Wirtschaftsnachrichten Bildung

Öffentliche Bildungsausgaben in 2018 gestiegen

Wiesbaden | Die Bildungsausgaben von Bund, Ländern und Gemeinden sind im Jahr 2018 auf 138,8 Milliarden Euro gestiegen. Das waren 4,6 Milliarden Euro oder 3,5 Prozent mehr als im Jahr 2017, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag im Bildungsfinanzbericht 2019 auf Basis vorläufiger Daten der öffentlichen Haushalte mit. In die Schulen floss 2018 mit 69,2 Milliarden Euro knapp die Hälfte (49,9 Prozent) der öffentlichen Bildungsausgaben.

30,6 Milliarden Euro - 22,1 Prozent - entfielen auf die Hochschulen und mit 28,5 Milliarden Euro 20,5 Prozent auf die Kindertagesbetreuung. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Zuwachs etwas abgeschwächt: 2017 waren die öffentlichen Bildungsausgaben noch um 5,0 Milliarden Euro beziehungsweise 3,9 Prozent gegenüber 2016 gestiegen. 2018 waren die öffentlichen Bildungsausgaben um 30,7 Prozent höher als 2010, so das Statistikamt.

Die darin enthaltenen öffentlichen Ausgaben für Kindertagesbetreuung stiegen in diesem Zeitraum deutlich stärker um 81,2 Prozent. Die Zunahme hängt eng zusammen mit dem öffentlich finanzierten Ausbau der Kindertagesbetreuung sowie dem 2013 eingeführten Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr. Im Vergleich dazu erhöhten sich die öffentlichen Ausgaben für Hochschulen seit 2010 um 35,9 Prozent und für Schulen um 17,2 Prozent, so die Statistiker weiter.

An den öffentlichen Bildungsausgaben 2018 beteiligten sich der Bund mit 10,0 Milliarden Euro, die Länder mit 97,8 Milliarden Euro und die Gemeinden mit 31,0 Milliarden Euro. Die durchschnittlichen öffentlichen Bildungsausgaben je Einwohner unter 30 Jahren betrugen rund 5.500 Euro und damit 1.300 Euro mehr als 2010. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung wurden rund 1.700 Euro pro Kopf für Bildung ausgegeben.

2010 waren es noch 1.300 Euro, so das Bundesamt.

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