Wirtschaftsnachrichten Bildung

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Gymnasien in NRW wechseln praktisch alle zu G9

Düsseldorf | Die überwältigende Mehrheit der Gymnasien in Nordrhein-Westfalen kehrt zum Abitur nach neun Jahren zurück.

Wie eine Umfrage der "Rheinischen Post" ergab, will in Städten wie Düsseldorf, Krefeld, Leverkusen oder Mönchengladbach keine öffentliche Schule bei G8 bleiben. Auch in Köln, Bonn und Aachen kehren sämtliche öffentliche Gymnasien, aber auch die meisten privaten Schulen nach Auskunft der jeweiligen Schulämter zu G9 zurück.

Landesweit werden nach Informationen der Zeitung nur vereinzelte Schulen die achtjährige Gymnasialzeit beibehalten. NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) wollte die detaillierten Zahlen am Mittwoch im Schulausschuss vorstellen.

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Berlin | Die Noten der deutschen Abiturienten werden immer besser: Im Sommer 2018 betrug die durchschnittliche Abiturnote deutschlandweit 2,38. Das ergab eine Umfrage des "Handelsblatts" (Mittwochsausgabe) unter den Schulministerien der Bundesländer. Die Differenz zum Vorjahr sei zwar klein - 2017 lag der bundesweite Durchschnitt bei 2,39. Doch der Trend sei eindeutig und zeige seit Jahren nach oben, berichtet die Zeitung weiter. 2005/2006 betrug das durchschnittliche Ergebnis im Abitur noch 2,5. Zudem betrage die Spanne zwischen den Ländern weiterhin fast eine halbe Note.

Berlin | Angesichts der weiterhin bestehenden großen Lücken in der Ganztagsbetreuung von Schulkindern fordert die Bonner Wirtschaftsweise Isabel Schnabel stärkere Anstrengungen von Bund, Ländern und Kommunen. "Ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter ist ein erster wichtiger Schritt, der aber nicht ausreicht", sagte Schnabel der "Welt am Sonntag". "Gerade der Übergang in die weiterführende Schule ist nicht einfach, und viele Kinder benötigen in den ersten Jahren noch eine Betreuung."

Berlin | Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert, sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche stärker zu fördern. "Das Kardinalproblem des Bildungssystems in Deutschland bleibt die starke Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft", sagte die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe mit Blick auf den Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Als besonders besorgniserregend bewertet sie, dass laut der Studie die Schulabbrecherquote zuletzt gestiegen ist.

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