Wirtschaftsnachrichten Bildung

KMK-Chefin fordert von Schulen "Angebote" in den Sommerferien

Berlin | Die Vorsitzende der Kultusministerkonferenz (KMK), Britta Ernst (SPD), hat die Schulen dazu aufgefordert, in den Ferien zusätzliche Angebote zu schaffen. "In den Sommerferien sollten Schulen Angebote machen, auch um Lernstoff nachzuholen, der im Distanzunterricht auf der Strecke blieb", sagte Ernst der "Rheinischen Post". Das habe es auch im letzten Jahr schon in vielen Bundesländern gegeben.

"Dabei geht es um Betreuungsangebote mit pädagogischem Inhalt, aber es geht auch darum, die Eltern zu unterstützen, weil viele bis zum Sommer ihre Urlaubstage aufgebraucht haben werden und nicht mit ihren Kindern verreisen können", sagte Ernst. Eine Verkürzung der Ferienzeit, wie sie Gesundheitsexperten fordern, hält Ernst für "extrem komplex" und "nicht so einfach machbar". Sie verteidigte den Beschluss, an Abiturprüfungen festzuhalten.

"Ich bin dafür, die schriftlichen Abiturprüfungen durchzuführen. Ich halte nichts von vorschnellen Maßnahmen", sagte Brandenburgs Bildungsministerin. "Wir haben im vergangenen Jahr die Abiturprüfungen und die Prüfungen für die mittleren Abschlüsse sehr erfolgreich durchführen können. Das wird mit einem abflauenden Infektionsgeschehen auch in diesem Sommer gelingen", sagte Ernst. Mit Blick auf mehrere Landtagswahlen in diesem Jahr warnte sie davor, die Schulmaßnahmen in die Auseinandersetzung im Wahlkampf zu ziehen. "Der Umgang mit der Pandemie darf auf keinen Fall zum Spielball im Wahlkampf werden", sagte Ernst.

Wahlkämpfer hätten es aber auch nicht leicht, etwa mit Lockerungen einer Mehrheit einen Gefallen zu tun. "Alle politisch Verantwortlichen werben um einen großen Konsens in der Bevölkerung. Aber die Meinungen gehen auseinander. 50 Prozent sind für die Öffnung von Schulen, andere sind strikt dagegen", sagte Ernst.

Zurück zur Rubrik Bildung

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Bildung

schulen_1804

Köln | Ab Montag gehen die 297 Kölner Schulen mit ihren 152.049 Schüler*innen nach einer Entscheidung der NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer wieder in den Wechselunterricht in Köln, weil die Stadt noch unter dem Inzidenzwert von 200 liegt, auch wenn sich Köln diesem ungebremst nähert. Nach zwei Wochen Osterferien und einer Woche Distanzunterricht bis auf die Abschlussklassen steigen in Köln die Infektionszahlen unter Schüler*innen.

schule_14042021

Köln/Düsseldorf | Die Schulen in NRW gehen ab kommenden Montag wieder in den Wechselunterricht, so die Entscheidung des NRW-Schulministeriums. Voraussetzung: Eine Inzidenz von unter 200. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften GEW NRW sieht dies kritisch.

schulen_pixabay_08042021

Köln | aktualisiert | Die Schulen in NRW gehen ab kommender Woche wieder in den Distanzunterricht. Das teilte Schulministerin Yvonne Gebauer soeben mit. Nicht betroffen sind die Abschlussklassen, die jetzt ins Abitur gehen und die 10. Klassen, die Abschlussklassen sind.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

KOMMUNALWAHL 2020

wahlbox

Report-K berichtet intensiv über die Kommunalwahl am 13. September 2020. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Kommunalwahl, Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten. 2020 wählt Köln einen neuen Rat, 9 Bezirksvertretungen, den Integrationsrat und eine oder einen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister. Hier finden Sie alle Infos zur Kommunalwahl 2020 in NRW >

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >