Wirtschaftsnachrichten Bildung

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Screenshot aus dem Livestream mit NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer zum Distanzunterricht und seiner Verlängerung.

Schulen in NRW bleiben bis 12. Februar im Distanzunterricht

Köln/Düsseldorf | Alle Schulen und Schulformen in Nordrhein-Westfalen bleiben bis zum 12. Februar im Distanzunterricht. Das teilte soeben NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer, FDP, mit. Zudem lehnte sie eine Diskussion um das „Freischuss“-Abitur oder ein „Kurzschuljahr“ ab. 4,9 Prozent der Schülerinnen und Schüler in NRW sind derzeit in der Notbetreuung. Zudem versicherte die Ministerin, dass die Schullernplattform „Logineo“ stabil laufe und jetzt auch ein Videokonferenztool und einen Messengerdienst anbiete.

Es bestehe weiterhin der Grundkonsens in NRW, dass Präsenzunterricht die 1. Wahl sei, wenn es um die Umsetzung des Rechts auf Bildung gehe. Aber das Virus und vor allem die Mutanten aus England, Brasilien und Südafrika erforderten, dass auch die Schulen in NRW weiterhin einen solidarischen Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten müssten, so die Ministerin. Daher bleiben alle Schulen und Schulformen bis zum 12. Februar im Distanzunterricht. Das Ministerium habe die Rückmeldung, dass der Distanzunterricht gut funktioniere und dort wo es noch Schwierigkeiten gebe erhielten Schulleitungen Unterstützung.

Die NRW-Lernplattform „Logineo“ laufe jetzt stabil und sei vor allem kostenlos. Seit vergangener Woche stehe den Schulen jetzt auch das Videokonferenztool zur Verfügung. Das Tool sei kostenlos und datenschutzkonform. 1.024 Schulen nutzten das „Logineo“-Videokonferenzmanagment, 2.302 Schulen das „Logineo“-Lernmanagement und 1.593 Schulen den „Logineo“-Messengerdienst. Schulministerin Gebauer wünscht sich, dass alle Schulen in NRW das System nutzen.

Einem „Freischuss“-Abitur erteilt Gebauer eine deutliche Absage und sieht sich mit allen Bundesländern auf einer Linie. Eine „Freischuss“-Regelung würde den Ruf des NRW-Abiturs auf Jahre beschädigen, befürchtet die Ministerin. „Faire Chancen zu anerkannten Abschlüssen schafft man nicht durch ein Kurzschuljahr oder einen Freischuss“, führte Gebauer aus. Die Schülerinnen und Schüler, die jetzt unter schwierigen Bedingungen ihre Abschlüsse machen, hätten eine solche Diskussion nicht verdient. Offen sei derzeit noch, welche Regelungen in Bezug auf das „Sitzenbleiben“ getroffen werden. Hier will sich die Ministerin mit den Verbänden abstimmen.

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