Wirtschaftsnachrichten Bildung

honorarkraefte_pixabay_17032020

GEW Köln sorgt sich um die freiberuflichen Honorarkräfte an der VHS

Köln | Die Volkshochschule Köln (VHS) ist wegen der Corona-Krise geschlossen. Das ist richtig so. Aber was passiert mit den Honoraren der freiberuflichen Lehrkräfte. Die Kölner Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften (GEW Köln) fordert die Existenzsicherung der freien Mitarbeiter, die ja nur dann Honorare erhalten, wenn Sie auch arbeiten können. Die Stadt hat auf Rückfrage dieser Internetzeitung erklärt, wie sie das regeln will.

Bei Stundenausfall kein Honorar

Die GEW Köln stellt zunächst einmal fest, dass sie die Schließung der VHS als richtige Maßnahme wertet, um Menschen vor Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Allerdings macht die Gewerkschaft auf einen Umstand, der mit der Schließung einhergeht, aufmerksam der für manche Honorarlehrkräfte existenzbedrohend sein kann, denn sie werden in der Zeit der Schließung kein Geld mehr verdienen. Dies bestätigt auch die Stadt Köln. Man wolle den Honorarlehrkräften Abschlagszahlungen auf bereits geleistete Stunden leisten. Mehr aber auch nicht. Denn die Stunden die jetzt ausfallen, werden nicht vergütet, so die Stadt. Dazu schreibt die Stadt Köln: „Außerdem wird ihnen in Aussicht gestellt, dass die abgesagten Termine zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.“ Nur was nützt mir das, wenn aktuell die Rechnungen für Strom, Wasser, Heizung in den Briefkasten flattern und auch beim Supermarkt Milch nur gegen Bares zu bekommen ist?

Das sagt und fordert die GEW Köln

„Durch die wochenlange Schließung der VHS sind die Existenzen vieler Honorarlehrkräfte unmittelbar gefährdet. Sie müssen von ihren Auftraggebern in Land und Kommune aufgefangen werden, sonst sehen wir schwarz.", so Klaus Mautsch von der Fachgruppe Erwachsenenbildung der GEW Köln.

Eva-Maria Zimmermann, Geschäftsführerin der GEW Köln, ergänzt: „St. Augustin macht es vor: Dort werden die Honorarkräfte der städtischen Musikschule trotz Corona-Ausfall weiterbezahlt, und das obwohl sich die Stadt im Nothaushalt befindet. Wir erwarten von der Stadt Köln, dass auch sie die Verantwortung für ihre freiberuflich Beschäftigen übernimmt – betroffen ist neben der VHS beispielsweise auch die Rheinische Musikschule (RMS). Die Kosten für den laufenden Betrieb der Institutionen waren ohnehin eingeplant und die Stadt darf sich jetzt nicht an Unterrichtsausfall bereichern, um Geld zu sparen. Wenn dies anderenorts trotz Nothaushalt möglich ist, sollte es erst recht in der Kulturstadt Köln möglich sein, den verzweifelten Lehrkräften den vollen Honorarausgleich zu garantieren."

Zurück zur Rubrik Bildung

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Bildung

schule_pixabay_26052020

Köln | Am 24. Mai haben sich Mitglieder einer Facebook-Gruppe mit dem Namen „Eltern Initiativ #elterninderkrise“ mit einem offenen Brief an NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und NRW- Bildungsministerin Yvonne Gebauer gewandt. Der Brief wirft den beiden Politikern fehlerhaftes Denken in der Bildungspolitik während der Corona-Pandemie vor.

joerg_schmitz_PR_studierendenwerk_14052020

Köln | Jörg J. Schmitz ist der Geschäftsführer des Kölner Studierendenwerks. Im Interview spricht er über geschlossene Mensen und unbesetzte Plätze in den Wohnungen.

th_praesident_schmuelgen_07052020

Köln | Der Präsident der TH in Köln, Prof. Stefan Herzig , spricht im Interview über die Herausforderungen für seine Hochschule und über die langfristigen Veränderungen für Studenten und Dozenten.

karnevals

Über 80 Karnevalsgesellschaften, Bands, Rednerinnen und Redner folgten der Einladung von report-K und plauderten am Roten Fass über die Session, das Motto, ihre Lieblingsveedel und mehr:

Der Kölner Karneval plaudert am Roten Fass von report-K.de, Kölns Internetzeitung über die Session 2020.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

Fleumes filettiert

fleumes_filettiert

In der Gastkolumne „Fleumes filettiert“ blickt Gisbert Fleumes bei report-K auf liebevoll charmante Art und mit spitzer Feder auf Köln, das Stadtleben am Nabel des Rheins und mehr ...

Folge Eins: Wir sind Weiberfastnacht breit

KARNEVAL NACHRICHTEN

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >