Wirtschaftsnachrichten Bildung

„Geschlechtersensibilität erhöhen“: Landesregierung fördert Kölner Projekt für mehr Chancengleichheit bei der Berufswahl

Köln | Der Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Guntram Schneider, besuchte heute das Kölner Handwerkerinnenhaus, eine Einrichtung, die sich für die Chancengleichheit bei der Berufswahl von Jungen und Mädchen engagiert und verkündete, die Einrichtung werde in den nächsten beiden Jahren im Rahmen des Projekts "Geschlechtersensibilität fördern" finanziell unterstützt.
 

Das Handwerkerinnenhaus in Köln hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Beitrag dazu leisten, Vorbehalte gegenüber vermeintlichen Männerberufen abzubauen, und so die Chancen bei der Berufswahl für Mädchen zu erhöhen. „Im Handwerkerinnenhaus werden Talente junger Mädchen gefördert, die sonst vielleicht verborgen geblieben wären. Diese Talente zu vernachlässigen, sollten wir uns nicht länger leisten.", so Schneider bei seinem heutigen Besuch. Deshalb unterstütze die Landesregierung Projekte, die für Chancengleichheit beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung sorgten. "Für Jungs kann der Beruf Erzieher genauso das Richtige sein, wie für Mädchen Tischlerin zu werden“, erklärte Schneider.

Schneider hatte nicht nur lobende Worte für das Handwerkerinnenhaus übrig, sondern auch eine Zusage für finanzielle Unterstützung im Gepäck. Das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration und das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter unterstützen das landesweite Projekt „Geschlechtersensibilität erhöhen“ in den nächsten zwei Jahren mit 500.000 Euro aus Mitteln des europäischen Sozialfonds. An diesem Projekt sind neben dem Handwerkerinnenhaus in Köln auch Träger in Münster, Essen und Bielefeld mit Angeboten zur Mädchenförderung bei der Berufswahl beteiligt.
 
 
 
 
 
 

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