Wirtschaftsnachrichten Bildung

Linke kritisieren Schulpolitik von OB Reker, CDU und Grünen

Köln | 733 Schülerinnen und Schüler erhielten keinen Platz an einer Kölner Gesamtschule. (report-K berichtete) Jetzt kritisiert die Linke vor allem die Politik von Oberbürgermeisterin Henriette Reker, CDU und Grünen. Die Linke fürchtet, dass die seit Jahren andauernde Misere an den Kölner Gesamtschulen weitere fünf Jahre dauern kann, weil die Prioritäten falsch gesetzt werden.

3.090 Anmeldungen an Gesamtschulen gab es für das neue Schuljahr. 2.375 Schülerinnen und Schüler erhielten einen Platz. Die Linke rechnet vor, dass seit 2006 mehr als 10.000 Kindern ein Gesamtschulplatz in Köln verwehrt wurde und fordert eine Ausbauprogramm für Gesamtschulen in Köln. Dabei blieben in diesem Jahr an Kölner Gymnasien 180 Plätze frei, an Realschulen 136 und an Hauptschulen 207.

Heiner Kockerbeck, bildungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Köln, in einer schriftlichen Mitteilung: "An Gymnasien, Real- und Hauptschulen blieben in diesem Jahr 500 Plätze frei. Trotzdem legen die Oberbürgermeisterin und das schwarz-grüne Ratsbündnis keine Priorität auf Gesamtschulen. Im Schulbau ist nach den derzeitigen Planungen frühestens in fünf Jahren die Fertigstellung neuer Gebäude geplant. Damit ist vorprogrammiert, dass die Kölner Gesamtschullücke noch viele Jahre bleibt. Frau Reker tut nichts, um diese Gesamtschullücke zu schließen."

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