin, die hier für Engagement warb.

Portal für die Optimierung von Designprozessen

Den Froschkönig überreichte Angela Spizig an die Macher der Abschlussarbeit „Delibero“ – einer Webplattform zur Verbesserung von Designprozessen. Geschaffen von Jonathan Handt, 27 und Aaron Wolber,24. Die Begründung der Jury: Entscheidungen, zum Beispiel zu Ressourcennutzung, Produktionsbedingungen und Vertriebswegen, werden schon während des Entwurfsprozesses getroffen werden. Dort setze die Arbeit der Studenten an. Mit der Plattform „Delibero“ können Designer ihre Prozesse reflektieren und zur Diskussion stellen. „Ökologische, soziale und ökonomische Zusammenhänge spielen in einer komplexer werdenden Welt eine wichtige Rolle im Designprozess. Der Designer im stillen Kämmerlein ist in unserer vernetzten Gesellschaft ein Auslaufmodell. Transparenz, Zugänglichkeit und ein offener Diskurs sind das Fundament für zukunftsfähiges Design.“ so Dipl. Des. Elmar Sander, Dozent für Kommunikationsdesign an der ecosign und Betreuer der Abschlussarbeit.

Konzeptionell und handwerklich stark

Die ausgezeichnete Arbeit zeigt eine der Stärke der Ausbildung der Ecosign. Es sind die konzeptionellen Fähigkeiten der Studenten am Ende der Ausbildung. Dies würde aber nicht reichen, gäbe es nicht auch eine solide handwerkliche Ausbildung, die etwa bei den Schriftgestaltern zu sehen ist. Da werden entsprechend der Klassifikation der Druckschriften neue Fonts entwickelt, die sich etwa auf die venezianische Renaissance Antiqua beziehen. Die Produktdesigner beschäftigten sich mit Nettigkeiten für das liebe Tier, etwa ein Designer Hundebett für große und kleine Vierbeiner.

Ein spannenendes Projekt entwickelten mehrere Studenten gemeinsam für „WomanCraft“ in Ngara in Tansania. Dort werden Produkte für die westliche Welt von Kunsthandwerkerinnen, wie Schalen aus Naturfasern gefertigt. Die Studenten entwickelten ein Konzept, wie die Vermarktung durch ein einheitliches, modernes und westlich anmutendes Corporate Design gestärkt werden kann. Aber auch wie die Produktion verlässlicher gestaltet werden kann und die Produkte stärker einen Seriencharakter erhalten. Dazu wurden sowohl einfach zu druckende Printguides, aber auch Online-Anleitungen für Tablets geschaffen, die den Kunsthandwerkerinnen vor Ort die wichtigsten Rahmenbedingungen illustrativ näher bringen sollen. Den Studenten gelang es ein System zu entwickeln, das schnell und intuitiv zu erfassen ist.

Zurück zur Rubrik Bildung

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Bildung

albertus2

Zum Jubiläum gibt es Konzerte, Ausstellungen, Vorträge, ein Festival und eine neue App, die durch die Geschichte der Kölner Hochschule führt.

Köln | Die Kölner Uni kann als Hochschule gleich zwei Geburtstage im Jahr feiern. 1388 wurde die alte Uni in der Domstadt gegründet. Diese Ära dauerte bis ins Jahr 1798 – damals wurde die Uni für mehr als 100 Jahre in der Franzosenzeit geschlossen. Wiedereröffnet wurde die neue Uni vor genau 100 Jahren von Konrad Adenauer. In beiden Fällen war es eine Gründung aus der Stadt heraus und von deren Bürgern.

lehrer_pixabay_01012019

Berlin | Der Chef der Pisa-Studie, OECD-Bildungsdirektor Andreas Schleicher, hat heftige Kritik am deutschen Schulsystem geübt und Lehrer aufgefordert, sich stärker aktiv einzubringen. "In Deutschland ist der Schulbetrieb wie eine Fabrikhalle organisiert", sagte Schleicher dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochsausgaben). "Die Lehrer werden viel zu oft wie Fließbandarbeiter behandelt, deren Meinung nicht gefragt ist", sagte er.

screenshot_azubi_ticket_30112018

Köln | 450 Euro im ersten Ausbildungsjahr bekommen Auszubildende im Monat, wenn sie den Beruf des Schornsteinfegers erlernen wollen. Um die Ausbildungsstätte zu erreichen zahlen Azubis für das VRS "Azubi-Ticket" im Monat 58,40 Euro im 12 Monatsabo. Braucht der Auszubildende nur ein Ticket für einen Monat, etwa für die Fahrt zu einer weiter entfernt gelegenen Berufsschule, dann variiert der Preis gar zwischen 56,00 und 229,00 Euro in der Preisstufe 7 des VRS. Studenten an der Universität zu Köln zahlen mit dem Semesterbeitrag 126,60 Euro für sechs Monate, also 21,10 Euro für das VRS Gebiet. Ist das gerecht und fair?

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN

Studierende beleuchten Europawahl 2019

europawahl2019_studentengruppe01

Studierende der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) beschäftigten sich im November 2018 mit europäischen Themen, wie Flüchtlings- oder Umweltpolitk sowie regionalen Förderprogrammen oder dem "Erasmus+"-Programm der EU. Am 26. Mai 2019 wählt Europa ein neues Parlament.

Hier gehts zum Spezial: Kölner Studierende blicken auf die Europawahl 2019 >