Wirtschaftsnachrichten Bildung

Seehofer spricht sich für Rückkehr zu G 9 aus

München | Im Streit über die Reform des Gymnasiums hat sich Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) erstmals öffentlich für eine Rückkehr zum G 9 ausgesprochen. "Ich persönlich unterstütze Ludwig Spaenle bei seinem Vorhaben, für ein grundständiges G 9 zu planen", sagte Seehofer der "Süddeutschen Zeitung". Damit stärkt Seehofer seinen Kultusminister Spaenle und erhöht zugleich den Druck auf seine Landtagsfraktion.

Deren Chef Thomas Kreuzer hatte zuletzt in internen Runden betont, eine Entscheidung ob G 8 oder G 9 sei noch völlig offen. Wie die SZ berichtet, sollen bayerische Schüler das Abitur aber auch künftig nach acht Jahren absolvieren können. "Das ist meine Haltung: Wir wollen ein G 9, wir wollen aber auch die Geschwindigkeit des G 8 beibehalten", sagte Seehofer.

Die Entscheidung über die Zukunft des Gymnasiums wolle die CSU voraussichtlich in der kommenden Woche treffen, berichtet die SZ. Die bayerische Staatsregierung arbeitet bereits seit vergangener Woche auf ein Gymnasium mit zwei Geschwindigkeiten hin. Seehofer hat einen Kabinettsausschuss eingesetzt, der eine Entscheidung für ein "grundständiges G 9" herbeiführen soll. Damit will er einen jahrelangen Streit in der Schulpolitik beenden.

Zurück zur Rubrik Bildung

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Bildung

Stuttgart | Besuche von NS-Gedenkstätten könnten in Baden-Württemberg bald zur Pflicht für alle Schüler werden. "Angesichts der zunehmenden antisemitischer Tendenzen in der Gesellschaft" erwäge Kultusministerin Susanne Eisenmann, dass jeder Schüler und jede Schülerin einmal in der Schulzeit eine Gedenkstätte des nationalsozialistischen Unrechts besucht haben muss, sagte eine Ministeriumssprecherin der "Heilbronner Stimme" (Donnerstag).

09052018_TeamKoeln_Shell

Köln | Der Shell-Eco-Marathon findet auch in diesem Jahr wieder europaweit statt. Mit dem Studententeam „NAOB“ ist auch ein Kölner Team am Start, um sich für das Finale in London zu qualifizieren. Wie die Mehrheit der anderen Teams auch setzen die Kölner Tüftler auf Elektroantrieb.

geld_27032018

Köln | Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW fordert vom Land NRW die Durchsetzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes für die Besoldung von Lehrerinnen und Lehrern. Sie lobte eine Gesetzesinitiative der SPD-Opposition im Landtag, die eine gleiche Eingangsbesoldung für die Lehrkräfte aller Schulformen vorsieht.c

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN