Wirtschaftsnachrichten Bildung

schule_pixabay_11022019

GEW Köln und i:mgik fordern für Rondorf eine Gesamtschule

Köln | Der Rat der Stadt Köln will mit den Stimmen des Rekerbündnisses CDU, Grüne und FDP für Rondorf den Bau eines Gymnasiums stimmen. Die SPD im Kölner Rat positionierte sich dagegen und forderte eine Gesamtschule und sah sich im Einklang mit den Schulformempfehlungen von Schulleitern aus dem Kölner Süden. Jetzt fordert die Lehrergewerkschaft GEW Köln und die Initiative für mehr Gesamtschulen i:mgik von den Kölner Kommunalpolitikern den ursprünglichen Ratsbeschluss für das Gymnasium zurückzunehmen und eine Entscheidung für eine Gesamtschule zu fassen.

Am Donnerstag will die Bürgerinitiative Rondorf vor der Ratssitzung für ihr Anliegen einer Gesamtschule demonstrieren. Die GEW Köln und die i:mgik unterstützen diese dabei. So heißt es in einer Mitteilung, die die GEW Köln verschickte: „Entgegen der Vorlage der Verwaltung, dem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger, dem Vorschlag fast aller Schulleiter im Bezirk, einem offenen Brief der Stadtschulpflegschaft und der Entscheidung der Bezirksvertretung will die Ratsmehrheit für den Stadtteil Rondorf ein Gymnasium statt einer Gesamtschule beschließen. Eine solche Missachtung der Meinung gewählter Institutionen und der Bürgerinnen und Bürger ist auch in Köln ohne Beispiel.“

Kritiker der Ratsmehrheit unterstellen dieser, dass sie mit dem Beschluss für ein Gymnasium verhindern wolle, dass Kinder aus Stadtvierteln wie dem Kölnberg die Schule in Rondorf besuchen könnten. Sie unterstellen den Parteien soziale Spaltung zu betreiben und nicht für Integration. Die Experten fordern den Bau von acht Gesamtschulen, um überhaupt den Bedarf zu decken, denn jedes Jahr werden fast 1.000 Kinder die eine Gesamtschule besuchen wollen in Köln abgewiesen.

Zurück zur Rubrik Bildung

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Bildung

Berlin | Die Noten der deutschen Abiturienten werden immer besser: Im Sommer 2018 betrug die durchschnittliche Abiturnote deutschlandweit 2,38. Das ergab eine Umfrage des "Handelsblatts" (Mittwochsausgabe) unter den Schulministerien der Bundesländer. Die Differenz zum Vorjahr sei zwar klein - 2017 lag der bundesweite Durchschnitt bei 2,39. Doch der Trend sei eindeutig und zeige seit Jahren nach oben, berichtet die Zeitung weiter. 2005/2006 betrug das durchschnittliche Ergebnis im Abitur noch 2,5. Zudem betrage die Spanne zwischen den Ländern weiterhin fast eine halbe Note.

Berlin | Angesichts der weiterhin bestehenden großen Lücken in der Ganztagsbetreuung von Schulkindern fordert die Bonner Wirtschaftsweise Isabel Schnabel stärkere Anstrengungen von Bund, Ländern und Kommunen. "Ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter ist ein erster wichtiger Schritt, der aber nicht ausreicht", sagte Schnabel der "Welt am Sonntag". "Gerade der Übergang in die weiterführende Schule ist nicht einfach, und viele Kinder benötigen in den ersten Jahren noch eine Betreuung."

Berlin | Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert, sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche stärker zu fördern. "Das Kardinalproblem des Bildungssystems in Deutschland bleibt die starke Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft", sagte die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe mit Blick auf den Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Als besonders besorgniserregend bewertet sie, dass laut der Studie die Schulabbrecherquote zuletzt gestiegen ist.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >